4. September 2017 | pArtikel drucken | k2 Kommentare

INNOVATION – Die 5 wichtigsten digitalen Trends der Arbeitswelt

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Die Digitalisierung durchdringt alle Lebensbereiche und revolutioniert die Wirtschaft weltweit. Sie bricht mit etablierten Strukturen und ermöglicht völlig neue Geschäftsfelder. IT ist nicht mehr nur Hilfestellung, sondern wird zum wesentlichen Baustein für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Doch welche Trends werden den Markt und den Arbeitsplatz von morgen maßgeblich prägen?

Innovative Geschäftsmodelle erobern rasant den Markt. Angesichts dieser Situation stehen etablierte Unternehmen branchenübergreifend vor ihrer größten Herausforderung: So erfordert die Digitale Transformation, die Unternehmens-IT in allen Abteilungen grundlegend neu auszurichten – von der Produktentwicklung über den Vertrieb bis hin zum Kundenservice. Um mit der wachsenden Marktdynamik Schritt zu halten, müssen bewährte Arbeitsweisen über Bord geworfen und tiefgreifende Umbrüche in der Unternehmenskultur vollzogen werden.

Der digitale Reifungsprozess entscheidet maßgeblich über die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens. Dabei spielen fünf digitale Trends eine zentrale Rolle.


Das erwartet Sie in diesem Artikel:


1. Big Data & Analytics

Digital Transformation: Hierfür ist Big Data Analytics wesentlicher Bestandteil.

Mit Big Data Analytics können Sie wertvolle Erkenntnisse aus der zunehmenden Datenflut für Ihr Unternehmen gewinnen (Bild: sdecoret/Fotolia).

Das Datenvolumen wächst weltweit rasant, auch die Datenquellen vervielfältigen sich. 2016 betrug die generierte digitale Datenmenge knapp 16,1 Zetabyte, also über 16 Billionen Gigabyte. Prognosen zufolge wird sich dieser Wert bis 2025 mehr als verzehnfachen. Diese Entwicklung zeigt: Daten werden zu einer wesentlichen Triebkraft der Digitalisierung und so zu einem immer wichtigeren Produktionsfaktor.

Hier kommt Big Data Analytics ins Spiel: Damit ist es Unternehmen möglich, Daten aus unterschiedlichsten Quellen zu sammeln und zu analysieren – davon ausgehend lassen sich wertvolle Schlüsse für den Betrieb ziehen. So können etwa aus gesammelten Webserverprotokollen, Aktivitäten in sozialen Medien oder Sensordaten von Maschinen komplexe Zusammenhänge ermittelt und daraus wertvolle Erkenntnisse über die Effizienz von Arbeitsabläufen erzielt werden. Das wiederum schafft wegweisende Entscheidungsgrundlagen, um Geschäftsprozesse zu optimieren.

Digital Transformation - das bedeutet vor allem zunehmende Vernetzung. Damit steigt das Datenvolumen erheblich.

Die Zahlen, basierend auf Statista, belegen: Das Datenvolumen wird in den nächsten Jahren erheblich steigen (Bild: CANCOM).

Am folgenden Beispiel wird dies ersichtlich: Miteinander vernetzte Maschinen in der Smart Factory kommunizieren über ihre Sensoren miteinander. Dabei produzieren sie laufend Daten wie beispielsweise Kennzahlen, Produktionsstände oder Updates zu ihrem Wartungsstand – diese Daten werden gesammelt, ausgewertet und archiviert.

Dank dieser Daten ist es möglich, eine Störung schnell und effizient zu beheben. Denn so werden nicht nur entscheidende Informationen darüber geliefert, wie das Problem zu beheben ist – basierend auf den Informationen können außerdem Rückschlüsse gezogen werden, wie sich ein solcher Fall in Zukunft vollständig vermeiden lässt.

2. Cloud Computing

Cloud Computing ist die Basistechnologie der Digitalisierung. Damit wird unter anderem der Digital Workspace ermöglicht.

Um Ihr Unternehmen erfolgreich zu digitalisieren, kommen Sie um Cloud Computing als Basistechnologie nicht mehr herum. Vor der Implementierung sollten Sie allerdings ganz genau analysieren, welches Cloud-Modell den Anforderungen Ihres Unternehmens entspricht. (Bild: peshkova/Fotolia)

Um mit der Konkurrenz Schritt zu halten, müssen Unternehmen heute die stetig wachsende Datenmenge am besten in Echtzeit verarbeiten. Dies ermöglicht Cloud Computing: Indem Unternehmen je nach Leistungs- oder Speicherbedarf ihre IT-Ressourcen individuell erweitern oder reduzieren können, lassen sich diese dem aktuellen Bedarf anpassen.

Applikationen, die mehr Daten produzieren, bekommen für die Speicherung und anschließende Verarbeitung demnach mehr IT-Ressourcen zugewiesen als andere. Diese Flexibilität bringt maßgebliche Kosten- und Zeitersparnisse und steigert die Effizienz nachhaltig.

Die „Cloud“ ist jedoch ein sehr weit gefasster Begriff. So gibt es unterschiedliche Cloud-Modelle wie die Public, Private oder Hybrid Cloud. Immer gefragter wird bei Unternehmen laut einer aktuellen Studie von IDC und interxion die Hybrid Cloud: die Verbindung aus Private und Public Cloud. Denn dieses Modell bietet die Vorteile beider IT-Welten – sowohl die Skalierfähigkeit und Ressourceneffizienz einer Public Cloud als auch die hohe Datensicherheit einer Private Cloud.

Zur Identifizierung einer angemessenen Cloud-Strategie müssen Unternehmen eine individuelle Bedarfsanalyse vornehmen. Hier spielen vor allem die Themen Sicherheit und Kontrolle sensibler Daten eine wichtige Rolle. Eine Übersicht über die verschiedenen Cloud-Modelle und wie Unternehmen davon profitieren können, finden Sie auch hier.

3. Mobility

Höchste Mobilität der Mitarbeiter spielt für Unternehmen heute eine wesentliche Rolle. Mit dem Digital Workspace wird dies ermöglicht.

Unternehmen, die Ihren Mitarbeitern höchste Mobilität ermöglichen, indem diese von überall und jederzeit arbeiten können, sind heute der Konkurrenz voraus. (Bild: CANCOM)

Unsere Alltags- und Arbeitswelt wird zunehmend mobil. Tablets und Smartphones erhalten auch im Unternehmensumfeld eine wachsende Bedeutung. Mobile Cloud-Lösungen, mobile Business-Anwendungen und mobile Wege der Kommunikation – mit dem modernen, digitalen Arbeitsplatz können Mitarbeiter flexibel arbeiten – vollkommen unabhängig von Zeit, Ort und Device.

Diese flexible Arbeitsweise kann mit einer ganzheitlichen Mobility-Strategie in höhere Produktivität und Effizienz münden – ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für Unternehmen. Die Voraussetzung dafür ist, dass mobile Endgeräte, deren Betriebssysteme und mobile Anwendungen sinnvoll in die IT-Architekturen eines Unternehmens integriert werden.

4. Collaboration

Digital arbeiten - dazu gehören auch moderne Collaboration-Tools, mit denen die Zusammenarbeit im Team deutlich erleichtert wird.

Mit modernen Collaboration-Tools ist es möglich, die Zusammenarbeit im Team oder auch zwischen Organisationen deutlich zu erleichtern. Beispielsweise werden Informationen zu jeder Zeit verfügbar gemacht – so ist jeder auf dem aktuellen Stand. (Bild: CANCOM)

Die Vernetzung via Internet und mobilen Endgeräten macht die Zusammenarbeit nicht nur unter Teams oder Abteilungen möglich, sondern auch zwischen unterschiedlichen Organisationen. Die Optimierung der zwischenmenschlichen Kommunikation und des Projekt-Managements zwischen internen und externen Mitarbeitern wird zur wesentlichen Aufgabe der IT. Für effiziente Workflows müssen räumliche Grenzen überwunden, Informationen jederzeit verfügbar und Ressourcen gemeinsam nutzbar gemacht werden.

Collaboration-Architekturen liefern den passenden Ansatz für einen verlustfreien Informationstransfer, der auf den aktuellen und künftigen Kommunikationsbedarf des Unternehmens individuell anpassbar ist. Die Formen der technischen Unterstützung sind entsprechend vielfältig: von eCollaboration-Software, Unternehmens-Wikis oder Blogs bis hin zu Messaging-Diensten.

5. Internet of Things

Digital Transformation: Damit diese erfolgreich ist, ist die Durchführung von IoT-Projekten wesentlich.

Durch die intelligente Vernetzung von Geräten (IoT) entstehen zahlreiche Chancen für Unternehmen: Unter anderem können Produktionsausfälle so effektiv verhindert werden. (Bild: CANCOM)

Das Internet der Dinge (englisch: Internet of Things) beschreibt die zunehmende Vernetzung von Geräten über das Internet. Dadurch wird ermöglicht, dass Geräte wie beispielsweise Kaffeemaschinen, Drucker oder ganze Fertigungsstraßen untereinander kommunizieren – ohne dass der Mensch eingreifen muss. Digitale Kommunikation findet also nicht mehr ausschließlich zwischen Menschen statt. Die Auswirkungen auf die Arbeitswelt sind enorm.

Über die Cloud, via Bluetooth, Schmalband oder GPS etwa kann jedes Glied der Wertschöpfungskette mit- und vorausdenken: Fließbänder reduzieren bei geringer Auslastung ihre Geschwindigkeit, Industrieroboter senden regelmäßige Statusmeldungen über Standort und Zustand, Mitarbeiter bekommen aktuelle Arbeitsanweisungen direkt auf ihrer Smartwatch angezeigt. Mit einer intelligenten Vernetzung von Mensch, Maschine und Produkt lassen sich die Auslastung optimieren und die Effizienz erhöhen.

 

Quelle Titelbild: stockcreations/Dreamstime

 

Hier schreibt Christian Schinko für Sie

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