11. Oktober 2017 | pArtikel drucken | kKommentieren

Bitcoin, Ethereum und Co.: Die bekanntesten Kryptowährungen

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Die Kryptowährung Bitcoin ist mittlerweile in aller Munde, im August erreichte die Währung ein neues Allzeit-Hoch – CANCOM.info berichtete. Die Erfolgsgeschichte Bitcoin zieht aber auch Nachahmer an. Wir stellen die vier bekanntesten Alternativen vor.

Sie sind am Themenbereich Kryptowährungen interessiert, wissen aber noch nicht, was „Bitcoin“ konkret bedeutet? Hier geht es zum entsprechenden Beitrag.

Die Bitcoin ist jedoch nicht die einzige Kryptowährung: Inzwischen haben sich auch sogenannte Altcoins, alternative Währungen zu Bitcoin, etabliert. CANCOM.info stellt die vier bekanntesten Vertreter vor.

Ethereum

Im Vergleich zu Bitcoin verfolgt Ethereum einen anderen Ansatz. Das Kryptowährungs-Magazin BTC-Echo beschreibt das Konzept als eine Art dezentralen Computer, der intelligente Verträge abwickelt. Diese so genannten „Smart Contracts“ sollen das bisherige Client-Server-Modell ersetzen und dezentrale Anwendungen ermöglichen. Der größte Vorteil solcher Anwendungen ist die Sicherheit und Kontrolle. Dadurch, dass jeder Knoten der Blockchain über die gleichen Informationen verfügt, werden autorisierte Änderungen an alle Knoten weitergegeben. Somit liegen die Daten nicht bei einem einzigen Drittanbieter, sondern in allen Knoten und damit bei allen Nutzern verteilt.

Vor allem im Bereich der Machine-to-Machine Kommunikation könnte Ethereum als Grundlage für digitale Transaktionen dienen. Diese Transaktionen werden mit einer eigenen digitalen Währung abgewickelt, dem Ether. Dieser liegt derzeit bei 255 Euro (Stand: 11. Oktober 2017), Anfang des Jahres waren es noch acht Euro.

Ripple

Was die Marktkapitalisierung angeht, befindet sich Ripple gleich hinter Ethereum und Bitcoin auf dem dritten Platz (Stand: 11. Oktober 2017). Was der Währung und dem gleichnamigen Unternehmen auf ihrem Weg nach oben hilft, ist der Kontrast zu Bitcoin. Ripple möchte Banken und Finanzinstitute nicht umgehen, ganz im Gegenteil. Wie das Business-Magazin Forbes berichtet, arbeitet das Unternehmen aktiv mit Banken wie Santander zusammen, um internationale Finanztransaktionen in Zukunft extrem zu beschleunigen. Im Vergleich zu Bitcoin sind sowohl die Dauer als auch die Gebühren der Transaktionen um einiges vorteilhafter.

Die zugrunde liegende Kryptowährung XRP wird dafür benutzt, um für diese Transaktionen zu bezahlen. Die Besonderheit ist, dass alle XRP bereits existieren und nicht wie sonst durch einen Mining-Prozess geschaffen werden. Ein XRP kostet aktuell 0,22 Euro.


Was ist eigentlich eine Kryptowährung? Dieses Video erklärt die Hintergründe.

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Litecoin

Litecoin beschreibt sich selbst als eine Peer-to-Peer Internetwährung, die schnelle und nahezu kostenlose Zahlungen weltweit ermöglicht. Das macht Litecoin konzeptionell ähnlich zu Bitcoin. Die Unterschiede liegen im Detail: Litecoin besitzt kürzere Zeitintervalle bevor neue Blöcke zur Blockchain hinzugefügt werden, was Transaktionen deutlich beschleunigt. Händler profitieren so von kürzeren Bestätigungszeiten, was die Verbreitung im Handel erhöhen soll. Mit 2,3 Milliarden Euro konnte Litecoin bei der Marktkapitalisierung die Bitcoin (67 Milliarden Euro) bisher bei weitem nicht überholen, der Wert ist aber dennoch beachtlich. Die 2011 vorgestellte Währung wird derzeit für circa 42 Euro gehandelt, im Januar war es noch knapp ein Zehntel dessen.

Dash

Der Name Dash leitet sich von Digital Cash ab und genau das verbirgt sich auch hinter der Idee . Ähnlich wie Litecoin setzt die Kryptowährung auf sehr schnelle und sichere Transaktionen, um sich im offline und online Commerce durchzusetzen. Mit einer in letzter Zeit zunehmenden Menge an Partnerschaften gelingt das auch gut. Beispielsweise bietet die irische Gutschein-Plattform BitCart die Möglichkeit, mit Dash zu bezahlen und gleichzeitig einen Rabatt von bis zu 20% zu erhalten, berichtet BTC-Echo. Die Preisentwicklung von Dash ist nicht minder beeindruckend wie bei anderen Kryptowährungen: Wer Anfang des Jahres 11 Euro für ein Dash investierte, hat jetzt einen Gegenwert von 246 Euro.

Quelle Titelbild: BackyardProduction / iStock

Hier schreibt Daniil Matzkuhn für Sie

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