27. Oktober 2017 | pArtikel drucken | kKommentieren

Einfache und sichere Verwaltung aller Devices im Unternehmen – so funktioniert es

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IT-Entscheider stehen in vielen Fällen vor der Situation, dass sie pro Mitarbeiter mehr als nur ein Device verwalten müssen: Oft wird neben dem Laptop auch ein Smartphone oder Tablet im Unternehmensalltag verwendet. Diese Situation stellt IT-Entscheider vor eine große Herausforderung. Denn die Verwaltung all dieser Devices kann sehr aufwendig werden. Als Lösung bietet sich hier die One Device Strategie an. Welche Vorteile die One Device Strategie bietet und wie diese realisiert werden kann, erklärt Ulrich Ocker (Director Competence Center Mobility Solutions bei CANCOM) im Interview.

CANCOM.info: Die meisten Unternehmen setzen mehrere Devices pro Mitarbeiter ein. Welche Herausforderungen ergeben sich dadurch?
Ulrich Ocker: Mitarbeiter verwenden nicht selten drei unterschiedliche Devices (Notebook, Tablet, Smartphone) im Arbeitsalltag. Auf diesen Devices sind oft sehr unterschiedliche Daten gespeichert, die manuell synchronisiert werden müssen. Nur so ist man jederzeit für die unterschiedlichsten Anforderungen im Businessalltag gerüstet.
Das kann allerdings sehr aufwändig werden. Zum Beispiel erfordern die meist unterschiedlichen Betriebssysteme der Devices jeweils spezifische Verwaltungs- und Sicherheitssysteme, wofür Unternehmen sowohl Personal- als auch Infrastrukturressourcen zur Verfügung stellen müssen. Gerade bei Smartphones ist ein spezielles Verwaltungs- und Sicherheitssystem nötig: Die sehr unterschiedlichen Angriffsvektoren sind durch ein PC-Verwaltungssystem nicht abzufangen.
Darüber hinaus bedeuten mehrere Devices auch mehr Aufwand für den Mitarbeiter. Denn dieser muss alle Devices mit zugehörigen Adaptern, Netzteilen etc. stets mit sich führen. Das macht das Reisen nicht gerade leichter. In modernen Büroumgebungen lassen sich Shared Desk-Szenarien nur schwer realisieren: So müssen sehr viele unterschiedliche Infrastrukturen bereitgestellt werden, um Wechselarbeitsplätze auszurüsten.

CANCOM.info: Welche Vorteile entstehen durch die One-Device-Strategie für Unternehmen?
Ulrich Ocker: Eine One-Device Strategie ermöglicht eine produktive Arbeitsumgebung mit sicherer Infrastruktur. Die Verwaltung beschränkt sich auf eine einzige Betriebssystemplattform. Damit sind Angriffsszenarien deutlich leichter einzugrenzen, da Unternehmen nicht auf unterschiedliche Systeme Rücksicht nehmen müssen. Moderne, virtuelle Arbeitsplatzumgebungen gewährleisten eine hohe Produktivität der Mitarbeiter: Alle Businessapplikationen werden auf einem Desktop bereitgestellt –  bei voller Rechenleistung durch das Rechenzentrum.
Damit benötigt der Mitarbeiter für seine tägliche Arbeit nur noch das Smartphone, welches er in einer Dockingstation aktiviert. Anschließend kann er seinen Arbeitsplatz, ausgestattet mit Desktop, Maus und Tastatur, nutzen. Er muss keine Adapter, Netzteile oder sonstige Dinge mit an seinen Arbeitsplatz bringen. Dadurch stehen dem Mitarbeiter immer die aktuellsten Daten auf seinem Device zur Verfügung, wenn er seinen Arbeitspatz verlässt. Auch wenn er im Homeoffice arbeiten will, kann er das Device einfach in eine weitere Dockingstation stecken, um auch dort einen sicheren und komfortablen Arbeitsplatz zu nutzen – wie im Büro. Schöner Nebeneffekt: Sein Smartphone ist immer geladen, wenn er seinen Schreibtisch verlässt. Somit muss er sich deutlich seltener um das Überwachen des Ladezustands kümmern.

CANCOM.info: Worauf muss man achten, wenn die Mitarbeiter ein Gerät privat und geschäftlich nutzen?
Ulrich Ocker: Die Trennung von geschäftlichen und privaten Daten auf Mobile Devices ist unbedingt notwendig. Dies lässt sich etwa mit der mobilen Sicherheitslösung Samsung Knox Workspace realisieren. Besonders Kontakte und E-Mails mit personenbezogenen Informationen sind auf Mobile Devices schwerer zu schützen wie auf herkömmlichen IT-Systemen, die in einem Büroumfeld eingesetzt werden. In Verbindung mit einem geeigneten Mobile Device Management ist es möglich, zwei Arbeitsbereiche komplett voneinander getrennt zu konfigurieren. Es findet also zu keinem Zeitpunkt ein Datenaustausch zwischen beiden Bereichen statt.
Einerseits können Unternehmen so dem Mitarbeiter die private Nutzung des Devices ermöglichen – wodurch das Unternehmen für den Mitarbeiter an Attraktivität gewinnt. Andererseits werden die Bedürfnisse des Unternehmens sowie die gesetzlichen Vorgaben erfüllt.

CANCOM.info: Welche Möglichkeiten haben Unternehmen, die One-Device-Strategie zu realisieren?
Ulrich Ocker: Eine Möglichkeit ist der Einsatz des neuen Samsung Galaxy S8, kombiniert mit einer DEX-Station. Der Mitarbeiter muss das Smartphone lediglich in dieser DEX-Station aktivieren. Anschließend kann er auf seine virtuelle Arbeitsplatzumgebung zugreifen – die volle Rechenleistung wird durch das Rechenzentrum gewährleistet. Da Samsung das Galaxy S8 bereits für den Business-Einsatz entwickelt hat, ist das Smartphone für die One-Device-Strategie optimal geeignet. So ist zum Beispiel ein App-Paket mit Microsoft Office-Programmen vorinstalliert. Zudem kann das Device mit Samsung Knox Workspace ausgestattet werden – dies gewährleistet ein hohes Sicherheitsniveau.
Denn Samsung Knox Workspace ermöglicht, geschäftliche und private Daten vollständig voneinander zu isolieren. Mittels PIN, Passwort, Muster oder biometrischer Authentifizierung kann der Mitarbeiter zwischen beiden Ebenen, also der geschäftlichen und der privaten, hin- und herwechseln. IT-Administratoren können die geschäftliche Ebene zentral per Fernzugriff verwalten, die definierten IT-Richtlinien lassen sich nahtlos in das bestehende Mobile Device Management-System des Unternehmens integrieren.
Die Verwaltung ist dabei auf die geschäftliche Ebene beschränkt. Auf diese Weise haben Unternehmen die Möglichkeit, die im Business-Alltag eingesetzten Smartphones – wie eben das Samsung Galaxy S8 – umfassend abzusichern und gleichzeitig die Privatsphäre der Mitarbeiter zu schützen.

Hintergrund zum Experten

Ulrich Ocker arbeitet als Director Competence Center Mobility Solutions bei CANCOM. Dort beschäftigt er sich unter anderem mit der One Device Strategie.

Ulrich Ocker, Director Competence Center Mobility Solutions bei CANCOM (Bild: CANCOM)

Ulrich Ocker arbeitet als Director Competence Center Mobility Solutions bei CANCOM. Dort beschäftigt er sich regelmäßig mit Themen wie One Device-Strategie, mobile Sicherheit oder Mobile Device Management.

Falls Sie ebenfalls planen, eine One Device-Strategie in Ihrem Unternehmen zu implementieren oder eine Beratung wünschen, haben Sie hier die Möglichkeit, das Competence Center von CANCOM per E-Mail zu kontaktieren.

Quelle Titelbild: Samsung

Hier schreibt Christian Schinko für Sie

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