3. November 2017 | pArtikel drucken | kKommentieren

Windows 10 Fall Creators Update – neue Funktionen im Überblick

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Das neue Windows 10 Herbst-Update soll Anwendern vor allem ein produktiveres System liefern. Wir stellen die vier wichtigsten Funktionen vor, die Ihren Arbeitsalltag in Zukunft erleichtern sollen.

Das Update, das seit dem 17. Oktober in mehreren Stufen an alle Windows 10 Nutzer ausgerollt wird, bringt gleich mehrere Neuerungen mit sich. Im Fokus stehen die Sicherheit, der Schutz gegen Ransomware sowie neue Funktionen für bessere digitale Zusammenarbeit. Experten äußern aber auch Kritik gegen die neue Software-Version.

Neues Design, mehr Sicherheit gegen Ransomware

Fluent Design System, so heißt die neue Optik, die mit dem Fall Creators Update Einzug in Windows 10 findet. Die grafische Benutzeroberfläche wird transparenter, durch mehr Freiflächen wirkt das Betriebssystem nicht so gedrängt. Die neue Designsprache hat Microsoft bereits zur Build Entwicklerkonferenz im Mai angekündigt. Sie basiert auf den Eckpfeilern Licht, Tiefe, Bewegung, Material und Skalierung und soll später auch die Basis für die User Experience in VR sein. Das Windows-Magazin winfuture.de kritisiert allerdings, dass noch nicht alle Apps optisch angepasst wurden. Das soll bis zum nächsten Jahr noch erfolgen.

Für mehr Sicherheit gegen Ransomware sorgt eine neue Funktion, berichtet Techradar. Das neue sogenannte Controlled Folder Access Feature (Kontrollierter Ordnerzugang) erlaubt nur autorisierten Apps den Zugriff auf spezifische Ordner wie Dateien, Fotos oder Videos. Diese Standard-Ordner können aber jederzeit über den Windows Defender um neue Ordner erweitert werden. Die Funktion ist standardmäßig deaktiviert, kann allerdings ebenfalls über den Windows Defender gefunden und mit einem Schalter scharf gestellt werden.

Einfachere Zusammenarbeit, verstärkte OneDrive Integration

Neu ist auch die Möglichkeit, Kontakte in die Taskleiste zu legen. Häufig kontaktierte Personen können somit noch schneller erreicht werden und Dateien können einfach per Drag and Drop auf das Profil abgelegt werden. Das My People Feature funktioniert unter anderem mit Outlook und Skype for Business und soll die Kommunikation zwischen Mitarbeitern erleichtern. Auch im Optionsmenü (Rechtsklick auf eine Datei) können Dateien und Ordner direkt an die eigenen Kontakte verschickt werden.

Mit Files On-Demand lässt sich nun auf OneDrive Dateien zugreifen, die nicht heruntergeladen beziehungsweise lokal gespeichert sind. Mit der Funktion werden alle Dateien im Ordnersystem angezeigt, die auf OneDrive verfügbar sind. Drei unterschiedliche Symbole unterrichten den Nutzer darüber, ob die benötigte Datei nur online, lokal oder immer lokal verfügbar ist. Lokal verfügbar bedeutet dabei, dass es eigentlich eine Online Datei ist, die für das Bearbeiten heruntergeladen wurde und dadurch zur Verfügung steht. Wenn mehr Speicher benötigt wird, kann sie wieder zu online verfügbar geändert werden.

Quelle Titelbild:  spooh/iStock

Hier schreibt Daniil Matzkuhn für Sie

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