12. Dezember 2017 | pArtikel drucken | kKommentieren

Das Ende einer Ära? So viele SMS werden heute noch geschrieben

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Die SMS wird 25 Jahre alt. In den vergangenen Jahren hat der Short Message Service eine rasante Abwärtsentwicklung erlebt. Aber wie sieht die Zukunft aus? Und welche Alternativen werden heute in Unternehmen bevorzugt?

In Zeiten von internetbasierten Messengern werden kaum noch SMS verfasst. Von 60 Milliarden verschickter Nachrichten im Jahr 2012 sank 2016 die Zahl auf 13 Milliarden.

Angefangen hat die Geschichte der SMS mit einem Weihnachtsgruß am 3. Dezember 1992, der von einem Computer an ein Handy verschickt wurde. Daraufhin wurde die SMS immer populärer. Sie schuf erstmals die Möglichkeit, Textnachrichten unabhängig von Ort und Zeit mithilfe eines Handys zu übermitteln.

Das Ende der Popularität kam 2013: Immer mehr Menschen stiegen auf das Smartphone um und hatten so die Möglichkeit, kostenlose Messenger wie WhatsApp zu nutzen.

Noch wird die SMS genutzt

Gerade ältere Nutzer wollen jedoch häufig nicht umsteigen. So kommt es, dass die SMS trotz rückläufiger Zahlen immer noch im Einsatz ist. Auch einige Unternehmen wollen auf den Dienst nicht verzichten.

Oft werden SMS beispielsweise bei Authentifizierungsverfahren im Online Banking genutzt, für den Versand von Bordkarten, für den Flugzeug-Check-in oder für die Benachrichtigung über Zugverspätungen. Sie werden von Unternehmen mithilfe eines Großkundenrabatts verschickt und tragen dazu bei, die stark abnehmende SMS-Nutzung der Verbraucher zumindest etwas auszugleichen.

Konkurrenz durch WhatsApp Business

Die goldenen Jahre der SMS scheinen aber gezählt. Cloud-basierte Messenger werden höchstwahrscheinlich das Rennen machen. Gerade im Business-Umfeld könnten die Dienste rasch überzeugen.

So will etwa WhatsApp für Unternehmen interessant werden, indem es diverse Business-Funktionen kombiniert. So kann der Messenger für (Video-)Telefonie eingesetzt werden, aber auch Medien wie Fotos, Videos und Sprachnachrichten versenden. Der neue Ansatz „WhatsApp for Business“ soll dabei die private und berufliche Kommunikation vollständig voneinander trennen, berichtet beispielsweise das Magazin OnlineMarketing.de. Viele Unternehmen nutzen Messenger-Dienste bereits als Instrument für das Newsletter-Marketing und verschicken ihre News über diese Dienste.

Es bleibt abzuwarten, ob sich Messenger nicht nur im privaten Gebrauch gegen die SMS durchsetzen, sondern auch im geschäftlichen. Online-Messenger bieten den Unternehmen zwar vielfältigere Möglichkeiten, bergen jedoch unter Umständen Sicherheitsmängel. Insofern wird sich erst herausstellen, ob sie auch in diesem Bereich die SMS überholen werden.

 

Quelle Titelbild: © AndreyPopov /iStock

Hier schreibt Nicole Pasternak für Sie

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