11. Dezember 2017 | pArtikel drucken k1 Kommentar
Apple Cisco-Partnerschaft

Fortschritt durch innovative IT: So beschleunigen Sie die Digitalisierung an Hochschulen

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Die Digitalisierung bietet Hochschulen große Chancen: Sowohl Mitarbeiter, Studenten als auch die Institution selbst können davon profitieren. Studenten können gemeinsam mit anderen Kommilitonen ortsunabhängig an Projekten arbeiten. Der Institution wird unter anderem die Möglichkeit geboten, sich national und international stärker zu positionieren. Damit die Digitalisierung erfolgreich verläuft, müssen Hochschulen allerdings einige Hürden meistern. Dazu gehört, neben organisatorischen oder didaktischen Innovationen, auch eine Modernisierung ihrer IT-Infrastruktur.

Besonders in Bezug auf das Netzwerk ist dies eine anspruchsvolle Aufgabe. So gleichen die Netzwerk-Anforderungen einer Hochschule denen eines großen Unternehmens oder von großen öffentlichen Einrichtungen.

Auf der einen Seite erwarten Studenten, dass das gesamte Campusgelände konstant mit WLAN abgedeckt ist – damit sie ihre privaten Devices optimal nutzen können. Auf der anderen Seite wird ein hochperformantes, abgesichertes Netzwerk für die Mitarbeiter der Hochschule benötigt.

Vor allem forschungsstarke Universitäten müssen ihren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern einen hochverfügbaren Zugriff auf sichere Netzwerke bereitstellen. Denn hier wird mit vielen sensiblen Daten gearbeitet: von Forschungsergebnissen, Projekten und Strategien bis hin zu Patientendaten und Therapien in Universitätskliniken.

Daneben müssen Hochschulen auch den steigenden Bedarf an hochmodernen Kommunikationslösungen adressieren. Damit lässt sich standortunabhängig zusammenarbeiten – was vor allem im Bereich der Wissenschaft und Forschung eine zentrale Rolle spielt. Denn hier steht die, auch internationale, Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Verbänden oder anderen Hochschulen an der Tagesordnung.

So gelingt die Umsetzung an Hochschulen

Damit Hochschulen diese Anforderungen erfüllen können, benötigen sie innovative Lösungen.

Einen interessanten Ansatz dürften hier Apple und Cisco verfolgen, die 2015 mit der Ankündigung einer strategischen Partnerschaft überraschten. Mit dem integrativen Ansatz eines iOS-optimierten Netzwerks, moderner Kommunikation und erweiterter Sicherheit haben beide Unternehmen eine Plattform geschaffen, die für die standortübergreifende und hochfrequentierte Netzwerkinfrastruktur an Hochschulen optimal geeignet ist.

Ziel ist es, dass iOS-Devices wie iPhone oder iPad mit dem Hochschulnetzwerk auf einer tieferen, gesicherten Ebene kommunizieren – um so ein attraktives Benutzererlebnis bei der Verwendung dieser Geräte im WLAN sowie erweiterte Sicherheit, Transparenz und Kontrolle für mobile Mitarbeiter auf dem Campus zu gewährleisten.

Doch was zeichnet diesen Ansatz konkret aus?

1. Hochperformante Netzwerke

Bild: Apple

Um eine hochperformante Netzwerkinfrastruktur zu realisieren, haben Apple und Cisco das Zusammenspiel der Technologien optimiert. Das Ergebnis: Das Cisco Netzwerk erkennt, wenn sich ein iOS-Gerät im Netzwerk aufhält und routet das Device nicht nur zum nächstgelegenen Access Point, sondern zu dem Access Point, der die bestmögliche Signalstärke sowie verfügbare Bandbreite gewährleistet.

Hinzu kommt, dass die IT-Verantwortlichen der Hochschule bestimmte Apps, die für die Abläufe innerhalb der Fakultät wichtig sind, priorisieren können und somit diesen Apps mehr Bandbreite zur Verfügung stellen. In Universitätskliniken können das beispielsweise Apps zu Dienstplänen, Videostreams, Patientenakten oder for­schungsrelevanten Anwendungen sein.

2. Ein Endgerät für alles

Dank der nativen Integration in die Cisco UCC Plattform wird für die VoIP-basierte Telefonie ein neues Benutzererlebnis ermöglicht. So können Anrufe nun wahlweise mit dem Tischtelefon oder unterwegs mit dem iPhone angenommen werden. Rufumleitungen sind nicht mehr erforderlich.

Auch die Bedienung für VoIP und Mobilfunkanruf ist komplett identisch – ein Anruf über die Cisco Spark oder Jabber-App kann direkt aus den Kontakten gestartet werden.

3. Unterbrechungsfreie Telefonie

Mobilfunksignale sind in den verteilten, komplexen Gebäudestrukturen oft unbeständig und bei Echtzeit-Telefonie und Video kommt auch Wi-Fi Roaming an seine Grenzen. Wenn eine Person sich innerhalb der Hochschule bewegt, sind die Verzögerungen für unterbrechungsfreie hohe Sprachqualität bei der Übergabe von einem Access Point zum anderen oft zu lang.

Der von iOS und Cisco unterstützte 802.11r Roaming Standard beschleunigt den “Handshake“ zwischen Netzwerk und iOS-Device und liefert so das typischerweise für Voice- oder Video-Applikationen benötigte schnelle Roaming – auch im WLAN.

4. Produktiv arbeiten und forschen

Bild: CANCOM

Durch die intensivere Vernetzung und dem verbesserten Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft oder Verbänden kommen neue Herausforderungen auf Universitäten zu. Zunehmender Wissens- und Technologietransfer führt zu einer Veränderung der Arbeitsweisen.

Mitarbeiter einer Universität müssen unterwegs die gleichen Services für Datenaustausch, Meeting und Kommunikation nutzen können wie an ihrem Arbeitsplatz. Insbesondere Forschungsgruppen und interdisziplinär organisierte Forschungsbereiche, die über verteilte Standorte zusammenarbeiten, benötigen moderne Kommunikationstools für Teamarbeit.

iOS integrierte Apps ermöglichen genau diese moderne Formen des Teamworks. So bietet etwa die Cisco Spark App eine zentrale Umgebung, in der Teammitglieder einfach und gerne zusammenarbeiten und kommunizieren können. Für die Zusammenarbeit in Forschungsgruppen würde dies bedeuten, dass Mitglieder der Gruppe jederzeit und von überall aus sichere Nachrichten senden, Dateien teilen, persönliche Meetings ansetzen und Anrufe tätigen können.

Mit der neuen Integration für iOS 11 können Benutzer der Spark oder WebEx App durch Tippen auf Kalenderbenachrichtigungen direkt an Meetings teilnehmen und ihre Bildschirminhalte nahtlos miteinander teilen.

Damit wird eine produktive und sichere Art der mobilen Zusammenarbeit erreicht.

5. Erweiterte Sicherheit und Datenschutz

Universitäten und Hochschulen stehen vor der Herausforderung, Studenten, Mitarbeiter und deren Daten zu sichern – egal ob diese sich gerade auf dem Campus befinden oder sich von außerhalb des Netzwerkes aus einloggen. Cyber-Kriminalität geht hier nicht nur in Richtung personenbezogener Daten oder genereller Angriffe auf die Server der Universität – auch Forschungsergebnisse können das Ziel von gezielten Hackerangriffen sein.

Die neue Cisco Security Connector App bietet erweiterte Sicherheitsfeatures für iOS-Geräte, indem auf iOS-Daten auf Systemebene zugegriffen werden kann. Benutzer werden vor schadhaften Verbindungen und Phishing-Angriffen geschützt – nicht nur im gesicherten Netzwerk der Universität, sondern auch in öffentlichen WLAN-Netzwerken und Mobilfunknetzen.

6. Erhöhte Transparenz und Kontrolle

Durch die Apple Cisco Partnerschaft wird ein gesicherter Zugriff auf iOS-Daten auf Systemebene möglich – was gleichzeitig zu erhöhter Transparenz führt.

So kann die IT-Abteilung einer Hochschule mit umfangreichen Netzwerkanalysen und Client-seitigen Wi-Fi-Leistungsdaten wichtige Einblicke gewinnen, um darauf basierend die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern, die Fehlerbehebung zu beschleunigen sowie Probleme proaktiv zu identifizieren.

Die Auswertung der Aktivitäten auf iOS-Geräten gibt zudem Rückschlüsse zur Verbesserung der Verfügbarkeit und Abdeckung der Netzwerke. Im Falle eines Sicherheitsvorfalls können die IT-Verantwortlichen umfassende Kontrollen und Auditberichte bereitstellen.

Fazit: So können Hochschulen von der Apple Cisco-Partnerschaft profitieren

Führende Hochschulen wollen herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf allen Karrierestufen gewinnen, neue Forschungsideen fördern und durch die Zusammenarbeit mit anderen Universitäten und Forschungseinrichtungen, der Wirtschaft oder dem Staat gemeinsame Kapazitäten für Forschung und Entwicklung schaffen.

Zum optimalen Austausch und dem Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen sind eine hochverfügbare IT-Infrastruktur und innovative Kollaborationsmethoden unabdingbar. Die Ergebnisse der Technologiepartnerschaft von Apple und Cisco, die Netzwerk und Device auf Systemebene verbindet, spielen hierfür eine große Rolle. Die Kombination neuer Technologien von Apple und Cisco in den Bereichen WLAN, Voice und Kollaboration schafft eine integrierte, hoch performante und sichere Kommunikationsplattform, die für Hochschulen eindeutige Mehrwerte schafft – und diese damit auf ihrem Weg in die erfolgreiche Digitalisierung maßgeblich unterstützt.

Weitere Informationen zu den Lösungen von Apple und Cisco finden Sie hier.

 

Quelle Titelbild: CANCOM

Hier schreibt CANCOM.info Redaktion für Sie

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