26. Januar 2018 | pArtikel drucken | kKommentieren

Education 4.0: Das erwartet die Generation von morgen

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Durch die Digitalisierung wandelt sich auch das Bildungswesen. CANCOM.info bietet einen Ausblick auf die digitale Bildung im Jahr 2037 – und zeigt den aktuellen Status quo in Deutschland. 

Mit fliegenden Schuhen zur Schule gleiten, per Telepathie Gedanken direkt zu Freunden übertragen oder mit Haustieren sprechen – der Fantasie von Kindern sind kaum Grenzen gesetzt. Dabei könnte all das in 20 Jahren durchaus Realität werden.

In einer Studie hat der Elektronikkonzern Sony weltweit sechs bis zwölfjährige Kinder nach ihren Zukunftsvisionen für die nächsten zwei Jahrzehnte gefragt. Die Ergebnisse sind verblüffend.

Knapp zwei von drei Kindern (62 Prozent) erwarten demnach, dass fliegende Schuhe zum Alltag gehören werden, 22 Prozent erwarten dies sogar in den nächsten fünf Jahren. Rund jedes zweite Kind (55 Prozent) denkt, dass wir in 2037 Gedanken anderer Personen lesen und übertragen werden können.

Tatsächlich ist vor allem das Gedankenlesen mehr als nur eine Vision. So ist zum Beispiel Facebook an der Entwicklung einer Technologie stark beteiligt, die genau das ermöglichen soll, so der Guardian. Derzeit sollen rund 60 Mitarbeiter daran arbeiten.

Bildung für die digitale Welt

Vorstellungen und Wünsche von Kindern sollten immer enger mit Technologie verzahnt werden. Daher sollte diese Verzahnung bereits in der Bildung stattfinden, sagen Experten.

Auch die Politik hat schon lange die Notwendigkeit der digitalen Bildung erkannt. So sagte bereits 2016 der damalige Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, im Grußwort der vom Bund geförderten Studie Schule Digital: „Richtig verstanden bietet digitale Bildung die Orientierung für die digitale Welt durch die Vermittlung von Kompetenzen, die eine selbstbestimmte und aktive Teilhabe ermöglichen. Gleichzeitig steht Bildung mithilfe der digitalen Welt für eine bessere Vermittlung von Wissen und für flexiblere Formen des Lernens.“

Doch laut Untersuchung hat die Umsetzung der digitalen Bildung in Deutschland noch Nachholbedarf. Dies zeigt sich unter anderem in der Verwendung von digitalen Medien: Obwohl nahezu jeder Schüler ein Smartphone nutzt, wird in den Klassenräumen tendenziell Technologie verwendet, die nicht mehr auf dem neuesten Stand ist – wie etwa veraltete PCs.

Seit 2016 hat sich an diesem Umstand nur wenig geändert: Laut einer aktuellen Studie der Telekom würde die Nutzung von digitalen Medien in Schulen zwar langsam ansteigen. Allerdings entwickle sich dieser positive Trend immer noch zu langsam.

Ein Unternehmen, das die digitale Bildung aktiv vorantreibt, ist CANCOM. Hier bieten sich vor allem die Education-Lösungen von Apple an. Weitere Informationen erfahren Sie hier.

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Kindern mit Virtual Reality-Technologie Objekte veranschaulichen? Das ist schon heute möglich. (Quelle YouTube / Google VR)

Virtual Reality (VR): Der Geografie-Unterricht im Regenwald

Ein Beispiel für eine digitale Technologie, die künftig verstärkt für Bildungszwecke eingesetzt werden könnte, ist Virtual Reality (VR).

So könnten im Jahr 2037 während des Unterrichts Inhalte mittels VR-Technologie auf eine ganz neue Weise veranschaulicht werden: Im Biologie-Unterricht könnten menschliche Zellen aus nächster Umgebung betrachtet und animiert werden. Im Geografie-Unterricht hätten Schüler die Möglichkeit, „direkt“ im Regenwald den Stockbau zu untersuchen. Durch die Interaktivität lässt sich die Situation dabei jederzeit ändern. Im selben Regenwald wären die Effekte einer Rodung somit direkt sichtbar und erlebbar.

VR könnte aber nicht nur zur Veranschaulichung dienen, sondern auch die Kreativität steigern – zum Beispiel im Kunstunterricht. Durch die zusätzliche, dritte Dimension wäre es möglich, Zeichnungen greifbar zu machen und virtuelle Objekte zu erschaffen, die in der realen Welt erst aufwendig erstellt werden müssten.

Diese Zukunftsvision könnte indes schon bald Realität werden: So bietet zum Beispiel die VR-Anwendung Google Blocks sechs einfache Werkzeuge, mit denen sich 3D-Modelle im virtuellen Raum nach Belieben kreieren lassen. Bei Bedarf können diese Modelle sogar im 3D-Drucker real angefertigt werden, berichtet 3D Printing Industry.

Quelle Titelbild: © Wavebreakmedia/iStock

Hier schreibt Daniil Matzkuhn für Sie

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