16. Januar 2018 | pArtikel drucken kKommentieren

Für den Ernstfall gewappnet: Wie Sie den Verlust Ihrer Daten verhindern können

Artikel teilen
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someone

Damit im Notfall keine wichtigen Daten verloren gehen, ist es für Unternehmen essenziell, ihre Daten umfassend abzusichern. Denn Datenverluste können nicht nur schwere wirtschaftliche Folgen haben – oft verursachen sie auch gravierende Imageschäden für den gesamten Betrieb. Für eine gute Datensicherung sind zwei Komponenten wesentlich: Backup und Disaster Recovery.

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Im Rechenzentrum Ihres Unternehmens fängt es an zu brennen. Das Feuer breitet sich so schnell aus, dass die Flammen nach kurzer Zeit den Serverraum erreichen, der genau neben dem Brandherd liegt.

Als die Feuerwehr eintrifft, kann der Serverraum kaum noch betreten werden. Leitungen sind verschmort, Rauch und Qualm behindern die Sicht extrem. Die Zeit reicht nicht aus, um den Backupserver mit den internen Festplatten sowie die Bandlaufwerke, die sich ebenfalls im Serverraum befinden, zu retten. Beide Medien enthielten Sicherungskopien der Unternehmensdaten.

Sind deshalb nun alle Sicherungskopien unwiderruflich zerstört, was im schlimmsten Fall zu erheblichen Datenverlusten führt? Nicht mit der richtigen Backup und Disaster Recovery-Strategie.

Neben weiteren wichtigen Maßnahmen wie die Gewährleistung einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) im Notfall ist hierfür nämlich die Befolgung der 3-2-1 Regel für die Datensicherung elementar. Und diese schreibt unter anderem vor, dass mindestens eine Backup-Datei extern zu lagern ist. In diesem Fall wäre die Kopie also weit weg vom Brandherd – und demnach zu jeder Zeit ungefährdet.

Backup und Disaster Recovery hängen direkt zusammen. Denn für die Wiederherstellung der Daten nach einem IT-Unglück – eine zentrale Maßnahme der Disaster Recovery – wird auf das vorausgegangene Backup zurückgegriffen. Eine unzureichende Backup-Strategie kann eine erfolgreiche Wiederherstellung der Daten somit deutlich erschweren oder sogar unmöglich machen.

Doch welche Punkte müssen Unternehmen bei der 3-2-1 Regel für die Datensicherung beachten? Und wie gelingt die Umsetzung?

3-2-1 Regel für die Datensicherung: Das gilt es zu beachten

Die 3-2-1 Regel für die Datensicherung gilt sowohl für virtuelle als auch physikalische Umgebungen. Das oberste Credo lautet: IT-Administratoren müssen stets über aktuelle Backups verfügen – damit im Notfall keine „alten“, sondern hochaktuelle Daten wiederhergestellt werden können. Die Regel beantwortet zwei zentrale Fragen:

  • Wie viele Backups sollten Unternehmen erstellen?
  • Wo sollten Unternehmen diese Daten aufbewahren?

Konkret umfasst die Regel drei Maßnahmen:

1. Mindestens drei Kopien der Daten anlegen

Unter drei Kopien ist gemeint, dass zusätzlich zu den primären Daten mindestens zwei weitere Backups vorhanden sein müssen. Diese Vorgehensweise folgt einer klaren Logik: Je mehr Datenkopien existieren, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit eines gravierenden Datenverlusts.

Denn hierfür müssten alle Kopien gleichzeitig ausfallen. Oder zumindest in so kurzer Zeit, dass die Rettung mindestens einer Kopie unmöglich ist. Dies ist natürlich sehr unwahrscheinlich, wenn das Unternehmen mehrere Datenkopien erstellt hat.

2. Die Kopien auf mindestens zwei unterschiedlichen Medien speichern

Um die Wahrscheinlichkeit eines Datenverlusts weiter zu reduzieren, sollten die Kopien – also sowohl die primären Daten als auch die mindestens zwei Backups – auf wenigstens zwei unterschiedlichen Speichertypen aufbewahrt werden. Zum Beispiel ein internes Festplattenlaufwerk und ein Bandlaufwerk.

Denn auf diese Weise lässt sich eine „Kettenreaktion“ vermeiden, die bei gleichen Speichertypen im Notfall häufiger auftritt. So ist es beispielsweise nicht unwahrscheinlich, dass nach dem Ausfall einer Festplatte kurz darauf eine weitere Festplatte des gleichen Speichertyps ausfällt.

3. Mindestens ein Backup an einen externen Speicherort aufbewahren

Die physische Trennung der mindestens drei Kopien spielt eine zentrale Rolle. So sollte wenigstens ein Backup an einen externen Speicherort aufbewahrt werden. Dies kann beispielsweise eine Außen- oder Zweigstelle des Unternehmens sein. Denn auf diese Weise ist diese Kopie, selbst in Notfällen wie einem schweren Brand, jederzeit sicher.

Für kleine und mittelständische Unternehmen, die häufig über keine Außen- oder Zweigstelle verfügen, bietet es sich vor allem an, die Cloud als externen Speicherort für das Backup zu nutzen.

Wie die Umsetzung gelingt

Mit der Lösung von Veeam können Unternehmen eine

Im Schaubild sehen Sie, wie Sie die 3-2-1 Regel mithilfe der Lösung von Veeam umsetzen können (Bild: Veeam).

IT-Konzerne wie Veeam bieten Unternehmen die Möglichkeit, alle Anforderungen der 3-2-1 Regel für die Datensicherung zu erfüllen. Hierfür hat Veeam die Lösung Veeam Backup & Replication im Portfolio, die Funktionen für Backup und auch Disaster Recovery enthält.

Die Lösung ist dabei auf virtuelle Umgebungen spezialisiert, konkret für VMware vSphere und Microsoft Hyper-V-Umgebungen.

Aus drei Gründen können Unternehmen mit der Veeam Backup & Replication-Lösung die 3-2-1 Regel für die Datensicherung optimal umsetzen.

Grund 1: Problemlose Anlegung von drei oder mehreren Datenkopien

Die Lösung ermöglicht Unternehmen, mehrere Backups für jede Virtuelle Maschine (VM) in ihrer VMware vSphere oder Microsoft Hyper V-Umgebung zu erstellen. Hierzu müssen lediglich Backup-Jobs konfiguriert werden – diese Backup-Jobs lassen sich entweder einer einzelnen VM oder einer Gruppe von VMs zuweisen.

Mit anderen Worten: Jede VM kann multipliziert werden – und damit die Daten, die sich auf der VM befinden. So können Unternehmen problemlos mehrere Datenkopien erstellen.

Grund 2: Unkomplizierte Speicherung der Datenkopien auf zwei oder mehreren unterschiedlichen Medien

Da die Lösung in virtuellen Umgebungen eingesetzt wird, ist eine Unabhängigkeit vom jeweils verwendeten Storage gegeben. Folglich lassen sich die Datenkopien auf beliebigen Speichertypen sichern – seien es Bandlaufwerke, Festplatten oder auch cloudbasierte Speicher. Auf diese Weise können Unternehmen ohne Probleme Backups auf unterschiedlichen Medien anlegen.

Grund 3: Einfache Übertragung von Backups auf externe Speicherorte

Mit der Lösung können Unternehmen sogenannte Backup-Copy-Jobs konfigurieren. Damit ist es möglich, Backups der jeweiligen VMs (mit den darauf enthaltenen Daten) auf externe Speicherorte zu übertragen. Damit dies schnell funktioniert, ist in der Lösung eine WAN-Beschleunigung integriert.

Der Clou dabei: Die Backup-Kopien der VMs können für die Hochverfügbarkeit genutzt werden. Falls im Notfall eine VM ausfällt, wird für die Disaster Recovery in kürzester Zeit ein automatischer Failover auf die Backup-Kopie der betroffenen VM ausgeführt – was Unternehmen ermöglicht, auch im Ernstfall ihren IT-Betrieb nahtlos fortzusetzen. Dabei spielt es keine Rolle, an welchem Standort sich die jeweilige Backup-Kopie befindet.

Vor allem für kleine- und mittelständische Unternehmen, die oftmals nicht die nötigen Ressourcen haben, um ihre Backups auf einen eigenen, externen Speicherort zu übertragen, bietet sich Veeam Cloud Connect an. Damit können Unternehmen ihre Backups über einen Serviceprovider in die Cloud als externen Speicherort auslagern (Backup as a Service).

Ein solcher Serviceprovider ist die CANCOM Pironet. Sollten sich Unternehmen für die CANCOM Pironet als Serviceprovider entscheiden, profitieren sie von einer automatisierten, schnellen und sicheren Auslagerung ihrer Backups – wobei alle rechtlichen sowie Compliance-Vorgaben eingehalten werden. Weitere Informationen zu Backup as a Service mittels der CANCOM Pironet finden Sie hier.

So vermeiden Sie Datenverluste im Notfall

Mit der Lösung Veeam Backup & Replication für VMware vSphere und Microsoft Hyper-V-Umgebungen können Unternehmen vermeiden, dass im Ernstfall wie bei einem schweren Brand wichtige Daten verloren gehen.

Denn die Lösung erfüllt alle Anforderungen der 3-2-1 Regel für die Datensicherung: Backups von VMs können problemlos erstellt, auf mehrere unterschiedliche Speichertypen gesichert sowie auf externe Speicherorte übertragen werden.

Vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen ist die integrierte Funktion Veeam Cloud Connect interessant: So können sie Backups ihrer VMs einfach in die Cloud auslagern – was zu höherer Flexibilität, größerer Sicherheit sowie zu sinkenden Kosten führt.

Veeam Backup & Replication ist Bestandteil der Veeam Availability Suite. Detaillierte Informationen über die neueste Version 9.5. erfahren Sie hier.

 

Quelle Titelbild: © .shock/stock.adobe.com

Hier schreibt Christian Schinko für Sie

Mehr Artikel vom Autor

Artikel teilen
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someone

Lesen Sie weiter auf CANCOM.info

Cookies auf dieser Website

Cookies sind für die korrekte Funktionsweise einer Website wichtig. Damit wir verstehen, wie unsere Seite im Allgemeinen genutzt wird und wir Ihren Besuch noch interessanter und personalisierter gestalten können, setzen wir Cookies und andere Technologien ein. Bitte treffen Sie Ihre bevorzugte Cookie-Auswahl, um fortfahren zu können. Hilfe.

Wählen Sie eine Option, um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit ändern. Eine Erläuterung der einzelnen Einstellungen finden Sie in der Hilfe.

COOKIE EINSTELLUNGEN

Wir respektieren Ihre Privatsphäre und den Datenschutz. Damit wir verstehen, wie unsere Seite im Allgemeinen genutzt wird und wir Ihren Besuch noch interessanter und personalisierter gestalten können, sammeln wir Daten über die Nutzung dieser Seite. Hierzu verwenden wir Cookies. Wir teilen außerdem Informationen über Ihre Nutzung unserer Website mit unseren Social-Media-, Werbe- und Analytikpartnern gemäß unserer Datenschutzerklärung. Sie können Ihre Präferenzen in den Cookie-Einstellungen verwalten und jederzeit ändern.

Achtung: Wenn Sie noch keine 16 Jahre alt sind deaktivieren Sie bitte unbedingt alle Cookies die nicht notwendig sind, da für das Tracken durch Cookies von Kindern unter 16 Jahren die Zustimmung eines Erziehungsberechtigten vorliegen werden muss.

  • Alle Cookies akzeptieren:
    Diese Funktion erlaubt alle Cookies für Tracking- und Seiten-Analyse, Cookies zur Personalisierung der Website oder Social Media Dienste. Dazu zählen auch Cookies von externen Anbietern, wie zum Beispiel Youtube oder Vimeo, um das Abspielen von Videos zu ermöglichen sowie Cookies, die nicht ausschließlich für den Betrieb der Webseite notwendig sind. Das sind Cookies für Marketing, Statistik und andere.
  • Nur Cookies erlauben, die von dieser Webseite gesetzt werden:
    Hierbei werden zusätzlich zu den notwendigen Cookies weitere Cookies geladen, die vom Websitebetreiber für diese Webseite genutzt werden. Das sind zum Beispiel Cookies, die die Art beeinflussen, wie sich eine Webseite verhält oder aussieht (z. B. Ihre bevorzugte Sprache oder die Region in der Sie sich befinden).
  • Nur Cookies akzeptieren, die für die Funktion der Seite notwendig sind:
    Notwendige Cookies helfen dabei, eine Webseite nutzbar zu machen, indem sie Grundfunktionen wie Seitennavigation und Zugriff auf sichere Bereiche der Webseite ermöglichen. Die Webseite kann ohne diese Cookies nicht richtig funktionieren. Es werden bei dieser Option keine Cookies gesetzt, außer die aus technischen Gründen notwendig sind.

Zurück