30. Januar 2018 | pArtikel drucken | kKommentieren
Composable Infrastructure

Für die IT-Anforderungen der Zukunft gewappnet

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Noch nie konnten aus Ideen so schnell fertige Produkte und Services geschaffen werden wie heute. Um diese Schnelligkeit zu gewährleisten und damit konkurrenzfähig zu bleiben, kommen viele Unternehmen nicht umhin, ihre IT zu transformieren.

Denn die traditionelle Unternehmens-IT ist dafür oft zu langsam. Bis hier neue Ressourcen, etwa für Workloads, zur Verfügung gestellt werden, vergehen einige Tage wenn nicht Wochen. Das häufige Problem: Die IT-Abteilung muss jedem Workload die benötigten Ressourcen wie Speicher oder Rechenleistung manuell zuweisen.

Diese Vorgehensweise benötigt in der Regel viel Zeit – Zeit, die ein Unternehmen nicht mehr hat. In der Digitalisierung geht es nämlich darum, aus Ideen so schnell wie möglich fertige Produkte oder Services zu schaffen. Hersteller wie HPE sprechen in diesem Kontext auch von der „Idea Economy“.

Die Lösung lautet Composable Infrastructure

Um diese Anforderungen zu adressieren, bietet sich vor allem die Implementierung einer Composable Infrastructure an. Dies ist eine IT-Infrastruktur, die sich aufgrund des sogenannten „Fluid Ressource Pools“, bestehend aus Server, Storage und Netzwerk, nach Belieben zusammensetzen lässt. Dadurch wird im lokalen Rechenzentrum eine Flexibilität und Schnelligkeit erreicht, die sonst nur mit Cloud Computing möglich ist (Cloud-like Speed).

Der Clou dabei: Die Zusammensetzung der IT-Infrastruktur richtet sich nach den Anforderungen des jeweiligen Workloads. Auf diese Weise können Unternehmen jeden Workload optimal adressieren.

Das sind die Merkmale einer Composable Infrastructure

Konkret wird der „Fluid Ressource Pool“ der Composable Infrastructure erstellt, indem alle physischen Ressourcen einer IT-Infrastruktur, also Server, Storage und Netzwerk, mithilfe von Software registriert und in logische Ressourcenpools zusammengeführt werden – unabhängig davon, welche Hardware darunter liegt.

Damit erfüllt die Composable Infrastructure ein wesentliches Merkmal des softwaredefinierten Ansatzes: die Entkopplung der Software von der zugrunde liegenden Hardware.

Diese logischen Ressourcenpools sind flexibel angelegt und können jederzeit geändert und neu zusammengesetzt werden. Auf diese Weise ist es möglich, die Ressourcen jedem erdenklichen Workload zuzuordnen, um so eine optimale Performance sicherzustellen. Das Management der Ressourcen erfolgt dabei über eine zentrale Schnittstelle.

Damit dieses Management schnell funktioniert und die IT-Abteilung nicht für jeden Workload eine manuelle Konfiguration vornehmen muss, beinhaltet eine Composable Infrastructure die Funktion Infrastructure as a Code.

Mit dieser Funktion kann die IT-Abteilung Vorlagen bzw. Richtlinien für entsprechende Workloads vordefinieren. Falls ein entsprechender Workload benötigt wird, lassen sich die hierfür erforderlichen Ressourcen an Compute, Storage und Netzwerk dank softwaredefinierter Intelligenz automatisch so zu einem Pool zusammenfassen, dass der Workload optimal adressiert wird. Manuelle Konfigurationen sind nur in Ausnahmefällen nötig.

Hinzu kommt die Möglichkeit, all diese Ressourcen über eine einzelne Code-Zeile bereitzustellen. Dies spart der IT-Abteilung zusätzliche Zeit.

Composable Infrastructure: Die Mehrwerte im Überblick 

Zusammengefasst bietet eine Composable Infrastructure, die auf einer softwaredefinierten Architektur basiert, folgende zentrale Unternehmensvorteile:

  • Flexibilität und Schnelligkeit:
    Durch den softwaredefinierten Ansatz ist es möglich, alle physischen Ressourcen einer IT-Infrastruktur (Compute, Storage, Netzwerk) in logische Pools zusammenzufassen. Es entsteht ein sogenannter „Fluid Ressource Pool“. Über eine zentrale Schnittstelle können alle Ressourcen dieses „Fluid Ressource Pools“ beliebig miteinander verbunden, aggregiert und gesteuert werden – je nach Bedarf. Damit wird im lokalen Rechenzentrum eine Flexibilität und Schnelligkeit ermöglicht, die sonst nur mit Cloud Computing realisierbar ist (Cloud-like Speed). Die flexible Zusammensetzung dieser Ressourcen erlaubt es, die IT-Infrastruktur für jeden Workload so anzupassen, dass eine optimale Performance erzielt wird.
  • Hoher Automatisierungsgrad:
    Um die Ressourcenbereitstellung schnell umzusetzen, bietet eine Composable Infrastructure einen hohen Automatisierungsgrad. So kann die IT-Abteilung vordefinierte Richtlinien bzw. Vorlagen für bestimmte Workloads erstellen. Wird ein entsprechender Workload benötigt, erfolgt die Anpassung der IT-Architektur dank softwaredefinierter Intelligenz automatisch. Nur in Ausnahmefällen muss die Konfiguration manuell umgesetzt werden. Für zusätzliche Schnelligkeit sorgt die Möglichkeit, all diese Ressourcen über eine einzelne Code-Zeile zur Verfügung zu stellen.
  • Einsparung von Kosten:
    Mit einer Composable Infrastructure können Unternehmen sowohl ihre CAPEX- als auch OPEX-Kosten deutlich senken. Dies wird unter anderem durch eine bessere Ressourcenauslastung, die höhere Automatisierung sowie vereinfachtem Management, unter anderem bei Firmware-Updates, erreicht.

Eine Plattform für die Composable Infrastructure ist HPE Synergy. So beinhaltet HPE Synergy alle Merkmale einer Composable Infrastructure: von einer softwaredefinierten IT-Architektur (HPE Synergy Infrastructure) bis zu einer einzelnen Schnittstelle für das zentrale Management (HPE Synergy Management).

Composable Infrastructure in der Praxis

Eines der ersten Unternehmen, die HPE Synergy und damit die Composable Infrastructure in der Praxis einsetzen, ist CANCOM. So hat CANCOM eine Schnittstelle zwischen AHP One, der Managementkonsole der eigenen Digital Workspace-Lösung namens CANCOM AHP Enterprise Cloud, und HPE Synergy geschaffen.

Dank dieser Schnittstelle können IT-Administratoren über AHP One, neben dem Management der bestehenden digitalen Arbeitsplätze, nun auch die nötigen Ressourcen (also Compute, Storage, Netzwerk) hochautomatisiert und schnell zur Verfügung stellen, die für neue digitale Arbeitsplätze benötigt werden. Diese direkte Ressourcenbereitstellung über die AHP One war zuvor nicht möglich: So war es nötig, die erforderlichen Ressourcen im Rechenzentrum zu konfigurieren.

Anders formuliert: Die Schnittstelle zwischen HPE Synergy und der CANCOM AHP Enterprise Cloud ermöglicht es der IT-Abteilung, über AHP One die digitalen Arbeitsplätze sowie die darunter liegende Hardware zentral, hochautomatisiert und schnell zu managen.

Sie möchten sich weiter zum Thema Composable Infrastructure informieren? Hier erfahren Sie detaillierte Informationen.

 

Hier schreibt Christian Schinko für Sie

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