24. Januar 2018 | pArtikel drucken kKommentieren
Cisco Security Connector

Umfassender Netzwerkschutz für iOS Devices

Immer mehr Unternehmen statten ihre Mitarbeiter mit Mobilgeräten aus, damit diese flexibel arbeiten können. Hier stehen vor allem iOS Devices hoch im Kurs. Dabei ist es essenziell, die jeweiligen Devices umfassend abzusichern. Dadurch lässt sich unter anderem verhindern, dass Hacker an sensible Daten gelangen.

Mobiles Arbeiten liegt klar im Trend. So arbeitet eine zunehmende Anzahl von Mitarbeitern flexibel, also von überall. Mit anderen Worten: Neben dem klassischen Büro arbeiten Mitarbeiter heute auch im Home Office. Oder im Restaurant. Oder am Bahnhof. Viele Unternehmen unterstützen diese Entwicklung, indem sie mobile Arbeitsplätze anbieten. Laut einer Studie von Cisco stellen dabei mehr als 70 Prozent unternehmenseigene Tablets und Smartphones zur Verfügung.

Für den Schutz des Netzwerkes hat dieser Trend unmittelbare Folgen. Denn ein hochsicheres Firmennetzwerk allein reicht für eine umfassende Security nicht mehr aus. Mitarbeiter sind mit ihrem Smartphone oder Tablet nicht nur mit dem Firmennetzwerk verbunden. Wenn sie unterwegs sind, verbinden sie ihre mobilen Endgeräte mit dem Mobilfunknetz. Wenn sie im Restaurant sitzen, beziehen sie Internet über ein öffentlich zugängliches WLAN.

Dies kann sehr riskant sein: Zum Beispiel bergen öffentliche WLAN-Hotspots zahlreiche Schwachstellen, die Hacker für sich nutzen können – um etwa die Mobile Devices der jeweiligen Nutzer auszuspionieren. Im schlimmsten Fall können sie so unbemerkt sensible Daten stehlen.

Um solche Szenarien zu verhindern und bei der geschäftlichen Nutzung von mobilen Geräten einen umfassenden Netzwerkschutz zu gewährleisten, bietet Cisco im Zuge der Apple-Cisco Partnerschaft nun eine spezielle Sicherheitslösung für iOS-Devices an: die Applikation namens Cisco Security Connector. Die Security-App können Unternehmen im App Store herunterladen.

Indem die App auf iPhones und iPads läuft, ist sie für eine Vielzahl von Unternehmen relevant. So hat eine Studie von Egnyte ergeben, dass iOS im Unternehmensumfeld das bevorzugte Betriebssystem für Mobile Devices ist. Demnach laufen 82 Prozent aller Mobil-Aktivitäten in Unternehmen über iPhones und iPads.

Einer der ersten Unternehmen in Deutschland, die laut offizieller Pressemitteilung von Cisco die Security-App verwenden, ist CANCOM.

Cisco Security Connector: Hohes Sicherheitsniveau für iOS Devices

Bild: Cisco

Mit der Applikation bekommen Unternehmen die Möglichkeit, alle Netzwerkaktivitäten von iOS-Devices anzusehen und zu steuern. Zudem erhalten sie Einblick in den von Nutzern, Anwendungen und Geräten erzeugten Datenverkehr.

Durch diese Transparenz und Kontrolle wird gewährleistet, dass Unternehmen stets den Überblick über die im Netzwerk eingesetzten iOS Devices behalten und bei Bedarf reagieren können – egal, ob die iPhones oder iPads der Mitarbeiter gerade im sicheren Firmennetzwerk oder im öffentlichen WLAN eines Restaurants eingeloggt sind.

So können Unternehmen nicht nur die Compliance für unternehmenseigene iPhones und iPads gewährleisten sondern die iOS Devices auch vor gefährlichen Internetseiten schützen, um beispielsweise Phishing-Angriffe zu verhindern. Bei Vorfällen wie einer Cyberattacke lässt sich mit dem Cisco Security Connector zudem konkret analysieren, was geschehen und wer davon betroffen ist.

Von all dem bekommen die Nutzer indes nichts mit: Sie können ihre Mobilgeräte mit hoher Performance und Verfügbarkeit weiterhin verwenden.

So funktioniert der Cisco Security Connector

Der umfassende Netzwerkschutz wird ermöglicht, indem die Applikation den Zugriff auf iOS-Daten auf Systemebene erlaubt. Hierfür greift die App auf Funktionen von Cisco Umbrella und Cisco AMP zurück.

  • Cisco Umbrella:
    Die auf Cloud-Technologie basierende Sicherheitsplattform von Cisco ist vor allem für die Bedrohungsabwehr zuständig, um den Nutzern einen stets sicheren Internetzugang zu bieten. Dabei spielt es keine Rolle, wo die Nutzer gerade sind und über welches Netzwerk sie sich einloggen. VPNs werden nicht benötigt. Sollte Umbrella zum Beispiel eine schädliche Domain oder IP-Adresse erkennen, wird diese sofort blockiert – noch bevor eine Netzwerkverbindung hergestellt wird. Auf diese Weise können besonders Phishing-Angriffe verhindert werden, die häufig über schnell veränderliche Domains oder URLs operieren. Indem alle Aufgaben in der Cloud ausgeführt werden, müssen Unternehmen keine Hardwareinstallation vornehmen. Software-Updates werden automatisch ausgeführt.
  • Cisco AMP (Advanced Malware Protection):
    Die Endpoint Security-Komponente von Cisco ermöglicht Bedrohungsinformation (Threat Intelligence), Sandboxing sowie Echtzeit-Blockierung von Malware. Zudem analysiert die Lösung permanent, welche Dateiaktivitäten im gesamten Netzwerk stattfinden. Auf diese Weise lässt sich auch komplexe Schadsoftware schneller aufspüren, eingrenzen und beseitigen. Nach Angaben von Cisco führt AMP pro Tag 1,5 Millionen Malware-Stichproben durch.

Zur Verwaltung des Netzwerkes können Unternehmen entweder die Mobile Device Management-Lösung Cisco Meraki Systems Manager oder alternativ auch andere MDM-Lösungen einsetzen. Um den Cisco Security Connector nutzen zu können, müssen Unternehmen allerdings als Voraussetzung entweder Cisco Umbrella oder Cisco AMP bereits nutzen oder auf diese Lösungen umstellen.

Im Überblick: Diese Vorteile bietet der Cisco Security Connector

Unternehmen profitieren besonders in zweifacher Hinsicht vom Cisco Security Connector: Transparenz und Kontrolle.

  • Transparenz:
    Unternehmen können alle Netzwerkaktivitäten einsehen, die von den unternehmenseigenen iOS Devices ausgehen. Damit haben sie die Möglichkeit, Compliance-Richtlinien für die jeweiligen Devices durchzusetzen und bei einem Vorfall genau zu analysieren, was geschehen ist und welche Nutzer betroffen sind.
  • Kontrolle:
    Indem Unternehmen die Netzwerkaktivitäten zusätzlich steuern können, sind sie in der Lage, ihre iOS Devices vor Gefahren wie schadhaften Internetseiten zu schützen. So lassen sich zum Beispiel Phishing-Angriffe unterbinden. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich die iPhones und iPads im Firmennetzwerk, im öffentlichen WLAN oder im Mobilfunknetz befinden.

Quelle Titelbild: © jippu2498/stock.adobe.com

Hier schreibt Christian Schinko für Sie

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