17. April 2018 | pArtikel drucken | k1 Kommentar
CANCOM auf der Hannover Messe 2018

IoT & Analytics: ein wesentlicher Baustein auf dem Weg zur Industrie 4.0

Wie in anderen Branchen ist die Digitalisierung auch in der Industrie ein Schlüsselthema. Um sich erfolgreich zu digitalisieren, müssen Industrieunternehmen als Grundvoraussetzung IoT & Analytics implementieren. Wie IoT & Analytics konkret umgesetzt werden kann, wird auf der diesjährigen Hannover Messe live präsentiert.

Die Implementierung von IoT & Analytics ermöglicht Industrieunternehmen vor allem, ihre Produktion deutlich zu steigern und Ausfallzeiten von Maschinen quasi auf null zu reduzieren. Für die Umsetzung müssen einige Punkte beachtet werden. So gilt es unter anderem, die Produktionsstätten umfassend miteinander zu vernetzen und dabei jederzeit ein hohes Sicherheitsniveau herzustellen.

Mit der zunehmenden Anzahl von Cyberangriffen, die immer gravierendere Auswirkungen haben, ist die Gewährleistung einer umfassenden Security heute komplexer und gleichzeitig wichtiger denn je.

Diese Merkmale zeichnen IoT & Analytics aus

Eine sichere Vernetzung vorausgesetzt, profitieren Unternehmen nachhaltig von IoT & Analytics. Dies liegt besonders daran, dass die über die vernetzten Geräte (Internet of Things bzw. IoT) gesammelten und analysierten Daten (Analytics) wertvolle Schlüsse erlauben. Wenn die Datenanalyse zum Beispiel ergibt, dass eine Maschine nicht richtig funktioniert, können Unternehmen die Gründe für die Störung schnell herausfinden und entsprechende Schritte in die Wege leiten.

Hierfür identifizieren Unternehmen zunächst, wo sich die Maschine konkret befindet. Anschließend können sie die Störung auf Basis der Datenanalyse schnell identifizieren und beheben.

Daneben ermöglicht IoT & Analytics auch proaktive Maßnahmen – wie die vorausschauende Wartung. Da sich der Zustand der Maschinen auf Basis der Daten jederzeit überwachen lässt, können Unternehmen Störungen ermitteln, noch bevor diese auftreten und die Produktion gefährden. Davon ausgehend können entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Auf diese Weise haben Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produktivität bedeutend zu steigern.

Smart Service Technician als ganzheitliche Lösung für IoT & Analytics

Mit dem Smart Service Technician bietet CANCOM eine Lösung, die es ermöglicht, IoT & Analytics im jeweiligen Betrieb zu realisieren.

Technische Grundlage der Lösung ist die umfassende Vernetzung der Produktionsstätten und Prozesse über Cloud-Technologie. Die von den vernetzten Geräten (IoT) produzierten Maschinendaten werden gesammelt, mittels Stream Analytics analysiert, etwa über Dashboards visualisiert und mithilfe der Cloud weiterverarbeitet.

Dank des Einsatzes von Edge Computing gelangen dabei nur die wichtigsten Daten in die Cloud: So findet bereits am Rande des Netzwerks über Edge Devices das Management der Geräte sowie eine Datenfilterung und -analyse statt. Und dies wird in Zeiten des Internet of Things, mit ständig wachsender Datenmenge, immer wichtiger. In einem Beitrag vom September 2017 titelt das Magazin Golem entsprechend: „Edge Computing: Randerscheinung mit zentraler Bedeutung.“

Der Clou: Die Datenanalyse über Stream Analytics erfolgt in Echtzeit, automatisch – und erlaubt die frühzeitige Erkennung von Störungen, was eine vorausschauende Wartung ermöglicht (Predictive Maintenance). Dank des Einsatzes von Edge Computing und Location Based Services wie Beacon-Technologie bekommt der Servicetechniker vor Ort alle relevanten Maschinendaten automatisiert und direkt auf sein Gerät gepusht – quasi, wenn er an der Maschine „vorbeiläuft“.

Eindeutige Identifzierung und Behebung von Störungen

Sollte die Datenanalyse ergeben, dass eine Maschine nicht ordnungsgemäß funktioniert, werden diese Informationen automatisch an den zuständigen Servicetechniker weitergeleitet. Über Location Based Services wie Beacon-Technologie kann der Servicetechniker die entsprechende Maschine sofort identifizieren und lokalisieren (Asset Tracking).

Um die Störung schnellstmöglich in den Griff zu bekommen, erhält der Servicetechniker über einen virtuellen Wartungsraum alle wichtigen Informationen zu Maschinendaten und Standort. Welches Device er dabei verwendet oder wo er sich gerade aufhält, spielt keine Rolle: Er verfügt über einen persönlichen digitalen Arbeitsplatz (Industrial Digital Workspace).

Wenn die Analyse der Störung ergibt, dass sich das Problem nur vor Ort und nicht aus der Ferne lösen lässt, wird er automatisch über Videotelefonie mit einem Fabrikmitarbeiter verbunden.

Bei weniger komplexen Szenarien kann der Fabrikmitarbeiter alternativ auch einen Service Bot zur Problemlösung heranziehen, der ihn mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung vor Ort unterstützt.

Hannover Messe 2018: den Smart Service Technician live erleben

Wie der Smart Service Technician in der Praxis funktioniert, zeigt CANCOM live auf der diesjährigen Hannover Messe, die vom 23. bis 27. April 2018 stattfindet. Hier ist CANCOM auf zwei Ständen mit jeweils unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten vertreten.

Auf dem Cisco Stand steht vor allem die Vernetzung von Produktionsstätten im Mittelpunkt und wie ein solches Netzwerk mithilfe von Cisco-Lösungen realisiert und umfassend abgesichert werden kann. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Cisco Security Connector: Mit der Sicherheitslösung, die Cisco im Zuge der Apple-Cisco Partnerschaft bietet, können Unternehmen einen umfassenden Netzwerkschutz für ihre im Betrieb eingesetzten iOS-Geräte realisieren. Ob die iPhones und iPads im Firmennetzwerk, im öffentlichen WLAN oder im Mobilfunknetz eingeloggt sind, spielt keine Rolle.

Auf dem HPE Stand wird unter anderem das Thema Industrial Digital Workspace präsentiert. Außerdem erleben Besucher live, wie der sogenannte Visual Remote Guidance von HPE funktioniert: Über eine Datenbrille, die der Fabrikmitarbeiter trägt, kann der zuständige Servicetechniker über sein Device genau sehen, was auch der Fabrikmitarbeiter sieht. Auf diese Weise wird die Zusammenarbeit deutlich erleichtert. Beispielsweise kann der Servicetechniker dem Fabrikmitarbeiter dadurch viel genauere Anweisungen zur Behebung der Störung geben.


Hier können Sie sich zur diesjährigen Hannover Messe anmelden.


Quelle Titelbild: © zapp2photo/stock.adobe.com

Hier schreibt Christian Schinko für Sie

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