Green IT als Wettbewerbsvorteil

Nachhaltigkeit im Mittelstand: So gelingt der Start in eine nachhaltige IT

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In Zeiten der Digitalisierung sieht sich der Mittelstand mit diversen Herausforderungen konfrontiert. Eine wesentliche Maßnahme ist dabei, die IT-Infrastruktur ihres Unternehmens zu modernisieren, um Mitarbeitern eine höhere Flexibilität und Produktivität zu ermöglichen. Auch das Thema Nachhaltigkeit gewinnt für mittelständische Unternehmen immer mehr an Bedeutung – unter anderem wegen der beschlossenen CSR-Berichtspflicht. Welche Auswirkungen die CSR-Berichtspflicht im Detail aufweist und wieso die Themen Nachhaltigkeit und Green IT für den Mittelstand immer relevanter werden, sehen Sie in zwei exklusiven Webinaren. Hier Webinare ansehen.

Die Digitalisierung ist im deutschen Mittelstand angekommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Techconsult. Demnach beurteilt eine große Mehrheit der mittelständischen Unternehmen in Deutschland (72 Prozent) das Thema Digitalisierung als wichtig oder sehr wichtig für den eigenen Betrieb. Allerdings macht die Studie auch deutlich: Viele Mittelständler stehen bei der digitalen Transformation erst am Anfang.

Tatsächlich stellt die Digitalisierung den Mittelstand vor große Herausforderungen. Unter anderem muss die IT-Infrastruktur modernisiert, die Effektivität von Geschäftsprozessen und -modellen erhöht sowie die Produktivität der Mitarbeiter gesteigert werden – etwa durch die Bereitstellung eines digitalen Arbeitsplatzes.

Seit diesem Jahr rückt auch das Thema Nachhaltigkeit verstärkt in den Fokus. So zwingt die neue CSR-Berichtspflicht viele Unternehmen, auch des Mittelstands, zum Umdenken – obwohl die Berichtspflicht zumindest offiziell nur für Großunternehmen gilt.

CSR-Berichtspflicht: Unmittelbare Folgen für weite Teile des Mittelstands

In der Praxis sieht die Situation oft anders aus. So kann die CSR-Berichtspflicht ein mittelständisches Unternehmen betreffen, wenn dieses in die Lieferkette eines Großunternehmens eingebunden ist. Das ist vor allem bei Zulieferern der Fall.

Konkret bedeutet das: Ein mittelständisches Unternehmen, das als Zulieferer für ein Großunternehmen arbeitet und somit Bestandteil der Lieferkette ist, kann dazu aufgefordert werden, der CSR-Berichtspflicht nachzukommen – auch wenn gesetzlich keine Berichtspflicht vorliegt. Betroffene mittelständische Unternehmen, die dieser Aufforderung nicht nachkommen, können bei der nächsten Lieferantenbewertung herabgestuft werden – und damit an Wettbewerbsfähigkeit verlieren.

Die CSR-Berichtspflicht legt strenge Richtlinien fest, wie Unternehmen in ihren Lageberichten über nicht-finanzielle Aspekte der Unternehmenstätigkeit künftig Auskunft geben müssen. Dabei spielt das Thema Nachhaltigkeit eine entscheidende Rolle. So verfolgt das ab dem Jahr 2017 anwendbare Gesetz das Ziel, ökologische und soziale Aspekte in Unternehmen transparent offenzulegen.

Im Falle einer Nichteinhaltung der Regeln werden Geldbußen fällig.

Nachhaltigkeit umfasst viele Unternehmensbereiche

Bild: © tonefotografia/stock.adobe.com

Oft wird in Unternehmen das Thema Nachhaltigkeit nur mit Umweltschutz und sozialem Engagement in Verbindung gebracht. Tatsächlich steckt einiges mehr hinter dem Komplex Corporate Social Responsibility (CSR).

Grob unterteilt werden kann dabei in Maßnahmen bezüglich

  • Mitarbeiter
  • Kunden
  • Partner
  • Umwelt und
  • Gesellschaft.

In Zeiten von Klimawandel, besorgniserregendem Zustand von Meeren sowie der Luftqualität in Großstädten kommt dem Umweltschutz jedoch eine besondere Rolle zu. Stakeholder wie Kunden, Mitarbeiter, NGOs oder Partner setzen Unternehmen deshalb zunehmend unter Druck, verantwortungsvoll mit Ressourcen umzugehen, erneuerbare Energien zu verwenden und aktiv Umweltschutz zu betreiben.

Ein angenehmer Nebeneffekt für viele Unternehmen, die anfangen, sich mit CSR und Umweltschutz zu beschäftigen: Oft entstehen unerwartete positive Auswirkungen – wie beispielsweise spürbare Kosteneinsparungen, die sich durch eine Steigerung der Energieeffizienz oder auch durch Energieeinsparungen ergeben. Auch im IT-Bereich können hier beachtliche Effekte erzielt werden – Green IT ist daher ein Thema, mit dem sich nun jedes Unternehmen befassen sollte.

Im exklusiven Webinar behandelt Dr. Erik Lindner, langjähriger Experte für Nachhaltigkeit und CSR, im Detail, welche Facetten die Themen Nachhaltigkeit und CSR aufweisen – und welche Punkte Unternehmen beachten müssen, um erfolgreich eine CSR-Strategie umzusetzen. Jetzt ansehen.



Webinar 1: CSR-Berichtspflicht und Green IT mit Dr. Erik Lindner

Webinar 2: Green IT und der Mac im Unternehmen mit Andreas Kleinke

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Green IT nimmt an Bedeutung zu

Tatsächlich kann die Gewährleistung einer nachhaltigen IT für Unternehmen heute ein wesentlicher Baustein sein, um sich in ein nachhaltiges Unternehmen zu transformieren. Schließlich setzen immer mehr Betriebe in Zeiten der Digitalisierung IT-Technologie ein. So steigt beispielsweise die Anzahl vernetzter Devices stetig.

Das Schlagwort lautet: Green IT. Darunter sind Bestrebungen gemeint, die IT-Nutzung über den gesamten Lebenszyklus hinweg umwelt- und ressourcenschonend zu gestalten.

Doch welche Kriterien zeichnen Green IT aus?

Punkt 1: Umfassendes Recycling

Bild: © Daniel Berkmann/stock.adobe.com

Zur Gewährleistung einer nachhaltigen IT spielt das Thema Recycling eine wesentliche Rolle. So lässt sich vor allem verhindern, dass intakte Altgeräte einfach auf der Müllhalde oder in Abfallöfen landen. In solchen Fällen könnten Unternehmen viele Materialien, aus denen die Geräte bestehen, für weitere Produktionen verwenden – schließlich sind diese in einem überwiegend guten Zustand. Ein Wegwerfen dieser Materialien kommt somit einer Verschwendung von Ressourcen gleich.

Wenn Unternehmen die Materialien hingegen recyceln, können sie nicht nur Ressourcen schonen, sondern langfristig auch ihre Betriebskosten senken.

Oberstes Ziel sollte hier die Herstellung eines „geschlossenen“ Produktionskreislaufs sein. Das bedeutet: Alle Materialien sind recyclebar und damit für neue Produkte wiederverwertbar.

Die Politik in Deutschland weist dem Thema Recycling eine hohe Priorität zu: Beispielsweise legt das sogenannte „Elektrogesetz“ fest, dass Unternehmen Elektro- und Elektronikgeräte umweltfreundlich entsorgen und so viele Materalien wie möglich recyceln müssen. Je nach Gerätekategorie sind Verwertungsquoten von bis zu 80 Prozent vorgeschrieben.

Punkt 2: Sicherheit der Materialien

Neben dem Recycling müssen Unternehmen ebenfalls sicherstellen, dass die für die Produkte verwendeten Materialien nicht die Gesundheit und Sicherheit des Menschen gefährden. Vor allem sollte auf Materialien mit giftigen Chemikalien weitmöglichst verzichtet werden.

Ein Beispiel für ein solches Material – das früher in der IT verwendet wurde – ist Quecksilber.

Punkt 3: Kampf gegen den Klimawandel

Bild: © Romolo Tavani/stock.adobe.com

Der Kampf gegen den Klimawandel bedeutet für Unternehmen in erster Linie, Maßnahmen zur dauerhaften Senkung ihrer CO²-Emissionen zu entwickeln. Hier spielen zwei Aspekte eine wesentliche Rolle:

  • Einsatz von erneuerbaren Energien: In der Digitalisierung steigt der Strombedarf kontinuierlich. Vor allem große IT-Konzerne benötigen für den Betrieb ihrer Rechenzentren gigantische Mengen an Strom. Auch die Fertigung in der IT, wie zum Beispiel die Herstellung von Devices, verschlingt viel Energie. Um hier nachhaltig zu agieren und die CO²-Bilanz dauerhaft zu senken, wird es immer bedeutender, den Strom aus erneuerbaren Energien zu gewinnen. Nur so lässt sich Green IT realisieren – ohne etwa die Produktion einschränken zu müssen.
  • Hohe Energieeffizienz: Neben der Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien sollten Unternehmen ein besonderes Augenmerk auf das Thema Energieeffizienz legen. Zum einen bezogen auf die Fertigung: Mit einer hohen Energieeffizienz ist es möglich, mit der gleichen Menge an Strom deutlich mehr Produkte herzustellen. Dies schont neben dem Geldbeutel auch die Umwelt, da weniger Strom für die Fertigung benötigt wird. Zum anderen bezogen auf die Produkte: Energieeffiziente Produkte wie Devices verbrauchen weniger Strom, halten länger – und sind deshalb beim Kunden gern gesehen. Schließlich hat dieser so die Möglichkeit, Stromkosten zu sparen.

Nachhaltigkeit im Mittelstand: mit Unterstützung von Apple

Ein IT-Unternehmen, das alle drei Punkte erfüllt, ist Apple. So setzt Apple den Fokus klar auf Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit – und setzt dies mit Maßnahmen wie dem umfassenden Recycling seiner Produkte oder der Nutzung erneuerbarer Energien für die Stromgewinnung um. Organisationen wie Greenpeace bewerten Apple folglich als einer der „grünsten“ IT-Unternehmen weltweit: Laut der Greenpeace-Studie „Grüner Klicken“ vom Januar 2017 deckt der IT-Konzern seinen Energieverbrauch bereits zu 83 Prozent mit erneuerbaren Energien ab – dies ist der höchste Wert aller untersuchten IT-Unternehmen.

Inzwischen betreibt Apple alle weltweiten Standorte, wie etwa Büros und Rechenzentren, nach eigenen Angaben sogar komplett mit erneuerbaren Energien. Dies hat das Unternehmen im April 2018 bekannt gegeben.

Für mittelständische Unternehmen, die im Zuge der Digitalisierung unter anderem vor der Frage stehen, welche Devices sie kaufen sollen, sind Apple-Geräte somit eine geeignete Wahl, um einen wichtigen Schritt hin zu einer nachhaltigen IT zu gehen.

Im exklusiven Webinar mit Andreas Kleinke, Buchautor und langjähriger Apple Consultant, erfahren Sie im Detail, inwieweit Unternehmen mit Apple-Devices eine nachhaltigere IT-Umgebung realisieren können. Jetzt ansehen.



Webinar 1: CSR-Berichtspflicht und Green IT mit Dr. Erik Lindner

Webinar 2: Green IT und der Mac im Unternehmen mit Andreas Kleinke

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Quelle Titelbild: © weerapat1003/stock.adobe.com

Hier schreibt Christian Schinko für Sie

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