4. Juli 2018 | pArtikel drucken | k1 Kommentar
Digital Health

Bundesagentur soll Digitalisierung im Gesundheitswesen voranbringen

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Im Bereich Digital Health gilt Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern, wie Skandinavien oder USA, als Nachzügler. Um die Digitalisierung im Gesundheitswesen in Deutschland voranzutreiben, fordern Bitkom und der Spitzenverband IT-Standards im Gesundheitswesen (SITiG) nun eine „Bundesagentur für digitalisierte Medizin“.

Laut des gemeinsamen Schreibens soll die Bundesagentur einheitliche Rahmenbedingungen für elektronische Patientenakten und darauf basierende eHealth-Anwendungen schaffen. Diese sollen sich vor allem auf die Bereiche Interoperabilität und Datensicherheit beziehen. Das Ziel sei, elektronische Patientenakten sowie eHealth-Anwendungen im Sinne des Patienten für die Versicherten oder für die Forschung künftig schnell und sicher bereitzustellen.

Ein Beispiel für eHealth-Anwendungen sind Gesundheits-Apps. Diese sind stark im Kommen. Weitere Informationen dazu sowie zu weiteren Lösungen, die im Digital Health-Bereich eine wichtige Rolle spielen, erfahren Sie hier.

Deshalb ist eine Bundesagentur nötig

Bitkom und SITiG zufolge reichen die bestehenden Verfahren nicht aus, um die nötigen Rahmenbedingungen für die Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen zu realisieren. Darauf weisen sie im gemeinsamen Schreiben hin. Die vielen einzelnen Sektoren oder Vertreter im aktuellen deutschen Gesundheitswesen könnten nämlich die einhergehenden technischen oder regulatorischen Aufgaben nicht erfüllen – diese seien zu komplex.

Eine Bundesagentur könne hingegen alle Anforderungen abbilden: Sie könne ressortübergreifend die nötigen Schritte zur Schaffung der Rahmenbedingungen einleiten und alle relevanten Akteure miteinbeziehen. Dabei soll die Bundesagentur auf Basis einer Gesamtstrategie für die Digitalisierung im Gesundheitswesen arbeiten. Diese Strategie müsse von der Bundesregierung noch vorgelegt werden.

Einrichtung einer Bundesagentur: Die Zeit drängt

Dass diese Bundesagentur schnellstmöglich einzurichten ist, betonen Bitkom und SITiG ausdrücklich. Die dadurch mögliche Schaffung der Rahmenbedigungen für elektronische Patientenakten und eHealth-Anwendungen sei der „Katalysator für die Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen“ – und damit von immenser Bedeutung.

„Nur so hat Deutschland eine Chance, zu seinen europäischen Nachbarländern und anderen Vorreiternationen aufzuschließen, die Zukunft der Gesundheitsversorgung und der medizinischen Forschung in Europa aktiv mitzugestalten und langfristig die Technologieführerschaft wieder zu übernehmen. Im Interesse des Fortschritts einer notwendigen Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen bieten die Unterzeichner ihre Unterstützung für die Umsetzung an“ – so heißt es im gemeinsamen Schreiben.

Quelle Titelbild: © rawpixel.com/Pexels (modifiziert von CANCOM)

Hier schreibt Christian Schinko für Sie

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