17. August 2018 | pArtikel drucken | kKommentieren

So wird Künstliche Intelligenz erfolgreich für Unternehmen sein

Künstliche Intelligenz birgt Chancen und Risiken für Unternehmen. Neben der Hoffnung auf enormes Wachstumspotenzial verunsichert KI aber auch Arbeitnehmer. Um KI wirksam einzusetzen, sollten Unternehmer auf den Faktor Mensch setzen anstatt sich nur auf technische Aspekte zu fokussieren.

Software, die Gesichter und Stimmen erkennt, Chatbots, Smart Home Speaker – Künstliche Intelligenz (KI) ist bereits Bestandteil unseres Alltags. Der technische Fortschritt wirkt sich aber auch auf die Arbeitswelt aus. Für das Beratungsnetzwerk PwC ist KI sogar der Wachstumstreiber für die deutsche Wirtschaft. Demnach würde das deutsche Bruttoinlandsprodukt bis zum Jahr 2030 um 11,3 Prozent steigen, hieß es in einer Pressemitteilung zu einer veröffentlichten Studie im Juni (CANCOM.info berichtete).

Studie: KI verunsichert die Hälfte der Berufstätigen

Neue Technologien im Bereich der Künstlichen Intelligenz bergen neben großen Chancen auch Risiken für Unternehmen. Das zeigt die StudieKünstliche Intelligenz am Arbeitsplatz 2018“, die das IMWF Institut für Management und Wirtschaftsforschung gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Toluna durchgeführt hat. Die Hälfte der 2.000 befragten Berufstätigen sieht in der KI eine undurchschaubare und möglicherweise gefährliche Bedrohung. Als häufigste Gründe gaben 63 Prozent der Befragten das Fehlen einer menschlichen Komponente an und 55 Prozent die Gefahr des Lohndumpings durch billige Konkurrenz.

Wilhelm Alms, Vorsitzender des Beirats des IMWF, appelliert daher an die Unternehmen: „Der Erfolg Künstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt hängt direkt von ihrer Reputation und damit ihrer Akzeptanz am Arbeitsplatz ab“. Die Softwarebranche müsse daher ihre Kommunikation verbessern und über konkrete Einsatzgebiete von KI aufklären – aber auch darüber informieren, was KI nicht leisten könne.

Vertrauen und Akzeptanz von Mitarbeitern sind der Schlüssel zum Erfolg

Ähnlich sieht das PwC-Partner Christian Kirschniak. Für ihn sind Vertrauen und Akzeptanz mindestens genauso wichtig wie technische Aspekte, damit KI erfolgreich sein kann. „Führungskräfte müssen deutlich machen, dass KI Tätigkeiten ersetzen soll – aber keine Mitarbeiter“ , sagte er in einer Pressemitteilung, die zum PwC-Jahresausblick „Künstliche Intelligenz: Worauf es 2018 ankommt“ erschien.

Quelle Titelbild: © Carloscastilla/stock.adobe.com

Hier schreibt Patrick Füngerlings für Sie

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