11. September 2018 | pArtikel drucken | k1 Kommentar

Drei Gründe für die Hybrid Cloud

Wer die Chancen der Digitalisierung wahrnehmen und gleichzeitig die Kosten seiner IT-Infrastruktur senken will, setzt auf Cloud Computing. Dabei sind gerade hybride Cloud-Lösungen bei Unternehmen beliebt.

Cloud Computing ist in der heutigen IT nicht mehr wegzudenken: Immer mehr Unternehmen entscheiden sich dafür, ihre Business-Anwendungen über einen Cloud-Dienst abzuwickeln (CANCOM.info berichtete). Dabei müssen sich Unternehmen als erstes fragen, welches Cloud-Modell ihren Anforderungen am ehesten entspricht: Public oder Private?

Doch in den meisten Fällen lassen sich die bestehenden Erfordernisse nicht erfüllen, wenn nur auf eines der beiden Modelle gesetzt wird. Die Lösung lautet Hybrid Cloud.

Was ist die Hybrid Cloud?

Normalerweise besteht eine Hybrid Cloud aus einer Private Cloud, die um eine Public Cloud ergänzt wird. Mittlerweile ist der Begriff heute weiter gefasst, sodass in der Hybrid Cloud unterschiedliche Cloud-Technologien mit Services von diversen Dienstleistern und unternehmensinterner IT kombiniert werden. Und der Hybrid Cloud-Markt wächst gewaltig.

Eine Studie von MarketsandMarkets hat ergeben, dass das weltweite Marktvolumen von etwa 38 Milliarden Dollar im Jahr 2017 voraussichtlich auf über 97 Milliarden im Jahr 2023 ansteigen wird. Bereits 60 Prozent der Unternehmen haben eine Hybrid Cloud-Lösung eingeführt oder ziehen es zumindest in Erwägung. Das geht aus einer Studie von Rackspace in Kooperation mit der London School of Economics hervor.

Angesichts des digitalen Wandels muss die IT in Unternehmen agiler und effizienter werden. Gleichzeitig gilt es, Datenschutz- und Compliance-Richtlinien einzuhalten. Mit hybriden Cloud-Lösungen können Unternehmen diese Anforderungen erfüllen.

Konkret bieten Hybrid Cloud-Lösungen folgende Vorteile, die für Unternehmen eine zukunftssichere Investition bedeuten:

1. Hybrid Clouds sind flexibel und skalierbar

Reine Private Clouds sind nicht besonders flexibel, wenn es um das Aufstocken der Rechenleistung geht. Steigt der Bedarf nach Ressourcen, braucht es zusätzliche Hardware. Public Cloud-Dienste wie Google Drive, Dropbox oder Amazon Web Services sind dagegen deutlich schneller skalierbar.

Ein wesentlicher Vorteil der Hybrid Cloud besteht in der Möglichkeit, die Rechenleistung der hauseigenen IT immer dann mit der Public Cloud zu erweitern, wenn Bedarf besteht und die Kapazitäten im Cloud-Speicher nicht mehr ausreichen. So können Lastspitzen abgefangen und flexibel gehandhabt werden.

2. Optimal geeignet für On-Premises-Lösungen mit kostenintensiven Anforderungen

Die Firmen-IT ist bei vielen Unternehmen häufig zu langsam, um schnell auf sich verändernde Marktbedingungen zu reagieren und einen Kurswechsel vorzunehmen. Häufig ist das auch mit hohen Kosten verbunden.

Im hybriden Modell lässt sich die Public Cloud optimal mit dem lokalen Data Center verknüpfen. Beispielsweise werden sensible Daten im heimischen Rechenzentrum gespeichert, während Transaktionen mit großen, unkritischen Datenmengen (Big Data) über eine Public Cloud-Anbindung vorgenommen werden.

3. Hybrid Cloud vereint Vorteile der Private und Public Cloud

In einer Private Cloud sind die Ressourcen und Netze von anderen Nutzern komplett abgetrennt und sind in der Regel durch eine Firewall geschützt. Somit ist eine größere Sicherheit und eine bessere Kontrolle der Daten im Cloud-Speicher gewährleistet. Eine Public Cloud kann IT-Dienste nach Bedarf bereitstellen, ohne dass man stark in Hardware und Infrastruktur investieren muss. Außerdem können die Cloud-Ressourcen auf mehrere Rechenzentren verteilt werden, um einem möglichen Datenverlust vorzubeugen.

Entscheidet sich ein Unternehmen also für die Implementierung einer Hybrid Cloud, profitiert es von den Vorteilen aus beiden IT-Welten.

Fazit

Die Hybrid Cloud bietet viele Einsatzmöglichkeiten für Unternehmen. Sie zielt darauf ab, unternehmenseigene IT-Ressourcen mit Services externer Dienstleister zu verbinden. Gerade bei KMUs reicht die vorhandene IT-Infrastruktur oft nicht aus, um komplexere Anforderungen zu erfüllen. Deshalb bietet CANCOM als sogenannter „Leading Digital Transformation Partner“ neben den Cloud-Lösungen auch die zugehörigen Dienstleistungen an.

Als etablierter Managed Hybrid Cloud Provider verfügt CANCOM nicht nur über Kompetenzen in den Bereichen Beratung und Implementierung, sondern unterstützt Unternehmen auch im fortlaufenden Betrieb. Diese Kombination aus Dienstleistungsexpertise und Infrastruktur-Angebot bildet eine optimale Grundlage für viele Mittelständler und Großunternehmen. Das hat die unabhängige IT-Beratungsgesellschaft Crisp Research in ihrem aktuellen Crisp Vendor Universe 2018 bestätigt.

 

Quelle Titelbild: ©LinkedIn Sales Navigator/unsplash.com

Hier schreibt Patrick Füngerlings für Sie

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