25. Oktober 2018 | pArtikel drucken kKommentieren

Das zeichnet modernes IT-Management aus

Der Druck auf IT-Führungskräfte wächst kontinuierlich. Sie müssen gewährleisten, dass die IT den Anforderungen des digitalen Zeitalters gerecht wird. In der Regel bedeutet das, die traditionelle Unternehmens-IT in eine agile und skalierbare Infrastruktur zu verwandeln – und zwar schnellstmöglich. Damit das gelingt, führt am Thema Management kein Weg vorbei.

So zeichnet sich eine agile Infrastruktur unter anderem dadurch aus, dass die IT-Abteilung sie in Gänze steuern kann. Das geht aus dem Whitepaper „Fast-Track to Enterprise Cloud: Integrated platforms as a route to digital readiness“ der Analysten von Freeform Dynamics hervor.

Laut den Analysten sind jedoch viele Unternehmen weit davon entfernt: Anstatt die gesamte IT-Infrastruktur zentral zu managen, würden IT-Mitarbeiter häufig einzelne, auf bestimmte Applikationen ausgerichtete Stacks verwalten. Dies sei eine Hauptursache dafür, dass über 70 Prozent der IT-Mitarbeiter viel Zeit für die Administration der Infrastruktur bzw. der Plattform aufwenden. Dies schließe Routineaufgaben mit ein.

Die Lösung: eine zentrale, cloudbasierte Plattform

Um diesen Status quo aufzubrechen, wird den Analysten zufolge ein völlig neuer Ansatz benötigt. Wesentlich sei dabei, einzelne Stacks durch eine zentralisierte Plattform abzulösen, die in der Cloud ausgeführt wird. Diese müsse so konzipiert werden, dass sie in flexibler und skalierbarer Form unternehmensweit diverse Applikationen und Workloads adressiert und managt.

Folgende Punkte spielen laut Freeform Dynamics in diesem Kontext eine zentrale Rolle:

  • Software defined Ansatz: Damit ist gemeint, dass eine Software-Lösung viele Komponenten der IT-Infrastruktur wie Server oder Storage selbständig managt. Eine Plattform, die auf diesem Prinzip aufbaut, verwaltet also den Großteil des physischen Infrastruktur- und Ressourcenmanagements automatisiert, unter einer virtuellen Abstraktionsschicht. Der IT-Mitarbeiter kann hierfür bestimmte Richtlinien festlegen.
  • Hyper Converged Infrastructure: Eine Hyper Converged Infrastructure (HCI) ist das technische Fundament der Plattform. In einer HCI-Umgebung sind Server-, Storage-, und Netzwerk-Ressourcen sowie Virtualisierung in einem System, meist auf einer Appliance, vereint. Alle notwendigen IT-Ressourcen sind in einem Pool zusammengefasst – dieser Pool lässt sich über einen Web-Frontend-Hypervisor zentral steuern. Bei Bedarf ist es möglich, die Infrastruktur durch das Hinzufügen neuer Ressourcen flexibel zu erweitern.
  • Offener und vielseitiger Ansatz: Eine solche Plattform ist mit verschiedenen Hypervisoren oder Betriebssystemen kompabitel. Damit sind Unternehmen nicht an bestimmte Hersteller gebunden.

Diese Plattform soll alle Anforderungen erfüllen

Als Beispiel für eine solche Plattform nennen die Analysten von Freeform Dynamics die „Nutanix Enterprise Cloud on PRIMERGY“. Die Plattform lässt sich in verschiedenen Cloud-Umgebungen ausführen (zum Beispiel Private oder Public Cloud) und soll Unternehmen ermöglichen, IT-Infrastrukturen und Anwendungen jeder Größe zentral zu managen. Während die Software von Nutanix stammt, steuert Fujitsu die Hardware bei – mit speziellen Enterprise-Servern, die unter dem Namen „PRIMERGY“ bekannt sind.

Laut Freeform Dynamics ist das oberste Ziel der Plattform, Infrastruktur „unsichtbar“ zu machen. Die Analysten betonen, dass alle Aktionen unter einer virtuellen Abstraktionsschicht ausgeführt werden – etwa die Konfiguration und Verwaltung von physischen Komponenten. Mit anderen Worten: Viele Aktionen laufen automatisiert ab (Software defined Ansatz). Die Plattform beruht dabei auf einer Hyper Converged Infrastructure.

Ein wichtiges Element der „Nutanix Enterprise Cloud on PRIMERGY“ ist laut den Analysten die „Nutanix Acropolis“: Sobald Unternehmen neue Ressourcen in den einheitlichen Pool einer HCI-Umgebung hinzufügen, um ihre IT-Infrastruktur zu erweitern, würde Acropolis diese Ressourcen automatisch konfigurieren – und zwar so, dass sich die Ressourcen optimal einsetzen lassen. Ein manuelles Eingreifen sei nicht nötig. Dabei würde Acropolis auf verschiedenen Hypervisoren laufen – sei es Microsoft Hyper-V, VMware vSphere oder Nutanix AHV (offener und vielseitiger Ansatz).

Diese und weitere Merkmale, wie etwa die Lösung „Nutanix Prism“ für erweitertes Management und Analytics, macht die „Nutanix Enterprise Cloud on PRIMERGY“ den Analysten zufolge zu einer flexiblen und skalierbaren Plattform für modernes IT-Management – die zudem, aufgrund der PRIMERGY-Server von Fujitsu, energieeffizient und hochperformant arbeitet.

Detaillierte Informationen über die „Nutanix Enterprise Cloud on PRIMERGY“ erfahren Sie im exklusiven Whitepaper.

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Quelle Titelbild: © envfx/stock.adobe.com

Hier schreibt Christian Schinko für Sie

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