30. November 2018 | pArtikel drucken | kKommentieren

Composable Infrastructure und Security: Das war der zweite Tag auf der HPE Discover

Wer wettbewerbsfähig bleiben will, muss seine traditionelle Unternehmens-IT transformieren. So muss die IT künftig in der Lage sein, neue Ressourcen nach Bedarf schnellstmöglich bereitzustellen – um so jeden erdenklichen Workload zu adressieren. Eine Infrastruktur, die diese Anforderungen erfüllt, ist die Composable Infrastructure. Wie CANCOM diese Infrastruktur mit HPE Synergy in der Praxis anwendet, erläuterte Holger Koch (Senior Solution Sales Manager, CANCOM) am zweiten Tag der HPE Discover in einem eigenen Vortrag. Daneben stand das Thema Security im Mittelpunkt.

Eine Composable Infrastructure zeichnet sich dadurch aus, dass ihre Komponenten beliebig zusammengesetzt werden können – abhängig vom Bedarf. Damit das gelingt, werden alle physischen Ressourcen, also Server, Storage und Netzwerk, mittels Software registriert und in logische Ressourcenpools zusammengeführt. Dadurch erreichen Unternehmen ein hohes Maß an Flexibilität und Schnelligkeit.

CANCOM zeigt die praktische Umsetzung der Composable Infrastructure

Auf der HPE Discover präsentierte CANCOM in einem eigenen Vortrag sowie auf ihrem Stand, wie sie die Composable Infrastructure in der Praxis umsetzen: Der IT-Konzern hat eine Schnittstelle zwischen HPE Synergy, der Plattform von HPE für die Composable Infrastructure, und AHP One, der Managementkonsole der eigenen Digital Workspace-Lösung namens CANCOM AHP Enterprise Cloud, geschaffen.

Was das konkret bedeutet, resümiert Holger Koch (Senior Solution Sales Manager, CANCOM): „Die Schnittstelle zwischen HPE Synergy und der CANCOM AHP Enterprise Cloud ermöglicht die zentrale, vollautomatische Bereitstellung von digitalen Arbeitsplätzen – inklusive der darunter liegenden Hardware.“

IoT benötigt umfassenden Schutz des Netzwerks

Auch das Thema Security stand am zweiten Tag der HPE Discover im Fokus. Auf der Spotlight Session von HPE Aruba wurde betont: Angesichts einer rasant steigenden Vernetzung, mit wahrscheinlich 20,8 Milliarden IoT-Devices in 2020, ist eine hundertprozentige Netzwerksicherheit nicht machbar. Dennoch müssten Unternehmen alles dafür tun, um das Sicherheitsrisiko weitmöglichst zu minimieren.

Dafür sei ein umfassender Schutz des Netzwerks nötig. Und das bedeute für Unternehmen, ihr Netzwerk nicht nur vor externen, sondern auch internen Cyberangriffen zu schützen. Also vor Cyberattacken, die von autorisierten Usern ausgehen. Die Zuhörer erfuhren auch, wie das gelingt. So sei eine Sicherheitslösung nötig, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz das Verhalten der autorisierten Nutzer im Netzwerk kontiniuerlich überwacht und analysiert. Sollte sich ein User nicht „normal“ verhalten, könne die Lösung sofort Alarm schlagen – und so einen Angriff verhindern.

Eines sei sicher: Herkömmliche Tools stoßen zunehmend an Grenzen. „Unternehmen verwenden um die 70 Tools, um sich zu schützen“, so Janice Le (Vice President, Global Marketing, HPE Aruba), die die Session moderierte. „Die Sicherheitsverstöße gehen trotzdem weiter.“

Quelle Titelbild: © CANCOM

Hier schreibt Christian Schinko für Sie

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