28. November 2018 | pArtikel drucken | kKommentieren
Composable Infrastructure

Für die IT-Anforderungen der Zukunft gewappnet

Noch nie konnten aus Ideen so schnell fertige Produkte und Services geschaffen werden wie heute. Um diese Schnelligkeit zu gewährleisten und damit konkurrenzfähig zu bleiben, kommen viele Unternehmen nicht umhin, ihre IT zu transformieren. So ist die traditionelle Unternehmens-IT oft zu langsam, um neue Ressourcen, etwa für Workloads, bereitzustellen. Die Lösung lautet Composable Infrastructure. Eine Plattform für die Composable Infrastructure ist HPE Synergy. Auf der HPE Discover zeigt CANCOM, wie sie selbst HPE Synergy in der Praxis einsetzen.

Unter Composable Infrastructure versteht man eine IT-Infrastruktur, die sich aufgrund des sogenannten „Fluid Ressource Pools“, bestehend aus Server, Storage und Netzwerk, nach Belieben zusammensetzen lässt. Dadurch wird im lokalen Rechenzentrum eine Flexibilität und Schnelligkeit erreicht, die sonst nur mit Cloud Computing möglich ist (Cloud-like Speed).

Der Clou dabei: Die Zusammensetzung der IT-Infrastruktur richtet sich nach den Anforderungen des jeweiligen Workloads. Auf diese Weise können Unternehmen jeden Workload optimal adressieren.

Das sind die Merkmale einer Composable Infrastructure

Konkret wird der „Fluid Ressource Pool“ der Composable Infrastructure erstellt, indem alle physischen Ressourcen einer IT-Infrastruktur, also Server, Storage und Netzwerk, mithilfe von Software registriert und in logische Ressourcenpools zusammengeführt werden – unabhängig davon, welche Hardware darunter liegt. Damit erfüllt die Composable Infrastructure ein wesentliches Merkmal des softwaredefinierten Ansatzes: die Entkopplung der Software von der zugrunde liegenden Hardware.

Diese logischen Ressourcenpools sind flexibel angelegt und können jederzeit geändert und neu zusammengesetzt werden. Auf diese Weise ist es möglich, die Ressourcen jedem erdenklichen Workload zuzuordnen, um so eine optimale Performance sicherzustellen. Das Management der Ressourcen erfolgt dabei über eine zentrale Schnittstelle.

Damit dieses Management schnell funktioniert und die IT-Abteilung nicht für jeden Workload eine manuelle Konfiguration vornehmen muss, beinhaltet eine Composable Infrastructure die Funktion Infrastructure as a Code.

Mit dieser Funktion kann die IT-Abteilung Vorlagen bzw. Richtlinien für entsprechende Workloads vordefinieren. Falls ein entsprechender Workload benötigt wird, lassen sich die hierfür erforderlichen Ressourcen an Compute, Storage und Netzwerk dank softwaredefinierter Intelligenz automatisch so zu einem Pool zusammenfassen, dass der Workload optimal adressiert wird. Manuelle Konfigurationen sind nur in Ausnahmefällen nötig.

Hinzu kommt die Möglichkeit, all diese Ressourcen über eine einzelne Code-Zeile bereitzustellen. Dies spart der IT-Abteilung zusätzliche Zeit.

Als Plattform für eine Composable Infrastructure beinhaltet HPE Synergy all diese Merkmale – von einer softwaredefinierten IT-Architektur (HPE Synergy Infrastructure) bis zu einer einzelnen Schnittstelle für das zentrale Management (HPE Synergy Management).

Composable Infrastructure in der Praxis

CANCOM zeigt den Einsatz von Composable Infrastructure in der Praxis auf der HPE Discover

Bild: CANCOM

Auf der HPE Discover zeigt CANCOM auf einem eigenen Stand, wie sie HPE Synergy und damit die Composable Infrastructure in der Praxis einsetzen. So hat CANCOM eine Schnittstelle zwischen AHP One, der Managementkonsole der eigenen Digital Workspace-Lösung namens CANCOM AHP Enterprise Cloud, und HPE Synergy geschaffen.

Dank dieser Schnittstelle können IT-Administratoren über AHP One, neben dem Management der bestehenden digitalen Arbeitsplätze, nun auch die nötigen Ressourcen (also Compute, Storage, Netzwerk) hochautomatisiert und schnell zur Verfügung stellen, die für neue digitale Arbeitsplätze benötigt werden. Diese direkte Ressourcenbereitstellung über die AHP One war zuvor nicht möglich: So war es nötig, die erforderlichen Ressourcen im Rechenzentrum zu konfigurieren.

„Die Schnittstelle zwischen HPE Synergy und der CANCOM AHP Enterprise Cloud ermöglicht die zentrale, vollautomatische Bereitstellung von digitalen Arbeitsplätzen – inklusive der darunter liegenden Hardware“, so Holger Koch (Senior Solution Sales Manager, CANCOM), der auf der HPE Discover einen eigenen Vortrag zu diesem Thema hielt.

Sie möchten sich weiter zum Thema Composable Infrastructure informieren? Hier erfahren Sie detaillierte Informationen.

 

Hier schreibt Christian Schinko für Sie

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