5. November 2018 | pArtikel drucken kKommentieren
Abschied von Windows 7

Windows 10 Pro: Warum Unternehmen jetzt umsteigen sollten

Mit Windows 10 Pro schickt Microsoft seit drei Jahren sein bisher sicherstes Betriebssystem ins Rennen. Es erhält regelmäßige Updates und unterstützt die Bedienung per Touchscreen. Windows 10 Pro funktioniert nicht nur auf klassischen PCs, sondern auf allen mobilen Endgeräten. Firmen, die noch mit Windows 7 arbeiten, sollten jetzt auf die neueste Version von Windows umsteigen – zumal der Support für Windows 7 am 14. Januar 2020 ausläuft.

Dann gibt es für Windows 7 keine Sicherheitsupdates mehr. Das kann zu einem ernsthaften Risiko werden. Ohne neue Updates bleiben Sicherheitslücken offen – was Hacker für sich nutzen können, um in das System einzudringen und beispielsweise Malware einzuschleusen.

In der Regel gilt: Je länger ein Betriebssystem installiert und in der Nutzung ist, desto mehr Zeit haben Hacker, um Schwachstellen zu finden. Fahrlässig wird es dann, wenn eine Software auch nach dem Supportende eingesetzt wird. Genau das ist bei Windows 7 nach dem 14. Januar 2020 der Fall.

Umstieg auf Windows 10 Pro nötig

Viele Unternehmen haben die Zeichen der Zeit erkannt: Einer 2017 durchgeführten Studie der Marktforscher von Gartner zufolge sind die meisten Unternehmen gegenwärtig in der Umstellung auf Windows 10 oder planen dies im Laufe des Jahres. Die meisten Befragten (49 Prozent) verfolgen mit dem Upgrade das Ziel, Fortschritte im Security-Bereich zu erzielen.

Auch Microsoft weist dem Thema Sicherheit einen hohen Stellenwert zu: So bezeichnet der IT-Konzern Windows 10 als „sicherstes Windows aller Zeiten“. Doch welche Sicherheitsfeatures bietet die aktuelle Version?


Im Video erklärt Microsoft-Experte Sven Langenfeld, wieso Unternehmen auf Windows 10 umsteigen sollten.

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Windows 10 Pro setzt auf umfassende Sicherheit

Windows 10 Pro wartet mit umfassenden und bereits integrierten Sicherheitsfeatures sowie fortschrittlicher Anti-Phishing-Technologie auf. Software und Sicherheitsarchitektur werden laufend aktualisiert, wodurch der Zugriff für Cyberkriminelle erschwert wird. Die wichtigsten Features im Überblick:

  • Windows Defender Antivirus: Der integrierte Virenschutz geht in Echtzeit gegen Bedrohungen vor, die von Viren, Spyware und anderer Schadsoftware ausgehen. Sollte Ransomware ein Gerät befallen, werden entsprechende Verfahren und Analysen eingeläutet. Ziel dabei ist, eine Aktivierung der Schadsoftware im System zu verhindern. Über das Windows Defender Security Center, das mit dem Windows 10 Pro Creators Update eingeführt wurde, können Nutzer sicherheitsrelevante Informationen abrufen – unter anderem über den Viren-, Bedrohungs-, Firewall- und Netzwerkschutz.
  • Windows Firewall: Um Angriffe abzuwehren, verhindert die Windows Firewall den Versuch von Hackern oder Schadsoftware, durch das Internet oder über Netzwerke einzudringen.
  • Microsoft Edge: Der eigene Browser von Microsoft hat Windows Defender Smartscreen integriert. Dieser schützt vor riskanten Websites und Downloads.
  • BitLocker: Mit BitLocker und BitLocker to Go haben Unternehmen die Möglichkeit, ihre auf den Geräten gespeicherten Daten zu verschlüsseln. Auch USB-Sticks lassen sich auf diese Weise absichern. Geht ein Gerät verloren oder wird gestohlen, können Unbefugte nicht an sensible Informationen gelangen.
  • Windows Hello: Die Funktion verwendet zwei Erkennungsmethoden, um die User-Identität zu prüfen. Neben der bekannten PIN können sich Nutzer über biometrische Merkmale wie Fingerabdruck oder Gesicht authentifizieren. Das funktioniert schneller und ist sicherer als die klassische Anmeldung via Passwort. Auch Webseiten, die mit Windows Hello kompatibel sind und über Microsoft Edge geöffnet werden, bieten Usern die Möglichkeit, sich über die biometrische Authentifizierungsmethode anzumelden.
  • Windows Information Protection: Damit werden strikt private und unternehmenseigene Daten voneinander getrennt. So kann beispielsweise verhindert werden, dass ein Mitarbeiter aus Versehen sensible Daten weitergibt oder veröffentlicht.
  • Windows as a Service: Mit Windows as a Service führt Windows 10 Pro automatische Updates aus, die die Nutzer allerdings jederzeit blocken oder verschieben können. Jedes Release von Windows 10 Pro bekommt Support für 18 Monate – damit können einzelne Updates ausgelassen werden. Auf diese Weise bleibt das Betriebssystem stets auf dem aktuellen Stand und die Nutzer behalten die volle Kontrolle.

Weitere Merkmale von Windows 10 Pro

Neben den Sicherheitsheitsfeatures bietet Windows 10 für Unternehmen weitere, auf das mobile Arbeiten ausgerichtete Funktionen.

  • Mobile Device Management: In Windows 10 sind Funktionen zum Mobile Device Management (MDM) integriert. Je nach Einsatzgebiet können Unternehmen entscheiden, wie die jeweiligen Geräte zu verwalten sind – egal ob es sich um Smartphones, Tablets, Laptops oder Desktop-PCs handelt. Beispielsweise können IT-Administratoren unternehmenseigene Richtlinien geräteübergreifend durchsetzen.
  • Sprach-, Stift-, Touch- und Gestensteuerung: Windows 10 unterstützt nicht nur die traditionelle Bedienung mit Maus und Tastatur sondern auch die Sprach-, Stift-, Touch- und Gestensteuerung. Die digitale Assistentin von Microsoft, Cortana, führt direkt Sprachbefehle des Nutzers aus. Mit Windows Ink., einer in Windows 10 integrierten Technologie zur Stifteingabe, können Nutzer via Digitalstift schnell Skizzen anfertigen oder ihre Gedanken in Kurznotizen festhalten. Nicht zuletzt bietet Windows 10 einen Tabletmodus: Dort wird die Bedienoberfläche automatisch für die Touch-Eingabe optimiert. So haben Mitarbeiter die Möglichkeit, ihren Laptop wie ein Tablet zu bedienen.
  • Remotedesktop: Mit der in Windows 10 integrierten Remotedesktopverbindung können Mitarbeiter auch von unterwegs mit ihrem Büro-PC arbeiten: Sie haben Zugriff auf alle Dateien, Ordner und Apps, die sich auf dem Rechner befinden.

Wichtige Voraussetzung: Die passenden Devices

HP Elitebook

Um das volle Funktionsspektrum von Windows 10 Pro optimal zu nutzen, benötigen Unternehmen die passenden Devices. Denn nur moderne Endgeräte unterstützen die Security Features wie Windows Hello, die Sprachassistentin Cortana, die Stifteingabetechnologie Windows Ink oder den Tabletmodus. Tatsächlich erfordern etliche Software-Security-Features moderne Hardware-Technologie.

Die HP Elitebooks erfüllen diese Voraussetzungen bestens, um das Sicherheitsniveau mit zusätzlichen Funktionen weiter zu erhöhen:

  • Die HP Sure Click-Technologie bietet eine hardware-gestützte Sicherheit für Webbrowser, indem sie Zugriff von Malware jeglicher Art auf das System verhindert.
  • Das HP Sure View-Feature der EliteBooks von HP ermöglicht, per Knopfdruck einen Bildschirmschutz einzuschalten, der vor neugierigen Blicken schützt.

In fünf Videos erklärt Microsoft-Experte Sven Langenfeld, was der „End of Support“ bei Windows 7 konkret bedeutet – und wieso Unternehmen auch in Hinblick auf die DSGVO auf Windows 10 umsteigen sollten. Hier geht es zur Themenseite.

Quelle Titelbild: © Microsoft

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