13. Dezember 2018 | pArtikel drucken kKommentieren
Desktop as a Service (DaaS) mit Nvidia GRID

Bei Bedarf: Digitaler Arbeitsplatz aus der Cloud mit Grafikpower

Um produktiv arbeiten zu können, benötigen Mitarbeiter eine ordentliche Grafikleistung – egal ob sie Office- oder High-End-Applikationen nutzen und egal an welchem Ort und mit welchem Device sie beruflich tätig sind. Eine Lösung dafür sind virtuelle Desktops aus der Cloud (Desktop as a Service). Die CANCOM AHP Enterprise Cloud erfüllt mit der Nvidia GRID-Plattform genau diese Anforderungen.

Verteilte (virtuelle) Teams, mobile Mitarbeiter oder Arbeit vom Home Office aus – das Berufsleben ist zunehmend durch vernetztes Arbeiten geprägt. Daher ändern sich die Anforderungen an den modernen IT-Arbeitsplatz, die Nutzer wünschen sich mehr Flexibilität und Mobilität. Die IT steht damit vor großen Herausforderungen beim Betrieb von Clients.

Applikationen und Firmendaten sollten auf allen Plattformen immer und überall verfügbar sein, sei es PC, Notebook, Tablet oder Smartphone. Aus IT-Sicht sollen die Clients einfacher zu verwalten und damit kostengünstiger sein.

Hier kommen virtuelle Desktops aus der Cloud ins Spiel (Desktop as a Service bzw. DaaS). Sie ersetzen zunehmend den klassischen Desktop mit vorinstallierter Software. Anwender können über das Internet auf ihren Desktop zugreifen und ihren digitalen Arbeitsplatz unabhängig von ihrem Aufenthaltsort nutzen – mit allen benötigten Anwendungen und Daten, genau auf ihre Anforderungen und ihre jeweilige berufliche Rolle zugeschnitten.

Auch die Vorteile für die IT-Abteilung liegen auf der Hand: Statt selbst Hardware anschaffen zu müssen oder eine komplette VDI-Umgebung aufzubauen, mietet sie diese bei einem DaaS-Anbieter. Der Service-Provider richtet die virtuellen Desktops ein, sorgt für das Backup der Daten, das Security-Management und spielt Updates und Patches ein. Bezahlt wird nach Nutzung (Pay for use), hohe Anfangsinvestitionen entfallen.

Virtueller Desktop mit bedarfsgerechten Grafik-Ressourcen

Virtuelle Desktops bieten einen großen Vorteil: Sie lassen sich auf die individuellen Anforderungen und Rollen der Mitarbeiter zuschneiden und schaffen so ein hochwertiges Benutzererlebnis.

Spätestens mit der Einführung von Windows 10 sind Grafikressourcen aus der Cloud – um Mitarbeitern unabhängig von Ort und Endgerät ausreichend Grafikpower bereitzustellen – ein Muss. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Mitarbeiter Office- oder High End-Applikationen nutzen. Der Grund: Windows 10 selbst erfordert deutlich mehr Grafikleistung als zum Beispiel Windows 7.

So beansprucht Windows 10 im Voraus eine 32 Prozent höhere GPU-Nutzung als Windows 7. Sobald man Applikationen ausführt, ist der Unterschied noch größer: Bei Mozilla Firefox ist die GPU-Nutzung um 59 Prozent, bei Skype for Business sogar um 409 Prozent höher. Noch mehr Grafikpower benötigen natürlich Grafiker, Designer, Video-Spezialisten oder Ingenieure, die beispielsweise neben klassischer Office-Software auch regelmäßig grafikintensive Anwendungen wie Multimedia- oder CAD-Programme nutzen.

All diese Anforderungen erfüllt die CANCOM AHP Enterprise Cloud mit integrierter Nvidia GRID-Plattform. Diese Kombination ermöglicht die anforderungsgerechte Bereitstellung von digitalen Arbeitsplätzen aus der Cloud – inklusive hochskalierbarer Zuweisung von Grafikressourcen. Das heißt: Der virtuelle Desktop eines Mitarbeiters, der regelmäßig mit grafikintensiven CAD-Programmen arbeitet, erhält mehr Grafikpower als der Desktop eines Kollegen, der vor allem Office-Applikationen nutzt.

Mit Nvidia GRID lassen sich virtuelle Grafikprozessoren (kurz: vGPUs) innerhalb mehrerer virtuellen Desktops nutzen. Dabei wird die physikalische Leistung der GPU auf mehrere Desktops verteilt. Im Gegensatz zur herkömmlichen Hardware lässt sich so die Leistung viel einfacher hochskalieren. Ein Mitarbeiter, der zwei 4K-Bildschirme nutzt, kann so zum Beispiel auf größeren Grafikspeicher zugreifen als sein Kollege, der mit zwei Full HD-Displays arbeitet.

Individuelles Grafikprofil in der CANCOM AHP Enterprise Cloud

Basis für das optimale Benutzererlebnis sind individuelle Grafikprofile. Um das richtige Profil für jeden Mitarbeiter herauszufinden, müssen Fragen beantwortet werden wie: Welche und wie viele grafikintensive Programme setzt er/sie ein? Wie oft und wie lange nutzt er die Programme? Wie hoch ist die dafür notwendige Grafikleistung?

Das jeweilige Grafikprofil bildet dann die Grundlage für den digitalen Arbeitsplatz mit bedarfsgerechten Grafikressourcen aus der CANCOM AHP Enterprise Cloud mit Nvidia GRID. CANCOM ist übrigens einer der ersten Partner von Nvidia als Cloud Service Provider in Deutschland. Der Cloud-Dienst ist vor allem für Kunden interessant, die keine eigene IT mehr betreiben wollen – etwa mittelständische Unternehmen.

Hier die wichtigsten Informationen auf einen Blick:  

  • Die virtuellen Desktops sind in drei verschiedenen Profilen erhältlich: Standard, Performance, Designer.
  • Unterstützung von Nvidia Quadro Virtual Data Center Workstation, um spezielle Anwendungsgebiete abzubilden, die höchste Rechenleistung erfordern – wie etwa visuelle Simulationen.
  • Ortsunabhängiges Arbeiten mit dedizierten, virtualisierten Desktops inklusive Grafikkarten-Ressourcen.
  • Anwendungen, die den offenen Standard OpenGL für 2D- oder 3D-Grafiken einsetzen, werden unterstützt.
  • Niedrige Kosten durch Arbeit mit Grafikprozessoren auf geteilter Infrastruktur.
  • DaaS auf monatlicher Basis auch im High Performance Grafik-Bereich möglich.

Detaillierte Informationen zur CANCOM AHP Enterprise Cloud inklusive Kontaktmöglichkeit finden Sie hier.

Quelle Titelbild: © Joseph Gruenthal/unsplash.com

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