11. Dezember 2018 | pArtikel drucken | kKommentieren
ISG Provider Lens: Internet of Things (I4.0) Platforms, Services & Solutions 2019

Deshalb ist Edge Computing in Zukunft von zentraler Bedeutung

Die Datenmenge wird in den kommenden Jahren explodieren. Das prognostiziert eine aktuelle Studie. Angesichts des massiv wachsenden Datenvolumens wird Edge Computing für Unternehmen immer wichtiger. Welche Provider die besten Edge Computing-Services am deutschen Markt anbieten, hat das Beratungshaus ISG kürzlich ermittelt.

Die aktuelle Studie „DataAge 2025“ von IDC und Seagate zeigt deutlich: Die heutige, weltweite Datenmenge ist nur ein Bruchteil von dem, was in den nächsten Jahren zu erwarten ist. Demnach wird die global generierte Datenmenge in 2025 auf 175 Zettabytes, umgerechnet 175 Milliarden Terrabytes, ansteigen. Aktuell seien es gerade mal 33 Zettabytes. Als einen der größten Treiber für dieses Wachstum identifizieren die Autoren das Internet of Things (IoT). Allein durch IoT werde bis 2025 eine Datenmenge von 90 Zettabyte produziert – also über die Hälfte aller weltweit generierten Daten.

Um diese Daten für den Geschäftserfolg nutzen zu können, müssen sie gesammelt und analysiert werden – und das möglichst schnell. Die Echtzeit-Verfügbarkeit und -Verarbeitung von Daten ist zum Beispiel im Umfeld von autonomem Fahren und Industrie 4.0 zunehmend entscheidend – heißt es in einem aktuellen Beitrag des Onlineportals „Data Center Insider“.

Das klassische Rechenzentrum stößt hier an Grenzen: „Das massive Datenvolumen führt im klassischen Rechenzentrum oft zu verzögerten Reaktionszeiten“, so der Beitrag. „Die Beeinträchtigung für Geschäfts- und Produktionsprozesse kann hoch sein.“

Edge Computing: Verarbeitung der Daten am Ort des Geschehens

Edge Computing kann Abhilfe schaffen. Denn hier werden die Daten gleich an dem Standort, also am „Edge“, analysiert und verarbeitet, an dem sie entstehen – und das in Echtzeit. Die Daten wandern also gar nicht erst ins lokale Rechenzentrum oder in eine Cloud. Durch diese dezentrale Datenverarbeitung ist es möglich, das Datenvolumen, das tatsächlich im Rechenzentrum ankommt, signifikant zu reduzieren und verzögerte Reaktionszeiten zu minimieren.

Ein umfassendes Sicherheitsmanagement vorausgesetzt, können Firmen außerdem ihr Security-Niveau erhöhen. Das geht aus einem Bericht des Magazins „Silicon“ hervor. Demnach wissen Unternehmen jederzeit, woher die am Edge produzierten Daten kommen. Da diese Daten nicht in ein Rechenzentrum oder in eine Cloud übertragen werden, könnten Unternehmen verhindern, dass dort gewaltige Datenmengen enstehen, die schwer zu überwachen sind.

Bedeutung von Edge Computing nimmt zu

Am Thema Edge Computing kommen Unternehmen immer weniger vorbei. Das betont Werner Schwarz (Vice President Corporate Strategy and Innovation, CANCOM). „Edge Computing wird künftig für alle Branchen hochrelevant sein. Ein Großteil der Daten wird in den kommenden Jahren am Edge entstehen – und es wird für Unternehmen notwendig sein, die Daten, auch mittels Künstlicher Intelligenz, direkt am Standort und in Echtzeit zu verarbeiten. Man spricht hier auch von Intelligent Edge“, so Schwarz. „Dabei wird das Management der verschiedenen Edge Devices zunehmend aus der Cloud erfolgen.“

Edge Computing ist beispielsweise die Grundlage für das autonome Fahren. Ein selbstfahrendes Auto muss in der Lage sein, Daten in Echtzeit direkt an Bord, also am Ort des Geschehens, zu analysieren und zu verarbeiten. Nur so kann das Auto, etwa zur Vermeidung von Unfällen, in Millisekunden reagieren.

Auch im Bereich der Industrie 4.0 steigt die Notwendigkeit, Daten direkt am Ort des Geschehens in Echtzeit zu verarbeiten. Dies ist etwa der Fall, wenn Geräte, Maschinen und Roboter unmittelbar zu steuern sind, um bestimmte Aktionen auszuführen.

Diese Unternehmen bieten die besten Edge Computing Services an

Professionelle Provider unterstützen Firmen bei der Implementierung von Edge Computing-Lösungen. Welche Provider die besten Leistungen am deutschen Markt anbieten, haben die unabhängigen Analysten der Information Services Group (ISG) im Rahmen ihrer aktuellen Studie ISG Provider Lens – Internet of Things (I4.0) Platforms, Services & Solutions 2019 untersucht. Dabei wurde CANCOM in der Kategorie Edge Computing Services als Leader eingestuft.

Bild: © CANCOM

Laut ISG hat CANCOM das künftig bedeutende Edge Computing komplett in das eigene IoT-Portfolio integriert. Neben einer professionellen, branchenübergreifenden Unterstützung bei der Umsetzung biete CANCOM ein vollständiges Integrationsangebot sowie umfangreiche Managed Services.

Weiterhin zeichnete die ISG den IT-Konzern in der Kategorie Consulting & Integration – Retail aus.

Bild: © CANCOM

Hier geht es zur offiziellen Pressemitteilung der ISG zur Studie.

Eine Übersicht über das CANCOM IoT & Analytics-Portfolio finden Sie hier.

Quelle Titelbild: © beebright/stock.adobe.com

Hier schreibt Christian Schinko für Sie

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