6. Dezember 2018 | pArtikel drucken | kKommentieren

Von Künstlicher Intelligenz bis Hybrid IT: Das waren die Top-Themen auf der HPE Discover

Auf der HPE Discover, die vom 27. bis 29. November in Madrid stattfand, präsentierte HPE gemeinsam mit seinen Partnern, wie Unternehmen ihre IT zukunftsfähig gestalten können. Die Redaktion von CANCOM.info war live vor Ort. Erfahren Sie im Überblick die Top-Themen des Events.

Die HPE Discover ist die größte Endkunden- und Partnerveranstaltung von HPE in der EMEA-Region. In diesem Jahr waren über 8.000 Besucher vor Ort. Für Martin Mayr (Senior Vice President, CANCOM), der ebenfalls in Madrid präsent war, ein klares Zeichen: „Der Besucherandrang bestätigt, dass die HPE Discover genau die Themen angesprochen hat, die die Unternehmen derzeit bewegen.“

Welche Themen konkret im Fokus standen, zeigt CANCOM.info in der Übersicht.

1. Edge Computing

Unter Edge Computing versteht man allgemein, dass die Daten genau an dem Standort, also am „Edge“, analysiert und verarbeitet werden, an dem sie generiert wurden – um davon ausgehend bestimmte Schlussfolgerungen zu ziehen. Folglich werden die Daten gar nicht erst in ein lokales Rechenzentrum übertragen. So lassen sich Daten deutlich schneller verarbeiten. Edge Computing ist unter anderem die Grundvoraussetzung für autonomes Fahren: Ein selbstfahrendes Auto muss in der Lage sein, Daten in Echtzeit direkt an Bord zu verarbeiten. Sonst ist eine Reaktion in Millisekunden, etwa um Unfälle zu vermeiden, nicht möglich.

Vor allem am Edge wird die Datenmenge durch die zunehmende Vernetzung rasant ansteigen. Das unterstrich Antonio Neri (President und CEO, HPE) in der General Session auf der HPE Discover: „Es findet gerade eine Revolution statt: Eine Explosion von Daten, überall um uns herum, generiert am Edge.“

Neri betonte: Unternehmen, die wettbewerbsfähig bleiben möchten, müssen es schaffen, diese gigantische Datenmenge für ihr Business zu verwerten. Und das gelinge mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Denn mit KI würden neue Möglichkeiten entstehen, all diese Daten zu managen. Antonio Neri sprach in diesem Kontext von „Intelligent Edge“. Gemeint ist damit die Analyse und Verarbeitung der Daten bereits am Edge.

Luft nach oben gebe es reichlich. Laut Neri bleiben bisher über 90 Prozent der generierten Daten ungenutzt.

2. Künstliche Intelligenz

HPE Infosight

Milan Shetti in seinem Vortrag zu HPE InfoSight © CANCOM

Dass das Thema Künstliche Intelligenz aktuell in aller Munde ist, zeigte sich auf der HPE Discover deutlich. So fanden zahlreiche Vorträge statt, in der KI eine Rolle spielte. Die Bandbreite reichte von allgemeinen Definitionen zu KI, Machine Learning und Deep Learning bis zu spezifischen Informationen über den Einsatz von KI im Rechenzentrum.

Gerade der Einsatz von KI im Data Center ist für Unternehmen heute von großer Bedeutung. Das verdeutlichte Milan Shetti (General Manager, Global Storage Busines, HPE) in seinem Vortrag. Laut Shetti können Unternehmen ihre IT nicht mehr manuell managen – dafür sei diese zu komplex. Vielmehr sei eine autonome, „intelligente“ IT-Infrastruktur erforderlich, die dank Machine Learning selbständig von ihrer Umgebung lernt, diese kontinuierlich überwacht – und so in der Lage ist, IT-Störungen immer präziser vorherzusehen und zu verhindern.

Eine solche autonome Infrastruktur könnten Unternehmen schrittweise mit der Plattform HPE InfoSight implementieren. Dies gelte mehr denn je. Denn inzwischen, so Shetti, wurde InfoSight um eine weitere Komponente des Rechenzentrums erweitert: Compute. Das bedeutet: Neben den Storage-Ressourcen kann InfoSight nun auch die Compute-Umgebung des Rechenzentrums automatisiert und durchgehend überwachen.

Für Peter Schrell (Alliance & Business Development Manager, CANCOM), der beim Vortrag mit dabei war, ist das die wichtigste Neuigkeit: „Die Erweiterung von HPE InfoSight auf das Compute-Portfolio ermöglicht eine noch umfangreichere Cross-Stack Analyse. Dadurch lassen sich auch Betriebskosten senken und Leistungslücken schließen.“

Auch für den Bereich Security wurde KI thematisiert – etwa auf der Spotlight Session von HPE Aruba. Laut Janice Le (Vice President, Global Marketing, HPE Aruba), die die Session moderierte, stoßen herkömmliche Sicherheitstools an Grenzen: „Unternehmen verwenden um die 70 Tools, um sich zu schützen. Die Sicherheitsverstöße gehen trotzdem weiter.“

Besonders für die Abwehr interner Cyberangriffe sei eine moderne Sicherheitslösung nötig. Diese zeichne sich dadurch aus, dass sie mithilfe von KI das Verhalten von autorisierten Endgeräten und Usern im Netzwerk permanent überwacht und analysiert. Sollten Anomalien auftreten, könne die Lösung sofort Alarm schlagen.

3. Hybrid IT

Thomas Volk (CEO, CANCOM) im Interview: Deshalb ist Hybrid IT der neue Standard - CANCOM.info

CANCOM-CEO Thomas Volk (rechts im Bild) im Interview. © Red Thread Productions / HPE

Hybrid IT bedeutet, dass die lokale IT mit Cloud Computing kombiniert wird. Komplexe Hybrid IT-Umgebungen werden in Unternehmen künftig die Regel sein. Das betonte Thomas Volk (CEO, CANCOM) im Interview auf der HPE Discover. Dies liege daran, dass Unternehmen zunehmend „gezwungen“ sind, ihre Applikationen nicht nur im eigenen Rechenzentrum, sondern auch in einer, oft heterogenen, Cloud-Umgebung auszuführen.

Dank der CANCOM AHP Enterprise Cloud – der Lösung von CANCOM für den digitalen Arbeitsplatz – hätten Unternehmen jederzeit die Kontrolle über ihre IT. Denn dadurch könnten Firmen genau festlegen, welche User auf welche Applikationen und Daten innerhalb der Hybrid IT-Umgebung Zugriff haben.

Dass Hybrid IT der künftige Standard wird, bestätigte auch Antonio Neri auf der General Session. Und Martin Mayr meint: „Genau wie HPE bin ich davon überzeugt: Die künftige IT-Welt ist hybrid. Gemeinsam mit HPE möchten wir vorangehen, um die Kunden auf den Weg in diese Welt optimal zu begleiten.“

4. Composable Infrastructure

Innerhalb dieser Hybrid IT-Umgebung spielt die Composable Infrastructure eine zunehmende Rolle. Hier werden alle physische Ressourcen einer IT-Infrastruktur, also Server, Storage und Netzwerk, in logische Ressourcenpools zusammengefasst. Alle Ressourcen dieser Pools lassen sich schnell, flexibel und hochautomatisiert zur Verfügung stellen – je nach Bedarf.  „Mit einer solchen IT-Infrastruktur erreichen Unternehmen in ihrer lokalen IT eine Geschwindigkeit, die sonst nur mit der Cloud möglich ist“, kommentiert Peter Schrell.

Wie sie die Composable Infrastructure in der Praxis anwenden, präsentierte CANCOM auf der HPE Discover auf einem eigenen Stand. So hat der IT-Konzern HPE Synergy, die Plattform von HPE für eine Composable Infrastructure, in die CANCOM AHP Enterprise Cloud integriert. Dadurch können digitale Arbeitsplätze, inklusive der darunter liegenden Hardware, vollautomatisch und schnell bereitgestellt werden – so Holger Koch (Senior Solution Sales Manager, CANCOM), der auf der HPE Discover einen Vortrag zu diesem Thema hielt.

Quelle Titelbild: © CANCOM

 

Hier schreibt Christian Schinko für Sie

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