15. Januar 2019 | pArtikel drucken | k1 Kommentar

Bitkom-Studie: Digitalisierung schafft neue Jobs

Für das Jahr 2019 stehen die Zeichen im deutschen ITK-Markt auf Wachstum. So sollen etwa 40.000 neue Jobs durch den digitalen Wandel entstehen, können aber meist nicht besetzt werden. Die Ergebnisse von Bitkom im Vergleich.

Der deutsche Markt für IT, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik (kurz: ITK) soll 2019 sowohl in Umsatz als auch in der Beschäftigung weiter wachsen. Das geht aus einer aktuellen Analyse des Digitalverbands Bitkom hervor. Die Branche erwartet demnach ein Umsatzwachstum um 1,5 Prozent auf 168,5 Milliarden Euro. Zum Jahresende werden außerdem voraussichtlich 1.174.000 Menschen in der ITK-Branche beschäftigt sein. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Zuwachs von 40.000 Jobs bzw. 3,5 Prozent.

„Die Digitalisierung treibt den Markt und ist ein Garant für mehr Arbeitsplätze. Die Geschäfte von Software-Häusern und IT-Dienstleistern laufen besonders gut. In diesen Bereichen entstehen mit Abstand die meisten Jobs“, so Bitkom-Präsident Achim Berg in der offiziellen Pressemitteilung.

Digitalisierung als Triebfeder für neue Jobs

Laut Bitkom sind im Jahr 2018 36.000 neue Stellen in der ITK-Branche entstanden. Die Digitalisierung hat demnach in den vergangenen fünf Jahren mehr als 150.000 Jobs geschaffen. Es hätten aber noch mehr sein können, Gründe dafür liegen u.a. im Fachkräftemangel. So hat eine Bitkom-Umfrage von Dezember 2018 ergeben, dass es in Deutschland rund 82.000 offene Stellen für IT-Spezialisten gibt. Dabei sei ein deutlicher Anstieg – nämlich um 49 Prozent – zu verzeichnen. Im Vorjahr 2017 waren 55.000 Stellen vakant. Im Durchschnitt würde es fünf Monate dauern, einen IT-Job zu vergeben, hieß es weiter.

Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder meint angesichts dieser Entwicklung, dass der Fachkräftemangel zu einer bedrohlichen Wachstumsbremse werden könnte: „Jede offene Stelle bedeutet einen Verlust. Einen Verlust von Wertschöpfung, ein Weniger an Innovationen – und das gilt schon lange nicht mehr für die IT-Branche, sondern die gesamte Wirtschaft und den öffentlichen Bereich.“

Digitalkompetenz gegen Fachkräftemangel

Der IT-Fachkräftemangel betreffe alle Branchen, da auch in vielen klassischen Berufen die Anforderungen an Digitalkompetenzen steigen. So appelliert Achim Berg, dass es eine „Offensive für mehr Digitalkompetenz“ brauche. „Mehr und bessere digitale Bildung ist der Schlüssel zum digitalen Erfolg“, so Berg weiter.

Die meisten Unternehmen haben diese Wichtigkeit erkannt und bilden ihre Mitarbeiter entsprechend fort. Doch hapert es in der Praxis häufig noch an der konkreten Umsetzung (CANCOM.info berichtete).

 

Quelle Titelbild: © Alex Kotliarsky /Unsplash.com

Hier schreibt Patrick Füngerlings für Sie

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