28. Februar 2019 | pArtikel drucken kKommentieren
Abschied von Windows 7

Windows 10: Warum Unternehmen jetzt umsteigen sollten

Mit Windows 10 schickt Microsoft sein bisher sicherstes Betriebssystem ins Rennen. Es erhält regelmäßige Updates und unterstützt die Bedienung per Touchscreen. Windows 10 funktioniert nicht nur auf klassischen PCs, sondern auf allen mobilen Endgeräten. Firmen, die noch mit Windows 7 arbeiten, sollten auf die neueste Version von Windows umsteigen – zumal der Support für Windows 7 am 14. Januar 2020 ausläuft.

Dann gibt es für Windows 7 keine Sicherheitsupdates mehr. Das kann zu einem ernsthaften Risiko werden. Ohne neue Updates bleiben Sicherheitslücken offen – was Hacker für sich nutzen können, um in das System einzudringen und beispielsweise Malware einzuschleusen.

In der Regel gilt: Je länger ein Betriebssystem installiert und in der Nutzung ist, desto mehr Zeit haben Hacker, um Schwachstellen zu finden. Fahrlässig wird es, wenn eine Software auch nach dem Supportende eingesetzt wird. Genau das ist bei Windows 7 nach dem 14. Januar 2020 der Fall. Unternehmen sollten deshalb auf Windows 10, das laut Microsoft „sicherste Windows aller Zeiten“, umsteigen.

Windows 10 setzt auf umfassende Sicherheit

Windows 10 wartet mit umfassenden und bereits integrierten Sicherheitsfunktionen sowie fortschrittlicher Anti-Phishing-Technologie auf. Software und Sicherheitsarchitektur werden laufend aktualisiert – das erschwert den Zugriff für Cyberkriminelle. Die wichtigsten Features im Überblick:

  • Windows Defender Antivirus: Der Virenschutz geht in Echtzeit gegen Bedrohungen vor, die von Viren, Spyware und anderer Schadsoftware ausgehen. Sollte Ransomware ein Gerät befallen, werden entsprechende Verfahren und Analysen eingeläutet. Das Ziel dabei ist, eine Aktivierung der Schadsoftware im System zu verhindern.
  • Windows Firewall: Um Angriffe abzuwehren, verhindert die Windows Firewall den Versuch von Hackern oder Schadsoftware, durch das Internet oder über Netzwerke einzudringen.
  • Microsoft Edge: Der eigene Browser von Microsoft hat Windows Defender Smartscreen integriert. Dieser schützt vor riskanten Websites und Downloads.
  • BitLocker: Mit BitLocker und BitLocker to Go haben Unternehmen die Möglichkeit, ihre auf den Geräten gespeicherten Daten zu verschlüsseln. Auch USB-Sticks lassen sich auf diese Weise absichern. Geht ein Gerät verloren oder wird gestohlen, können Unbefugte nicht an sensible Informationen gelangen.
  • Windows Hello: Die Funktion verwendet zwei Erkennungsmethoden, um die User-Identität zu prüfen. Neben der bekannten PIN können sich Nutzer über biometrische Merkmale wie Fingerabdruck oder Gesicht authentifizieren. Das funktioniert schneller und ist sicherer als die klassische Anmeldung via Passwort. Auch Webseiten, die mit Windows Hello kompatibel sind und über Microsoft Edge geöffnet werden, bieten Usern die Möglichkeit, sich über die biometrische Authentifizierungsmethode anzumelden.
  • Windows Information Protection: Damit werden strikt private und unternehmenseigene Daten voneinander getrennt. Dies verhindert beispielsweise, dass ein Mitarbeiter aus Versehen sensible Daten weitergibt oder veröffentlicht.

Weitere Merkmale von Windows 10

Neben den Sicherheitsfeatures bietet Windows 10 für Unternehmen weitere, auf das mobile Arbeiten ausgerichtete Funktionen.

  • Mobile Device Management: In Windows 10 sind Funktionen zum Mobile Device Management (MDM) integriert. Je nach Einsatzgebiet können Unternehmen entscheiden, wie die jeweiligen Geräte zu verwalten sind – egal ob es sich um Smartphones, Tablets, Laptops oder Desktop-PCs handelt. Beispielsweise können IT-Administratoren unternehmenseigene Richtlinien geräteübergreifend durchsetzen.
  • Sprach-, Stift-, Touch- und Gestensteuerung: Windows 10 unterstützt nicht nur die traditionelle Bedienung mit Maus und Tastatur sondern auch die Sprach-, Stift-, Touch- und Gestensteuerung. Die digitale Assistentin von Microsoft, Cortana, führt direkt Sprachbefehle des Nutzers aus. Mit Windows Ink., einer in Windows 10 integrierten Technologie zur Stifteingabe, können Nutzer via Digitalstift schnell Skizzen anfertigen oder ihre Gedanken in Kurznotizen festhalten. Darüber hinaus bietet Windows 10 einen Tabletmodus: Dort wird die Bedienoberfläche automatisch für die Touch-Eingabe optimiert. So haben Mitarbeiter die Möglichkeit, ihren Laptop wie ein Tablet zu bedienen.
  • Remotedesktop: Mit der in Windows 10 integrierten Remotedesktopverbindung können Mitarbeiter auch von unterwegs mit ihrem Büro-PC arbeiten: Sie haben Zugriff auf alle Dateien, Ordner und Apps, die sich auf dem Rechner befinden.

Detaillierte Informationen zum Thema Windows 10 finden Sie auf der exklusiven Themenseite. Dort erklärt Microsoft-Experte Sven Langenfeld in fünf Videos, was der „End of Support“ bei Windows 7 bedeutet – und wieso Unternehmen auch hinsichtlich der DSGVO auf Windows 10 umsteigen sollten.

Zusätzliche Sicherheit und Produktivität mit Surface Devices

Bild: © Microsoft

Um das volle Funktionsspektrum von Windows 10 nutzen zu können, benötigen Unternehmen allerdings die passenden Devices. Denn nur moderne Endgeräte unterstützen Security-Features wie BitLocker oder Windows Hello, die Sprachassistentin Cortana, die Stifteingabetechnologie Windows Ink oder den Tabletmodus.

Mit Surface Geräten, auf denen Windows 10 standardmäßig installiert ist, können Unternehmen all diese Voraussetzungen erfüllen. Zudem haben Firmen darüber die Möglichkeit, ihr Sicherheitsniveau weiter zu erhöhen. So lassen sich die Geräte mit der Komplettlösung Microsoft 365 Enterprise anwenden. Die Lösung, die Office 365, Windows 10 und Enterprise Mobility und Security zusammenbringt, enthält zusätzliche Sicherheitsfunktionen. Darunter fallen die Identitäts- und Zugriffssteuerung in der Cloud sowie die Identifikation von Cyberangriffen mittels Verhaltensanalysen.

Nicht zuletzt führen Surface Geräte mit Microsoft 365 Enterprise zu einer höheren Produktivität – was unter anderem an der in Office 365 integrierten Künstlichen Intelligenz (KI) liegt, die die Mitarbeiter bei ihrer täglichen Arbeit unterstützt.

Laut der im Auftrag von Microsoft durchgeführten Forrester-Studie „Total Economic Impact“ sind Surface Devices für Microsoft 365 Enterprise gar die beste Wahl. Demnach beträgt der Return of Investment (ROI) dort 122 Prozent. Andere Geräte würden hingegen „nur“ einen Wert von 101 Prozent erreichen.


Hier finden Sie weitere Informationen zu Microsoft Surface

Quelle Titelbild: © Microsoft

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