9. April 2019 | pArtikel drucken | kKommentieren

Immobilienmanager BEOS setzt auf Cloud Computing

Die BEOS AG hat im Zuge seiner Digital-Agenda seine IT-Infrastruktur komplett ausgelagert. Erfahren Sie, wie CANCOM das Immobilienunternehmen in seiner digitalen Transformation unterstützt hat und warum Cloud Hosting dabei eine enorme Rolle spielte.

Die Digitalisierung aller Lebensbereiche ist DAS Mega-Thema in der Informationstechnik überhaupt – mit unabsehbaren Folgen für die gesamte Wirtschaft. Es führt kein Weg an der Erkenntnis vorbei, dass manches bisher überaus erfolgreiche Unternehmen an dieser Klippe scheitern und seine Wettbewerbsfähigkeit verlieren wird. Selbst jahrzehntelange Marktführerschaft kann das unter Umständen nicht verhindern, wie das Beispiel Kodak zeigt. Im Gegenzug drängen zahllose neue Anbieter auf die jeweiligen Märkte, die Spielregeln verändern sich nachhaltig – in manchen Branchen werden die Karten durch die Digitale Transformation regelrecht neu gemischt. Das gilt vor allem dann, wenn die IT einen besonders hohen Beitrag zur Wertschöpfung leistet. Als Beispiel mag die Finanzindustrie dienen: Ohne die zugrundeliegenden Algorithmen könnte ein Sachversicherer keinen gemeldeten Schaden regulieren – und wohl noch nicht einmal Beitragsrechnungen an seine Kunden verschicken.

Blick auf die Immobilienbranche

Ähnliches gilt auch für die Immobilienbranche, aus der unser Kundenbeispiel stammt. Es führt konkret vor Augen, wie die Digitale Transformation in einem individuellen Business-Szenario genutzt werden kann, um Wettbewerbsvorteile zu generieren: Die BEOS AG aus Berlin ist der in Deutschland führende Asset-Manager für Unternehmensimmobilien. Dabei handelt es sich um Gewerbe-Immobilien mit gemischter Nutzung: In ihnen wird produziert, gelagert, repariert, gehandelt, geforscht oder auch ausgestellt. BEOS managt die Objekte im Auftrag institutioneller Investoren und hat ihnen gegenüber entsprechende Berichtspflichten zu erfüllen – Daten und Prozesse spielen bei diesem Reporting eine zentrale Rolle.

Spagat beim IT-Sourcing

Vor diesem Hintergrund bietet die Digitalisierung enorme Vorteile für BEOS: Die Chancen der Digitalen Transformation als digitaler Vorreiter in der Immobilienbranche voll zu nutzen wurde deshalb nicht nur als strategisches Ziel festgeschrieben – es wurde dazu auch eine Digital-Agenda verabschiedet, bei der es darum geht, wie dieses Ziel erreicht werden kann. Diese Agenda sah von Beginn an unter anderem die Auslagerung der IT an spezialisierte Dienstleister vor, um bei den BEOS-Verantwortlichen Ressourcen für die nachfolgenden Stufen der Agenda zu schaffen. „Denn dafür benötigen wir eine höchstzuverlässige IT-Infrastruktur auf der Basis redundanter Datacenter. Die erforderliche IT-Infrastruktur wollten wir aber weder selbst anschaffen noch betreiben – und setzten deshalb bewusst auf Outsourcing“, erklärt Daniel Seifert-Ziehe, Leiter Digital Solutions bei BEOS.

Alles aus der Multi Cloud

Im Einzelnen greift BEOS beim IT-Sourcing für insgesamt sechs Standorte – einschließlich des Hauptsitzes am Berliner Kurfürstendamm – vollständig auf Hosted-Private-, Hybrid- und Public-Cloud-Dienste des deutschen Multi Cloud Providers CANCOM zurück. Eingeschlossen sind dabei neben dem Betrieb aller geschäftskritischen Anwendungen und Systeme auch Client-, LAN- und WLAN-Management sowie Field Services. Hinzu kommen die Beschaffung von Hardware wie der Mitarbeiter-Notebooks und Public-Cloud-Dienste über den BusinessCloud Marketplace. Warum die Wahl ausgerechnet auf diesen Anbieter fiel? „Wir haben uns für CANCOM entschieden, weil wir unsere geschäftskritische IT in die Hände von Profis legen wollten. Das schließt die Speicherung unserer Daten nach den im Finanzsektor geltenden Vorschriften ein, insbesondere jenen von der Aufsichtsbehörde Bafin“, so der Leiter Digital Solutions bei BEOS.

Mehr Infos finden Sie in unserer Success Story.

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