Industrie 4.0

CANCOM Smart Industrial Solutions on Tour – diese Themen stehen im Fokus

Es ist eine Reise quer durch Österreich: Via Truck-Tour präsentiert CANCOM auf der sogenannten „CANCOM Smart Industrial Solutions on Tour-Roadshow“ vom 13. bis 17. Mai 2019 in vier Städten die unterschiedlichsten Facetten der Industrie 4.0. Dafür hat der IT-Konzern eine Modell-Fabrik im Inneren des Trucks entworfen. Industrieunternehmen erfahren, wie sie ihre Prozesse digital transformieren können. Dabei stehen vier Themenbereiche im Mittelpunkt.

Den Begriff „Industrie 4.0“ kennt wohl jedes Unternehmen. Allerdings hapert es bei der Umsetzung. So schöpfen viele Firmen das Potenzial der Industrie 4.0 nicht aus. Dies zeigt sich besonders beim Thema Daten.

In einem im Fachportal „Industry of Things“ veröffentlichten Beitrag schreibt Sebastian von Enzberg (Fraunhofer IEM), dass die typische industrielle IT-Infrastruktur nicht für ganzheitliche, intelligente Datenauswertungen ausgelegt ist. Demnach bestehen in vielen Industrieunternehmen unvernetzte Datensilos – die eine ganzheitliche Auswertung unmöglich machen. Außerdem sei die Qualität der produzierten Daten häufig unzureichend. Dies sei insofern problematisch, als intelligente Datenauswertungen zentrale Vorteile bieten – wie die Produktivität zu steigern, Betriebskosten zu senken oder die Produktqualität zu erhöhen.

Wie Unternehmen diese Vorteile für sich nutzbar machen können, thematisiert CANCOM auf der Roadshow vom 13. bis 17. Mai 2019 in Graz, Wien, Linz und Innsbruck. Das Herzstück ist die Modell-Fabrik: Dort simuliert und demonstriert CANCOM die Möglichkeiten der Industrie 4.0. Unter anderem erfahren Firmen unter dem Stichwort „Connected Machines“, wie sie ihre maschinengenerierten Daten gewinnbringend verwenden. Weitere Fokusthemen lauten Localization Infrastructure, Industrial Security und Super Powers.

Alle Themen sind mit CANCOM-Experten besetzt, die bei der Roadshow live dabei sind. Konkret handelt es sich um Christian Strohmer (Sales Manager, CANCOM) für Connected Machines und Localization Infrastructure, Hans-Peter Lackner (Senior Consultant, CANCOM) für Industrial Security und Localization Infrastructure sowie Andreas Pfleger (Sales Manager, CANCOM) für Super Powers.

Die vier Fokusthemen in der Übersicht

Ein Blick in die Modell-Fabrik (Bild: © fischertechnik).

1. Connected Machines

Mit Connected Machines ist die weltweite Vernetzung von Maschinen (Industrial IoT) gemeint. Diese bildet das digitale Fundament eines Industrieunternehmens – so Christian Strohmer (Sales Manager, CANCOM). Sie sei das Sprungbrett, um neue Geschäftsmodelle von Smart Services bis Predictive Maintenance zu entwickeln – und damit zukunftsfähig zu sein. Denn aus den generierten Daten könnten Firmen echte Mehrwerte für sich und ihre Kunden gewinnen.

Voraussetzung sei allerdings, alle Facetten der Vernetzung abzubilden. Dazu gehöre unter anderem, Technologien wie Sensorik, Edge Computing und Cloud Computing im Betrieb zu implementieren. Zusammen mit ausgewählten Partnern könne CANCOM hier wertvolle Hilfe leisten: „Als Leading Digital Transformation Partner unterstützen wir Unternehmen dabei, eine maßgeschneiderte Industrial IoT Plattform zu entwickeln. Vom Sensor bis zur Cloud“, sagt Strohmer.

2. Localization Infrastructure

„Neben einer Netzwerk- oder Telefoninfrastruktur benötigen Unternehmen auch eine Localization Infrastructure. Davon bin ich überzeugt“, betont Hans-Peter Lackner (Senior Consultant, CANCOM). „Um meine Unternehmensprozesse besser optimieren und steuern zu können, brauche ich in Echtzeit Informationen, wo sich Menschen, Assets und Produkte befinden. Wir als CANCOM begleiten Firmen gerne beim Aufbau einer solchen Infrastruktur.“

Wie Lackner hervorhebt, sind die Vorteile einer Localization Infrastructure vielfältig. Unter anderem sei diese ein wichtiger Baustein, um die künftige Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter zu ermöglichen. Außerdem ließen sich dadurch Engpässe in der Produktion vermeiden.

3. Industrial Security

Doch egal ob Connected Machines oder Localization Infrastructure: All diese Lösungen bergen nur Vorteile, wenn Firmen eine umfassende IT-Sicherheit im Betrieb gewährleisten. Das stellt Hans-Peter Lackner  heraus: „Digitalisierung bedeutet nicht nur, einfach alle möglichen Geräte miteinander zu vernetzen.“ Durch die Vernetzung steige nämlich die Gefahr von Cyberangriffen. Und diese hätten inzwischen das Potenzial, ganze Produktionsanlagen zu zerstören.

„Digitalisierung ohne Security ist wie russisches Roulette“, so Lackner. „Wir beraten Kunden gerne, wie sie auch in Zukunft dafür sorgen können, dass die Digitalisierung nicht zum Vabanquespiel wird.“

4. Super Powers

Was der Begriff „Super Powers“ bedeutet, erklärt Andreas Pfleger (Sales Manager, CANCOM): „Mit unserem Schwerpunktthema Super Powers verleihen wir den Mitarbeitern quasi Superkräfte. Wir erweitern ihre Blickwinkel.“

Bei der Roadshow stünden drei Themen im Mittelpunkt: digitale Checklisten, Augmented Reality und der Remote Service Technician. „Konkret thematisieren wir folgende Fragen: Wie kann eine Anlage mit digitalen Checklisten ordnungsgemäß wieder hochgefahren werden? Wie können Maschinendaten mittels Augmented Reality an der Maschine angezeigt werden? Und wie kann ein Techniker vor Ort durch einen Spezialisten geleitet werden, um die Anlage wieder zum Laufen zu bringen?“, so Pfleger weiter.

CANCOM.info live vor Ort

Detaillierte Informationen zu den vier Fokusthemen lesen Sie in Kürze exklusiv auf CANCOM.info. Die Redaktion ist am 15. Mai 2019 live vor Ort in Linz.

Sie möchten aus erster Hand erfahren, wie Ihr Unternehmen das Potenzial der Industrie 4.0 ausschöpfen kann? Hier können Sie sich zur CANCOM Smart Industrial Solutions on Tour-Roadshow anmelden.

Quelle Titelbild: © CANCOM

Hier schreibt Christian Schinko für Sie

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