12. Juni 2019 | pArtikel drucken | k1 Kommentar

DigitalPakt Schule: Was dahintersteckt und wie es für Schulen weitergeht

Wenn es um die Digitalisierung geht, hinken Schulen in Deutschland hinterher. Mit dem DigitalPakt Schule, der nun offiziell in Kraft getreten ist, soll sich das ändern. Ab sofort können Bund und Länder die Digitalisierung an deutschen Schulen finanziell fördern.

Am 17. Mai 2019 haben sich Bund und Länder über den DigitalPakt Schule geeinigt. Dieser sieht vor, über einen Zeitraum von 5 Jahren mindestens 5,5 Milliarden Euro in die Digitalisierung von Schulen zu investieren. Dabei steuert der Bund 5 Milliarden Euro, die Länder 500 Millionen Euro bei.

Die Erwartungen an den DigitalPakt Schule sind hoch. „Der DigitalPakt Schule ist ein Gewinn für alle Schulen dieses Landes“, so Bundesbildungsministerin Anja Karliczek in der offiziellen Pressemitteilung. Der Präsident der Kultusministerkonferenz, Prof. Dr. R. Alexander Lorz, äußert sich ähnlich: „Die Digitalisierung unserer Schulen gelingt dann am besten, wenn pädagogische Konzepte der Schulen, gut ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer und die Ausstattung ineinandergreifen. Der DigitalPakt wird dazu einen wichtigen Beitrag leisten und der Digitalisierung unserer Schulen, die nicht bei null beginnt, zusätzlichen Schwung verleihen.“

Das sieht der DigitalPakt vor

Oberstes Ziel des DigitalPaktes ist es, die digitale Transformation an deutschen Schulen voranzutreiben. Mit einer klaren Arbeitsteilung zwischen Bund und Ländern soll dieses Ziel erreicht werden.

Diese Aufteilung sieht im Folgenden aus: Der Bund ist dafür zuständig, den Aufbau einer digitalen Bildungsinfrastruktur mit finanziellen Mitteln zu unterstützen. Neben schnellem WLAN und der Anschaffung von Laptops oder Tablets gehört dazu auch die Schul-Cloud: Damit haben Schüler und Lehrer die Möglichkeit, digitale Lehr- und Lernangebote schul- und fächerübergreifend abzurufen – egal wann und wo. Die Länder wiederum entwickeln pädagogische Konzepte und kümmern sich um die Weiterbildung der Lehrkräfte. Dazu haben sich die Länder in ihrer Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ verpflichtet.

Denn: Wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) auf seiner Homepage betont, führen digitale Infrastrukturen alleine nicht zu einer besseren Bildung. Vielmehr sei es nötig, digitale Medien wie Online-Plattformen sinnvoll im Unterricht einzusetzen – die, wie eine aktuelle Studie besagt, immer mehr Schüler zwischen 12 und 19 Jahren schon heute zum Lernen verwenden.

Was Schulen jetzt tun müssen

Dass der DigitalPakt Schule dringend notwendig ist, verdeutlicht eine im Juni 2018 veröffentlichte GEW-Studie. Demnach sind Schulen in Deutschland vor allem bei der Digitalisierung schlecht aufgestellt.

„82 Prozent der Befragten mahnen die Verbesserung der digitalen Ausstattung der Schulen als sehr wichtig oder wichtig an. 89 Prozent verlangen, dass die Bereitstellung zusätzlicher Gelder dafür höchste oder hohe Priorität haben müsse“, so GEW-Vorsitzende Marlis Tepe in der offiziellen Pressemitteilung.

Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt eine aktuelle Bitkom-Studie. Hier vertreten 67 Prozent der Bundesbürger die Ansicht, dass die Milliarden vom Bund schnellstmöglich bei den Schulen ankommen müssen.

Doch die Schulen bekommen die finanzielle Förderung vom Bund nicht automatisch. Vielmehr müssen sie zuvor ein technisch-pädagogisches Konzept beim jeweiligen Bundesland vorlegen – zum Beispiel einen Medienentwicklungsplan. Das BMBF erklärt, wieso:

„Der DigitalPakt Schule folgt dem Grundsatz „Keine Ausstattung ohne Konzept“. Denn nur wenn der Aufbau von digitalen Lerninfrastrukturen durch passende pädagogische Konzepte flankiert wird, zahlen sich Investitionen auch langfristig aus.“

Das bietet Microsoft für den Bildungsbereich

Eine zentrale Frage für Schulen ist, mit welcher Hard- und Software sie sich ausstatten möchten. In diesem Umfeld gehört Microsoft zu den prominentesten Anbietern. Tatsächlich wirbt der IT-Konzern offiziell damit, sich aktiv im Bereich digitale Bildung zu engagieren.

Neben Software wie Office 365 hat Microsoft mit der Surface-Familie Geräte im Portfolio, die nach eigener Aussage den modernen Bildungsalltag ideal begleiten. So sei die Surface Familie leistungsstark, hochwertig und vielseitig. Außerdem würden die Geräte alle Hilfsmittel für ein interaktives Lernerlebnis enthalten – darunter Windows Ink, einer Technologie zur Stifteingabe in Kombination mit dem Surface Stift. Dank Windows 10 sei die Datensicherheit dabei jederzeit gewährleistet.

Um Schulen den Erwerb und die Integration von Surface-Produkten zu erleichtern, bietet CANCOM als Microsoft Surface Authorized Reseller für den Education-Bereich individuelle Lösungen an. Zum Beispiel hat CANCOM in Kooperation mit Microsoft spezielle Digitalpakete entworfen. Darin enthalten ist unter anderem das neue Surface Go.

Weitere Informationen zu Microsoft und CANCOM im Bildungsbereich finden Sie hier.

Quelle Titelbild: © Microsoft

Hier schreibt Christian Schinko für Sie

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