19. Juli 2019 | pArtikel drucken | kKommentieren

Moderne Medientechnik: ein wesentlicher Baustein für den flexiblen Arbeitsplatz

Die moderne Arbeitswelt ist flexibel: Modelle wie Shared Desk lösen feste Büroarbeitsplätze zunehmend ab. Dieser Trend, hin zum „Flexible Workspace“, zeigt sich besonders in Großstädten. Das besagt eine aktuelle Studie. Um den „Flexible Workspace“ umzusetzen, müssen Unternehmen moderne Medientechnik implementieren. Genau das hat die Firma Trelleborg mit Unterstützung von CANCOM getan.

Noch stecken moderne, flexible Arbeitsplatzkonzepte wie Shared Desk oder Coworking in den Kinderschuhen. Doch das wird sich in den kommenden Jahren ändern. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie des Technologiekonzerns „The Instant Group“. Für die Studie haben die Autoren den weltweiten Markt für flexible Büroflächen in 18 Großstädten untersucht – darunter Tokio, Sydney, New York, London, Los Angeles und Berlin.

Laut Studie sind erst 5 Prozent der dortigen Büroflächen flexibel angelegt. Angesichts der steigenden Nachfrage erwarten die Autoren aber einen raschen Wandel. Sie prognostizieren: In den nächsten fünf Jahren wird der Anteil solcher Büroflächen in diesen Großstädten um über 10 Prozent ansteigen.

Die Herausforderung heißt Zusammenarbeit

Dass moderne Arbeitsplatzkonzepte auf dem Vormarsch sind, betont auch Steffen Ludwig, Director Digital Media Solutions bei CANCOM, im Interview mit der CANCOM.info-Redaktion: „Durch steigende Mieten und eine voranschreitende Urbanisierung finden sich immer mehr Leute auf immer weniger Raum ein. Da sind für die Arbeitswelt neue Konzepte und Technologien gefragt und wie diese sinnvoll für die Effektivität der Mitarbeiter eingesetzt werden können.“

Ein solches Konzept sei das Shared Desk-Arbeitsmodell: Dadurch nehme der Bedarf an Besprechungsräumen, flexiblen Meeting Areas oder Rückzugsmöglichkeiten in Lounges stark zu. Diese Entwicklung bringe große Herausforderungen mit sich: „Wir haben heute ganz neue Formen der Zusammenarbeit: Kleine, schlagkräftige Teams arbeiten projekt- und standortübergreifend zusammen und benötigen dafür die passenden Arbeitsmöglichkeiten – auch mal ganz spontan. Das heißt, es ist heute noch wichtiger, dass die Zusammenarbeit über zeitliche und räumliche Grenzen völlig intuitiv funktioniert“, so Steffen Ludwig.

Mit der Implementierung moderner Medientechnik können Unternehmen das gewährleisten. Dies umfasst nicht nur klassische Konferenzraumtechnik sondern auch individuelle Lösungen rund um Mediensteuerung, Audiotechnik, Medienmöbel, Display oder Videokonferenzen. In Kombination mit Digital Signage oder Raumbuchungslösungen ist es so möglich, ganz neue Arbeitswelten zu schaffen.

Zum Beispiel haben Mitarbeiter die Möglichkeit, von unterwegs Konferenz- und Meetingräume zu buchen. Einmal im Raum angekommen, können sie die verfügbare Technik sofort nutzen und zum Beispiel eine Videokonferenz starten. Denn: Moderne Medientechnik bedeutet vor allem Standardisierung. Jeder Konferenz- und Meetingraum ist mit der gleichen Technik ausgestattet. Das vereinfacht die Nutzung für den Mitarbeiter und entlastet die IT.

Das zeichnet den „Work and Live Space“ von Trelleborg aus

Bild: © CANCOM

Ein Unternehmen, das mithilfe moderner Medientechnik einen flexiblen Arbeitsplatz umgesetzt hat, ist die Trelleborg Sealing Solutions – ein weltweit führender Anbieter von Dichtungslösungen. So hat die Firma im neu erbauten Innovation Center in Stuttgart einen sogenannten „Work and Live Space“ erbaut.

Wie Carsten Stehle, Vorsitzender der Geschäftsführung von Trelleborg Sealing Solutions Germany, in einer offiziellen Pressemitteilung hervorhebt, bietet dieser das perfekte Umfeld für Unternehmensprozesse und -projekte. „Gemeinsam mit der Mobilität im Gebäude können wir damit sowohl die interne als auch die externe Kommunikation beschleunigen und erleichtern. So bleibt mehr wertvolle Zeit für Partnerschaften mit Kunden und Lieferanten.“

Konkret besteht der „Work and Live Space aus“ aus acht unterschiedlichen Arbeitsumgebungen – darunter Kreativ- und Rückzugsräume sowie ein Fitnessraum. Alle Umgebungen sind mit modernster Medientechnik ausgestattet – wofür CANCOM hauptverantwortlich ist.

So hat CANCOM den „Work and Live Space“ mitgestaltet

Tatsächlich hat der IT-Konzern die gesamte Medientechnik für die Konferenz- und Seminarräume des Innovation Centers geplant und installiert. Eine wesentliche Anforderung war, die Medientechnik intuitiv bedienbar und von einem Ort steuerbar zu machen. Weiterhin sollte eine zentrale Streaming-Lösung eingeführt werden – um die Möglichkeit zu haben, relevanten Content über das lokale Netzwerk in einzelne Räume zu übertragen.

Zur Erfüllung dieser Anforderungen plante CANCOM das Projekt gemeinsam mit Trelleborg Sealing Solutions – 12 Monate lang. Dabei war Flexibilität ein entscheidender Faktor. „Wir haben die Anpassungen seitens des Kunden immer wieder flexibel im Konzept berücksichtigt“, so Daniel Ulbricht (Project Manager, CANCOM), der das Projekt verantwortete. Die eigentliche Bauzeit dauerte 5 Wochen mit einem achtköpfigen Team vor Ort.

Das Ergebnis: CANCOM hat in allen Konferenz- und Seminarräumen eine einheitliche und standardisierte Medientechnik implementiert – mit gleichen Funktionalitäten und gleicher Bedienbarkeit. Weiterhin wurde Crestron Fusion eingeführt: Dank der Monitoring- und Planungssoftware lassen sich Räume von einem Arbeitsplatz überwachen und verwalten. Als zentrale Streaming-Lösung entschied sich der IT-Konzern für Crestron NVX.

Für die Durchführung des Projekts bei Trelleborg Sealing Solutions wurde CANCOM kürzlich ausgezeichnet. So erhielt der IT-Konzern bei der diesjährigen ISE in Amsterdam den Crestron Award „Best User Experience“.

Nähere Informationen zum Medientechnik-Portfolio von CANCOM finden Sie hier.

Quelle Titelbild: © Gorodenkoff/stock.adobe.com

Hier schreibt Christian Schinko für Sie

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