20. August 2019 | pArtikel drucken | kKommentieren

Einfache Verwaltung und hohe Produktivität: Das zeichnet die One Device Strategie aus

Unternehmen müssen heute gewährleisten, dass Mitarbeiter produktiv und sicher arbeiten können – egal wann und wo. Für die IT-Abteilung ist das eine große Herausforderung. Denn dafür ist es nötig, IT-Infrastruktur, Applikationen und Endgeräte perfekt aufeinander abzustimmen. Diese Aufgabe wird umso komplexer,  je mehr unterschiedliche Devices im Einsatz sind. Abhilfe schafft die One Device Strategie.

Diese Strategie folgt einer klaren Prämisse: Anstatt Mitarbeiter mit verschiedenen Endgeräten für die tägliche Arbeit auszustatten – wie Notebook, Tablet und Smartphone – bekommen sie ein einziges Device bereitgestellt. Die anderen Endgeräte werden überflüssig.

Damit die One Device Strategie zum Erfolg führt, müssen Unternehmen als Grundvoraussetzung einen cloudbasierten, virtuellen Arbeitsplatz für ihre Mitarbeiter bereitstellen. Dieser ermöglicht ihnen den sicheren Zugriff auf alle relevanten Applikationen und Daten – unabhängig von Zeit, Ort und Device.

Ob Mitarbeiter mit einem Smartphone, einem Tablet oder einem Laptop arbeiten, spielt dann keine Rolle mehr. Auf diese Weise können Firmen eine hohe Produktivität ihrer Mitarbeiter sicherstellen – auch wenn diese nur ein Device für ihre tägliche Arbeit nutzen.

Entlastung der IT-Abteilung

Gleichzeitig reduziert die One Device Strategie den Verwaltungsaufwand für die IT und erhöht das Security-Niveau. Da nur noch ein Device verwendet wird, fokussiert sich das Management nämlich auf eine einzige Betriebsplattform. Damit muss die IT keine unterschiedlichen Verwaltungs- und Sicherheitssysteme mehr nutzen – die nötig sind, um unterschiedlichste Endgeräte mit meist unterschiedlichen Betriebssystemen zu managen.

Für zusätzliche Sicherheit sorgt der Einsatz eines Mobile Device Management (MDM)-Systems. Dieses eröffnet Unternehmen die Möglichkeit, auch private Endgeräte im Berufsalltag zuzulassen – ohne Gefahr zu laufen, dass „Shadow Devices“ die Sicherheit des Netzwerks gefährden. Und diese Gefahr ist real: Laut Studie können selbst unerfahrene Hacker „Shadow Devices“ aufspüren und attackieren.

Angesichts des zunehmenden Trends hin zum mobilen Arbeiten, wie Home Office oder Shared Desk-Modellen, weist JP Gotter (SVP Global Sales & Marketing, CANCOM Software Group) der One Device-Strategie eine steigende Bedeutung zu: „Mit One Device-Lösungen können Mitarbeiter von überall produktiv arbeiten. Hinzu kommt eine optimierte Employee Experience: Anstatt zwei oder drei Endgeräten müssen Mitarbeiter nur ein Device mit sich führen – was deutlich komfortabler ist.“

So gelingt die Umsetzung einer One Device Strategie

CANCOM und Samsung bieten gemeinsam solche One Device-Lösungen an.

  • Samsung hat mit den Galaxy S und Note-Geräten Smartphones und Tablets im Portfolio, die für eine One Device Strategie geeignet sind. Denn die Samsung Devices sind so leistungsstark, dass sie mit der Samsung Desktop Experience (DeX) eine Arbeitsoberfläche bereitstellen können, die eine Bedienung wie an einem Desktop-PC erlaubt. Die maximale Auflösung beim Anschluss eines Galaxy S10 oder höher beträgt dabei bis zu 4K. Zusätzliche Endgeräte lassen sich mit Docking-Lösungen wie von Targus anschließen. Das Smartphone oder Tablet erkennt automatisch die angeschlossenen Geräte und startet die Desktop Experience. Über eine App oder den Browser können sich Mitarbeiter nun auf ihrem Cloud-Arbeitsplatz anmelden und vollumfänglich arbeiten. Neben der hohen Performance bieten Samsung Devices einen weiteren Vorteil: die Sicherheit. So gelten die Endgeräte, dank integrierter Sicherheitshardware, zu den sichersten Android Devices. Eine entsprechende Empfehlung haben Gartner und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ausgesprochen.
  • CANCOM bietet mit der AHP eine Orchestrierungsplattform, die alle Aspekte rund um Shared Desktops und VDIs mit wenigen Klicks verwaltet und kontrolliert. Damit kann die IT virtuelle Arbeitsplätze für die Mitarbeiter automatisiert bereitstellen – und gleichzeitig Anforderungen an Sicherheit und Compliance erfüllen. Neben der AHP sind auch andere Lösungen wie von Microsoft oder Citrix mit Samsung DeX kompatibel.

Das Ergebnis: Mitarbeiter benötigen für ihre tägliche Arbeit nur noch ihr Smartphone, um von überall produktiv zu sein. So arbeiten sie mit Smartphone, Dockingstation und virtuellem Arbeitsplatz wie an einem Desktop-PC.

Weitere Informationen zu Samsung DeX und den One Device-Lösungen von CANCOM und Samsung erfahren Sie hier.

Quelle Titelbild: © Samsung

Hier schreibt CANCOM.info Redaktion für Sie

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