1. August 2019 | pArtikel drucken | kKommentieren

Skalierbare Datensicherung: Das bieten Backup-Appliances heute

Für den Unternehmenserfolg sind Backups wichtiger denn je. So generieren Firmen immer mehr Daten, die sie absichern müssen. Doch das wird immer komplexer – zumindest mit traditionellen Backup-Lösungen. Moderne Backup-Appliances, die auf einer Scale-out-Architektur basieren, adressieren dieses Problem.

Wie stark die Datenmenge in den nächsten Jahren ansteigen wird, zeigt eine aktuelle Studie von IDC. Demnach wird die global generierte Datenmenge auf 175 Zettabyte anwachsen. Dies seien mehr als fünfmal so viele Daten wie 2018 (33 Zettabyte).

Die rasant steigende Datenmenge hat zur Folge, dass Unternehmen immer mehr Daten für den Unglücksfall schützen müssen. Und das ist eine anspruchsvolle Aufgabe: So nimmt die Komplexität von Backup-Infrastrukturen stetig zu. Beispielsweise genügt es nicht mehr, nur lokal gespeicherte Daten abzusichern. Firmen müssen auch Backups für Daten erstellen, die in einer Public Cloud gespeichert sind. Tatsächlich werden im Jahr 2025 fast die Hälfte aller weltweit gespeicherten Daten in Public-Cloud-Umgebungen vorliegen – so die IDC-Studie.

Das zeichnet Backup-Appliances aus

Um die Datensicherung zu optimieren, haben Hersteller wie Commvault sogenannte Backup-Appliances entwickelt: Schlüsselfertige Backup-Lösungen, die als zentrale Schnittstelle für Prozesse, Tools und Infrastrukturen fungieren. Sowohl die Software als auch die Hardware sind in einem einzigen Gerät zusammengefasst.

Mit den Appliances folgt der Backup-Bereich einem allgemeinen Trend in der IT. Das geht aus einem Artikel des Fachportals „ComputerWeekly“ hervor: „In den letzten Jahren hat sich die Mainstream-IT (…) hin zu hyperkonvergenten Infrastrukturen entwickelt. In jeder Phase bestand der Nutzen für den Anwender oder Kunden darin, die Erstellung von IT-Lösungen zu vereinfachen und die Komplexität zu reduzieren. Wir sehen Parallelen im Data Protection, da die Anbieter Produkte geliefert haben, um die Probleme bei der Erstellung, Verwaltung und Skalierung von Backup-Lösungen durch die Entwicklung von Backup-Appliances zu beseitigen.“

So würden moderne Backup-Appliances wie hyperkonvergente Infrastruktur aussehen und ähnliche Mehrwerte bieten – wie hohe Skalierbarkeit und einfaches Management. Unternehmen könnten damit ihre Anforderungen an die Datensicherung erfüllen – unabhängig davon, an welchem Ort die zu sichernden Daten gespeichert sind. Dies sei auch notwendig: „Da immer mehr Daten am Rande und in der Public Cloud erstellt und aufbewahrt werden, müssen Backup-Lösungen ein divergentes Datenmodell gewährleisten“, heißt es im Beitrag.

Scale-out-Architektur: Kapazität nach Bedarf

Die technologische Grundlage für hyperkonvergente Backup-Appliances bilden Scale-out-Architekturen: Diese erweitern die vorhandenen Server- oder Storage-Ressourcen. Das Besondere dabei: Die Erweiterung ist flexibel skalierbar und orientiert sich am tatsächlichen Bedarf. Sollte eine Firma zum Beispiel mehr Daten generieren und entsprechend mehr Speicherkapazität benötigen, kann sie zusätzliche Speicherknoten (Nodes) schnell hinzufügen und auf Software-Ebene integrieren. Es entsteht ein Cluster, ein einheitlicher Speicherpool.

Neben der hohen Skalierbarkeit reduziert die Scale-out-Architektur auch den Verwaltungsaufwand für die IT-Abteilung. So kann die IT den Speicherpool zentral managen. Auch wenn der Pool wächst, bleibt der Aufwand gleich. Für weitere Entlastung sorgen Automatisierungsfunktionen.

Moderne Backup-Appliances, die auf einer Scale-out-Architektur basieren, übertragen diese Merkmale entsprechend auf den Bereich der Datensicherung. Wie es in einem weiteren Beitrag von „ComputerWeekly“ heißt, ermöglicht dies vor allem, Backup-Kapazitäten im Laufe der Zeit in kleinen Schritten zu einem einzigen Backup-Cluster zu erweitern. Das bedeutet: Sollten Unternehmen im Laufe der Zeit wachsen und folglich mehr Daten absichern müssen, können sie die dafür benötigten Ressourcen flexibel erhöhen – ohne dass die IT Probleme bekommt, die Backup-Infrastruktur zu verwalten.

Das bietet die Backup-Appliance-Lösung von Commvault

Unter dem Namen „Commvault HyperScale Appliance“ hat das Unternehmen Commvault eine moderne Backup-Appliance-Lösung im Portfolio. Neben einer eigenen Software basiert die Lösung auf einer Scale-out-Infrastruktur. Laut Hersteller ermöglicht die Lösung eine „nahtlose, skalierbare und robuste Datensicherung“. Diese ist für mehr als 200 Plattformen anwendbar – von Betriebssystemen, Hypervisoren bis zu Public-Cloud-Umgebungen.

Commvault stellt fünf zentrale Vorteile der „Commvault HyperScale Appliance“ heraus:

  • Einfach zu skalieren: Dank der zugrunde liegenden Scale-out-Architektur können Unternehmen ihre Backup-Kapazitäten flexibel dem Bedarf anpassen.
  • Einfach zu managen: Die IT kann die gesamte Appliance – Software und Hardware – über eine zentrale Konsole steuern. Dies schließt auch Datenmanagement-Software mit ein.
  • Einfach zu installieren: Der Hersteller betont, dass die Appliance in weniger als 30 Minuten „out of the box“ installiert werden kann.
  • Einfach zu kaufen: Die Abrechnung erfolgt über ein fixes Abo-Preismodell.
  • Umfassender Support: Der Support von Commvault hilft sowohl bei Software- als auch Hardware-Problemen.

Sie möchten mehr über die Lösung von Commvault erfahren – und sich individuell beraten lassen? Dann wenden Sie sich gerne an CANCOM-Experte Sven Rübestahl (Director Professional Service Region Ost).

Quelle Titelbild: © adiruch na chiangmai/stock.adobe.com

Hier schreibt Christian Schinko für Sie

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