12. November 2019 | pArtikel drucken | kKommentieren

Moderne Dateninfrastruktur: Wie sich AL-KO Kober für die digitale Zukunft rüstet

Mit 30 Standorten in 20 Ländern ist die familiengeführte AL-KO Kober SE ein Global Player im deutschen Mittelstand. Als sich das Unternehmen entschlossen hat, die Sparte AL-KO Vehical Technology inklusive Datenbestand zu verkaufen, wurde deutlich: Eine neue, moderne Dateninfrastruktur ist nötig. Um diese umzusetzen, entschied sich AL-KO Kober für die Speicherlösung All Flash FAS von NetApp. Wie das Projekt konkret angegangen wurde und welche Rolle CANCOM dabei spielte, erfahren Sie im Beitrag.

Dass die Entscheidung auf NetApp fiel, war kein Zufall. AL-KO Kober setzt bereits seit über 10 Jahren NetApp-Lösungen ein, wenn es darum geht, Daten zu speichern, zu konsolidieren, zu verwalten oder abzusichern.

Als die Abspaltung von AL-KO Vehical Technology bevorstand – einem Geschäftsbereich, der Komponenten für verschiedene Fahrzeuge produziert – stellte AL-KO Kober auf moderne NetApp Systeme um. Ein zentrales Ziel war, die Daten der AL-KO Vehical Technology möglichst reibungslos von denjenigen von AL-KO Kober zu trennen. Außerdem sollten die Kapazitäts- und Leistungsengpässe adressiert werden, die auf der alten Dateninfrastruktur vermehrt auftraten.

Um diese Ziele zu erreichen, ging das Unternehmen zwei Maßnahmen gleichzeitig an.

Maßnahme 1: Datentrennung mithilfe einer neuen Datenmanagement-Software

Für die Trennung der Daten benötigte AL-KO Kober schnellstmöglich eine neue Datenmanagement-Software. Entschieden hat sich das Unternehmen nach kurzer Zeit für NetApp ONTAP 9.4. Den Grund für diese Entscheidung erklärt Peter Haas, IT-Spezialist bei AL-KO Kober: „Wir kennen ONTAP sehr gut und wissen einfach, was zu tun ist, auch bei Migrationen. Dass die Einarbeitung bei einem neuen NetApp System wegfallen würde, war ein zusätzlicher Vorteil“.

Um die eigentliche Datentrennung durchzuführen, nutzte die Firma die Mandantenfähigkeit von ONTAP 9.4. So wurde für AL-KO Kober und AL-KO Vehical Technology je ein Mandant auf dem Altsystem angelegt. Dies ermöglichte, die Datenbestände in isolierten Bereichen abzuspeichern und anschließend unkompliziert zu trennen. „Wir haben im Hintergrund erst die Systeme dupliziert und dann nach und nach die Daten gezielt in den Mandanten gespeichert. So erhielten wir sicher getrennte Datenbereiche und konnten IP-Adresskonflikte vermeiden“, so Peter Haas.

Maßnahme 2: Datenmigration auf eine neue Dateninfrastruktur

Der nächste Schritt war, die isolierten Datenbereiche auf dem Altsystem mittels ONTAP 9.4 in eine neue Dateninfrastruktur zu überführen – sowohl für AL-KO Kober als auch für AL-KO Vehical Technology. Damit keine Zeit verloren ging, bereitete die IT parallel die Migration auf die neue Umgebung vor: eine All Flash FAS 300. Dabei handelt es sich um eine Storage-Lösung von NetApp, die mit ONTAP kompatibel ist.

Genau diese Kompatibilität erlaubte AL-KO Kober, den Speicherbedarf je nach Applikation bis um das Dreifache zu reduzieren und so den Kapazitäts- und Leistungsengpässen entgegenzutreten. ONTAP 9.4 verfügt über erweiterte Datendeduplizierung, -komprimierung und -verdichtung. Die Deduplizierung entfernt doppelte Datenblöcke. Die Komprimierung reduziert den erforderlichen physischen Speicherplatz. Die Verdichtung erhöht die Speichereffizienz, indem mehr Daten auf weniger Platz gesichert werden. Hinzu kommen Funktionen für Backup und Disaster Recovery, um die Daten vor dem Ernstfall zu schützen.

Mit dem Ergebnis ist Kevin Palinkas, Senior Teammanager bei AL-KO Kober, zufrieden: „Die neuen Features funktionieren gut, und wir bekommen mehr Applikationen auf weniger Platz unter. Die Maschinen reagieren sehr schnell, was sich am überaus flüssigen Betrieb zeigt. Was NetApp versprochen hat, wurde definitiv gehalten.“

So war CANCOM im Projekt involviert

Als langjähriger Partner von AL-KO Kober hat CANCOM maßgeblich dabei unterstützt, die modernen NetApp Systeme – wie ONTAP 9.4 und All Flash FAS 300 – im Betrieb zu implementieren. Tatsächlich ist CANCOM bei AL-KO Kober erste Anlaufstelle für unterschiedlichste IT-Themen: von Netzwerk, SAP und Storage bis zu Clients und Security.

„AL-KO Kober und CANCOM arbeiten seit gut 25 Jahren eng zusammen und tauschen sich immer wieder auf technischer und vertrieblicher Ebene aus. Wenn nötig, sind die Kollegen von CANCOM und NetApp auch bei uns im Haus“, so Kevin Palinkas.

Auch in Zukunft werden beide IT-Konzerne für AL-KO Kober eine wichtige Rolle spielen. So können CANCOM und NetApp das Unternehmen beim Aufbau einer hybriden Cloud-Umgebung unterstützen. Und diese Umgebung ist geplant, wie Kevin Palinkas bekräftigt: „Auch wenn im industriellen Umfeld vieles im eigenen Datacenter bleiben wird, sind ausgewählte Bereiche, wie Backup und Disaster Recovery, auch bei AL-KO Kober ein Thema für die Cloud.“

Sie möchten detaillierte Informationen zu diesem und weiteren Projekten erfahren, in denen CANCOM und NetApp gemeinsam Lösungen für Unternehmen implementiert haben? Hier kommen Sie zur Themenseite.

Quelle Titelbild: © SITTIPONG/stock.adobe.com

Hier schreibt Christian Schinko für Sie

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