12. Dezember 2019 | pArtikel drucken | kKommentieren

Wie kleine Unternehmen Kunden und Mitarbeitern einfach und sicher WLAN anbieten können

Ob Start-ups, Einzelhandel oder Gastgewerbe: Die Möglichkeit der freien Nutzung von Drahtlosnetzwerken für Mitarbeiter und Kunden spielt eine immer größere Rolle für den Geschäftserfolg. Kleinere Unternehmen, Restaurants und Hotels sind daher gut beraten, ihre technische Infrastruktur diesem Trend anzupassen. Doch wer offenes WLAN anbietet, muss vor allem in Sachen Sicherheit einiges beachten. Hilfreich sind da intelligente Netzwerklösungen, die umfangreiche Sicherheitsstandards bereits an Bord haben.

In Zeiten von günstigen Datenflatrates könnte man meinen, dass die Nutzung öffentlicher WLANs nur für Sparfüchse interessant ist. Doch laut einer Umfrage von Statista wünschen sich 73 Prozent der Deutschen eine bessere Versorgung mit freien Drahtlosnetzwerken. Besonders deutlich zeigt sich dies im Gastgewerbe: Bitkom fand heraus, dass rund drei Viertel der Deutschen bei der Buchung einer Unterkunft darauf Wert legt, dass ein Internetzugang für mobile Geräte vorhanden ist. Doch es reicht nicht, „nur“ WLAN anzubieten: Für Streamingdienste zum Beispiel ist eine störungsfreie, schnelle Datenrate nötig, die es aber oft nicht gibt ‒ und so ist fast die Hälfte der Gäste mit dem angebotenen Internet unzufrieden.

Das bedeutet für Hoteliers, aber auch Restaurantbesitzer oder Einzelhändler: Wenn sie Gästen und Kunden einen Zugang zum WWW zur Verfügung stellen, muss die Verbindung einfach zugänglich sein, über eine gute Reichweite und Bandbreite verfügen und stabil laufen. Das sind nämlich einige der Aspekte, die Statista zufolge Menschen bisher von der Nutzung freier Wi-Fi-Hotspots abhalten. Der häufigste Grund sind jedoch Sicherheitsbedenken: 42 Prozent befürchten, dass Dritte auf ihre Daten zugreifen könnten.

WLAN-Anbieter sollten in eine sichere Infrastruktur investieren

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, sind Investitionen in die technische Aufrüstung von Netzwerken nötig. So haben laut dem Forschungs- und Beratungsinstitut EHI Projekte zur Modernisierung der IT-Infrastruktur für fast zwei Drittel der deutschen Händler höchste Priorität. Das Gastgewerbe hat noch Nachholbedarf: Beim Digitalisierungsindex Mittelstand liegt es leicht hinter dem Durchschnitt aller Branchen.

Doch auf was kommt es neben einer ausreichenden Bandbreite und Netzabdeckung relevanter Räume bei der Einrichtung eines sicheren WLANs an? Hier einige Punkte, die es zu beachten gilt:

  • Betreiber sollten das frei zugängliche WLAN vom Firmennetzwerk trennen. Ein separates Subnetz mit eigener SSID-Kennung beugt u.a. dem Zugriff auf Unternehmensdaten durch Cyberkriminelle vor. Das funktioniert auch mit bereits vorhandenen Routern und Switches (ggf. auch über SFP-Module), über die das interne Netzwerk läuft.
  • Drahtlosnetze ohne Zugangsdaten erscheinen zwar praktisch, bieten Hackern aber eine große Angriffsfläche. In puncto Datenschutz empfiehlt es sich also, dennoch ein WLAN-Passwort zu vergeben und dieses nur unter Gästen, Kunden oder Mitarbeitern zu kommunizieren.
  • Die Sicherung über Firewall und aktuelle Verschlüsselungsstandards wie WPA2/WPA3 sind ein Muss. Auch kann es sinnvoll sein, bestimmte Ports (zum Beispiel für Filesharing) zu sperren.
  • Das Kunden- oder Mitarbeiternetzwerk sollte so eingerichtet sein, dass die von den Nutzern verwendeten Geräte untereinander nicht sichtbar sind. Sonst kann es zu unfreiwilligen Datenfreigaben kommen.
  • Anbieter sollten das Gratis-WLAN nur über das interne Netzwerk konfigurieren können und das hauseigene (Ethernet-)LAN gegen die Nutzung durch Fremde sichern. Sonst kann jeder über ein Gerät mit Netzwerk-Controller darauf zugreifen.
  • Durch ein VPN-fähiges WLAN sichern sich Betreiber rechtlich zusätzlich ab, indem sie verhindern, dass die IP-Adresse nach außen sichtbar ist.

Welche Vorteile drahtlose Mitarbeiter- oder Kunden-Netzwerke bieten

Seit mit der Abschaffung der Störerhaftung eine wesentliche juristische Hürde entfallen ist, gibt es abgesehen von Kosten- und Sicherheitsaspekten kaum noch Gründe, die gegen ein freies WLAN für Kollegen oder Kunden sprechen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Mitarbeiter können mit mobilen Geräten flexibler und produktiver arbeiten; Kunden und Gäste empfinden das kostenlose Internet als Serviceleistung, die besonders Jüngere mittlerweile erwarten.

Wer vor Ort mit Smartphone, Tablet oder Notebook surfen kann, bleibt oft länger, konsumiert mehr und empfiehlt das Ladengeschäft, Café etc. eher weiter. Gerade Einzelhändler können den eigenen Hotspot auch als zusätzlichen Marketingkanal und Kundenbindungstool einsetzen und durch Statistiken mehr über ihre Kunden erfahren – wertvolle Informationen, die sich gezielt zur Umsatzsteigerung nutzen lassen.

Netzwerklösungen wie HPE Aruba Instant On erleichtern das Betreiben von WLAN-Hotspots

Gerade für Start-ups, Geschäfte, Gastronomie-Betriebe oder Boutique-Hotels muss sich der (Kosten-)Aufwand für ein freies WLAN rechnen. Für sie hält Aruba, ein Unternehmen von Hewlett Packard Enterprise, eine günstige und smarte Netzwerklösung bereit, die sich laut Hersteller einfach einrichten, verwalten und individuell skalieren lässt.

Die Access Points von Aruba Instant On sind innen und außen einsetzbar, lassen sich mittels Plug and Play mit Switch bzw. Router verbinden und Aruba zufolge über eine Smartphone-App oder eine Web-Anwendung auch ohne Expertenwissen binnen Minuten konfigurieren. Über IT-Sicherheitsmaßnahmen müssten sich WLAN-Betreiber kaum kümmern, sie seien vollintegriert. Die für unterschiedliche Bedürfnisse optimierten Geräte verfügen demnach u.a. über eine Firewall inklusive DPI (dynamische Paketfilterung) und IDS (Erkennungssoftware gegen Angriffe), sichere Gast- und Mitarbeiterzugänge, Wi-Fi-Sicherheitsstandards wie WPA2/WPA3 und OWE sowie die integrierte Basisauthentifizierung und Zugangssicherheit von Aruba ClearPass. So könnten auch kleine Betriebe mit Aruba Instant On ohne Netzwerkspezialist und große IT-Budgets einfach und effizient von einem freien WLAN für Mitarbeiter und Kunden profitieren.

CANCOM bietet die Access Points von Aruba Instant On in mehreren Varianten an. Welche konkret, sehen Sie hier.

Quelle Titelbild: © Hewlett Packard Enterprise

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