11. Februar 2020 | pArtikel drucken | kKommentieren

Künstliche Intelligenz im Rechenzentrum: So vermeiden Sie IT-Störungen proaktiv

Für den heutigen Unternehmenserfolg ist ein reibungsloser Betriebsablauf im Rechenzentrum essenziell. Allerdings wird es immer schwieriger, diesen zu gewährleisten: Angesichts von steigender Datenflut, Cloud-Anwendungen und Virtualisierung ist die IT-Infrastruktur inzwischen sehr komplex – sodass IT-Abteilungen schnell den Überblick verlieren können. Auf dem Haupt-Event-Tag der INSPERIENCE Expo & Conference am 19. März 2020 erfahren Sie, wie Unternehmen vom Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Rechenzentrum profitieren.

Prinzipiell gilt: Störungen im Rechenzentrum können ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen. Wenn die IT-Abteilung zu lange braucht, um die Störungen zu identifizieren und zu beheben, können diese den Datenspeicher oder kritische Applikationen empfindlich beeinträchtigen. Es ist sogar möglich, dass Teile der IT oder gar die komplette IT ausfallen.

In solchen Fällen werden nicht nur Betriebsprozesse ausgesetzt, sondern mitunter sensible Unternehmensdaten bedroht. Und das kann wiederum zu Imageschäden sowie finanziellen Verluste für das gesamte Unternehmen führen.

Um dies zu verhindern und Unterbrechungen sowie Ausfallzeiten auf ein Minimum zu reduzieren, ist eine schnelle Reaktion auf die Probleme nötig. Genau hier kommt der Einsatz von KI im Rechenzentrum ins Spiel.

Künstliche Intelligenz im Rechenzentrum: Das ist das Ziel

Damit wird ein System grundsätzlich in die Lage versetzt, auf neue Situationen sinnvoll, also „intelligent“, zu reagieren. Im Falle einer Störung bedeutet das: Ein System analysiert die vorliegende Störung selbstständig und leitet entsprechende Handlungen ein. Und das so schnell, dass niemand in der IT davon mitbekommt. Im Idealfall identifiziert das System ein Problem sogar, noch bevor es auftritt und die Unternehmens-IT theoretisch gefährden könnte. Mit dem Einsatz von KI-Technologie im Rechenzentrum ist folglich das Ziel verbunden, IT-Störungen schnell, automatisiert und proaktiv zu beheben – und damit einen reibungslosen Betriebsablauf im Data Center sicherzustellen.

Neben dem Betrieb in seiner Gesamtheit profitiert davon besonders die IT-Abteilung. So muss sie im Störungsfall häufig nicht mehr eingreifen – was zu einer enormen Entlastung führt. Schließlich behebt das System viele Störungen automatisch.

Diese Voraussetzungen müssen Unternehmen erfüllen

Um KI-Technologie im Rechenzentrum optimal einzusetzen, müssen Firmen allerdings einige Anforderungen meistern. Zum einen gilt es, permanent Daten zu sammeln und zu analysieren, um davon ausgehend Probleme vorherzusagen. Dafür müssen Unternehmen eine genaue Sicht auf ihre IT haben – besonders auf den Traffic ihres Rechenzentrumsnetzwerks. Dort findet nämlich ein reger Datenaustausch statt.

Zum anderen ist es nötig, eine Lösung zu implementieren, die über Machine-Learning-Fähigkeiten verfügt: Eine solche Lösung ist in der Lage, auf Basis der Datenanalyse kontinuierlich selbstständig zu trainieren – und so Probleme oder Störungen immer besser vorherzusagen. Konkret geht es beim Machine Learning darum, Prognosen abzugeben, wann bestimmte Daten auftreten werden, die Rückschlüsse auf Probleme zulassen. Diese Prognosen werden mit fortlaufendem Training immer präziser.

HPE InfoSight: Präzise Vorhersage von Problemen

HPE InfoSight basiert auf Machine Learning und bietet somit eine Lösung, die den Einstieg in die Automatisierung des Rechenzentrums ermöglicht – so der Hersteller HPE. Dadurch könnten Unternehmen genau von dem zentralen Vorteil profitieren, den der Einsatz von KI-Technologie im Data Center bietet: die schnelle und proaktive Behebung von Störungen und Problemen.

Laut Hersteller kann HPE InfoSight über 80 Prozent aller Probleme automatisch lösen – ohne dass die interne IT das bemerkt. Damit das funktioniert, überwache die Lösung die gesamte IT-Infrastruktur und greife dafür auf einen gewaltigen Datenfundus zurück. So würde HPE InfoSight jede Sekunde weltweit Millionen von Sensordatenpunkten erfassen und selbstständig analysieren.

Wie der Hersteller betont, kann InfoSight indes nicht nur Probleme und Störungen beheben. Zum Beispiel sei es auch möglich, erforderliche IT-Kapazitäten genau zu prognostizieren. So könnten Unternehmen eine intuitive Verwaltung umsetzen und ihre IT-Abteilung entlasten.

Weitere Informationen zum Einsatz von KI-Technologie im Rechenzentrum und weiteren Bereichen erfahren Sie auf der von CANCOM veranstalteten INSPERIENCE Expo & Conference, die am 18. und 19. März 2020 stattfindet. So wird das Thema Künstliche Intelligenz besonders auf dem Haupt-Event Tag am 19. März 2020, im Rahmen des Vortrags „Der Kreislauf der Künstlichen Intelligenz“ von Johannes Koch (Vorsitzender der Geschäftsführung Deutschland und Senior Vice President DACH, HPE), beleuchtet.

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Quelle Titelbild: © geralt/Pixabay

Hier schreibt Christian Schinko für Sie

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