2. April 2020 | pArtikel drucken | kKommentieren

Device as a Service: Das sind die 4 größten Vorteile

Ob Software-, Network- oder Backup as a Service – Service-Modelle sind derzeit sehr beliebt. Mittlerweile gibt es für nahezu jede IT-Anforderung auch die Option diese als Service zu buchen. Device as a Service (DaaS) vereint dabei verschiedene Service-Modelle in einer umfangreichen Komplettlösung. Davon profitieren besonders Start-Ups und KMUs.

Wenn Unternehmen Ihre Mitarbeiter mit IT ausstatten, ist dies bisher ein Prozess aus vielen separaten Schritten: Kauf der Hardware, Software und der kontinuierliche Support bei Updates oder Problemen. Mitunter werden dadurch wichtige IT-Ressourcen gebunden, die dann nicht in andere wertschöpfende Tätigkeiten fließen können. Diesen Prozess vereinfacht das Device as a Service-Konzept.

Dabei wählt der Kunde das für ihn passende Komplettpaket – bestehend aus einem modernen Device, einer aktuellen Software-Lösung wie von Microsoft und entsprechenden Services. Dieses Paket erhält er für einen festen monatlichen Preis. DaaS bietet dabei verschiedene Vorteile, von denen vor allem Start-Ups und KMUs profitieren, die keine riesigen IT-Abteilungen haben.

Das sind die Vorteile von Device as a Service

1. Flexibilität und neueste IT-Ausstattung

Beim Leasingmodell haben Unternehmen die Möglichkeit, immer auf dem aktuellsten Stand der Technik zu bleiben und sich nicht unnötig lange an Hardware zu binden. Damit bleibt die Hardware und Software immer auf dem neusten Stand, da hierfür der Serviceprovider zuständig ist. Dadurch können Unternehmen schnell und flexibel auf geänderte Rahmenbedingungen reagieren und stets die aktuellen Anforderungen an die IT-Ausstattung erfüllen.

2. Rundum-Service und Entlastung der IT-Ressourcen

Neben alter Hardware belastet auch die kontinuierliche Verwaltung und der Support der IT-Ausstattung die Ressourcen von IT-Abteilungen. Bei DaaS Angeboten liegen diese Aufgaben im Zuständigkeitsbereich des Serviceproviders. Dabei kümmert er sich um alle Service-Aspekte – von vollautomatischen Erstinbetriebnahme, über kontinuierlichen Support während der Nutzungszeit, bis hin zur Rücknahme und Wiedervermarktung der Geräte. So reduziert zum Beispiel das Windows Autopilot-Feature die Komplexität der Erstinbetriebnahme auf ein Minimum. Der Mitarbeiter erhält sein neues Gerät und muss sich nur anmelden. Der Rest der Einrichtung erfolgt vollautomatisch und innerhalb weniger Minuten – ohne dass die interne IT-Abteilung aktiv werden muss.

3. Sicherheit auf höchstem Niveau

Auch der Sicherheitsaspekt ist für viele Unternehmen von hoher Relevanz. Ohne kontinuierliches Updaten von Hardware und Software können Sicherheitsrisiken entstehen. Besonders gefährlich ist veraltete Software. Diese wird von Hackern oft als Einfallstor genutzt, um in die Unternehmens-IT einzudringen. DaaS gewährleistet ein hohes Sicherheitsniveau. Indem stets für aktuelle Hardware und Software gesorgt wird, ist das Unternehmen vor vermeidbaren Sicherheitslücken geschützt.

4. Planbare Finanzierung

Gerade für KMUs und Start-Ups ist beispielsweise der Aufbau einer modernen IT-Ausstattung in der Gründungsphase in der Regel eine größere finanzielle Hürde. So ist traditionell eine sehr hohe Investition nötig, um benötigte Rechner und Software anzuschaffen. Im Gegensatz dazu muss bei monatlichen Zahlungsmodellen – wie dem Device as a Service-Angebot – nur ein geringer Betrag pro Monat aufgebracht werden. Damit bringt dieses Modell zusätzliche Flexibilität mit sich.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die geleaste IT nicht als Betriebsvermögen (CAPEX) sondern als Betriebsausgabe (OPEX) zählt – die Unternehmen sofort von der Steuer absetzen können. Es kommt deshalb zu einer Verlagerung von CAPEX zu OPEX.  Zudem sind auch die Betriebsausgaben leichter kalkulierbar. Für das Komplettpaket – bestehend aus Hardware, Software und Services – zahlt das Unternehmen einen festen monatliche Mietpreis. Der Anbieter ist für die vereinbarte Bereitstellung zuständig. Dies vermindert das Risiko von ungeplanten Kosten durch Wartung und Reparaturen.

Das bietet CANCOM Device as a Service für Unternehmen

CANCOM bietet zwei Device as a Service-Modelle für unterschiedliche Anwendungsszenarien. Das klassische Modell ist für Kunden, die langfristig planen und Wert auf neueste Hardware, Software und umfangreiche Services legen. Das kurzfristige Modell unterscheidet sich in den Leistungen und ist für Unternehmen gedacht, die einen akuten Bedarf an mobilen Devices haben, diese aber voraussichtlich nicht dauerhaft benötigen. Vor diesem Szenario stehen derzeit viele Unternehmen, die aufgrund des Coronavirus ihren Mitarbeitern das Arbeiten im Home Office ermöglichen wollen.

Langfristiges Modell

Beim langfristigen CANCOM Device as a Service-Angebot sind Hardware, Software sowie umfangreiche CANCOM Services für Hardware und Software in einem Komplettpaket zusammengefasst. Dieses Angebot spricht Unternehmen an, die langfristig einen mobilen Arbeitsplatz inklusive Software benötigen und von den Vorteilen der aktuellen Devices und den umfangreichen Service-Leistungen – wie CANCOM Care mit Austauschgerät im Schadensfall – profitieren wollen. Dieses Komplettpaket für die IT-Ausstattung, das durch die CANCOM Financial Services bereitgestellt wird, erhalten Firmen zu einem festen monatlichen Betrag – wobei sie das Angebot über den BusinessCloud Marketplace von CANCOM beziehen können. So profitieren Unternehmen von einem vollwertigen mobilen Arbeitsplatz, der Flexibilität, Rundum-Service, Sicherheit und Kostenkontrolle bietet und über ein Mietmodell finanziert wird.

Außerdem ist das langfristige CANCOM Device as a Service-Angebot optimal auf die Anforderungen des Modern Workplace abgestimmt. Zum Beispiel enthält dieses ein modernes Windows 10 Pro Device in Kombination mit Microsoft 365 inklusive moderner Kollaborationstools wie Microsoft Teams. Ergänzt wird das Angebot durch umfangreiche Services, wie beispielsweise dem vollautomatischen Deployment durch Microsoft Autopilot.

Weitere Informationen zum langfristigen CANCOM Device as Service-Angebot finden Sie hier.

Kurzfristiges Modell

Das kurzfristige Modell ist dann optimal geeignet, wenn ein Unternehmen seine Mitarbeiter temporär mit mobilen Laptops ausstatten will. Die Mindestmietdauer des Angebots liegt bei nur 3 Monaten und kann danach monatlich gekündigt werden. Die Geräte sind refurbished und zur sofortigen Nutzung bereit. Im Gegensatz zum klassischen Angebot können Firmen hier auch nur das Device mieten – weitere Leistungen wie ein individuelles Image oder Softwareverteilung sind optional. Je nach Bedarf werden die Geräte entweder an das Unternehmen gesendet, oder direkt zum Mitarbeiter nach Hause. So steht produktivem Arbeiten im Home Office nichts im Wege.

Weitere Informationen zum kurzfristigen CANCOM Device as a Service-Angebot finden sie hier.

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Quelle Titelbild: © Microsoft

Hier schreibt Jonas Fröschl für Sie

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