10. Juni 2020 | pArtikel drucken | kKommentieren

Effizientes Arbeiten aus dem Home Office: Deshalb benötigen Firmen dafür virtuelle Grafikressourcen

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie arbeiten viele Mitarbeiter im Home Office. Wie aus einer aktuellen Studie hervorgeht, wird Home Office auch nach der Pandemie eine wichtige Rolle im Arbeitsalltag einnehmen. Damit die Arbeit von daheim zuverlässig und reibungslos funktioniert, müssen Firmen unter anderem digitale Arbeitsplätze mit virtuellen Grafikressourcen ausstatten. Doch wieso ist das der Fall? Und wie gelingt die Umsetzung?

Sie scheint vorbei zu sein: die Zeit des Lockdowns. Zumindest hebt Deutschland immer mehr Corona-Beschränkungen auf. Der Lockdown hatte nicht nur spürbare Auswirkungen auf das öffentliche Leben, sondern beeinflusste auch das Unternehmensumfeld massiv. So schickten viele Firmen ihre Mitarbeiter ins Home Office – teils zum ersten Mal (CANCOM.info berichtete).

Eine aktuelle Studie des Unternehmens Okta hat nun ergeben: Diese verstärkte Tendenz hin zum Home Office ist unumkehrbar und wird die künftige Arbeitswelt nachhaltig verändern. Demnach möchten 3 von 4 Angestellten auch weiterhin die Möglichkeit haben, von Zuhause aus beruflich tätig zu sein. Diese und weitere zentrale Ergebnisse der Studie hat unter anderem die Fachzeitschrift „Computer Business Review“ veröffentlicht.

Um produktives Arbeiten von daheim zu ermöglichen, müssen Unternehmen allerdings einige Aspekte beachten. Neben modernen Sicherheitstechnologien ist es unter anderem nötig, hochperformante digitale Arbeitsplätze bereitzustellen. Dafür müssen Firmen die einzelnen virtuellen Desktops mit zusätzlichen Grafikressourcen ausstatten: Nur so lässt sich gewährleisten, dass sämtliche Applikationen darüber stets flüssig und reibungslos laufen – unabhängig von Ort, Zeit und Endgerät. Dies gelingt mit der Zuweisung virtueller Grafikressourcen.

Dieses Plus an Grafikpower ist indes spätestens seit Windows 10 unabdingbar. Wie CANCOM.info berichtete, benötigt das Betriebssystem im Voraus deutlich mehr Grafikressourcen wie etwa Windows 7. Besonders stark fällt der gestiegene Bedarf bei der Video-Anwendung Skype for Business aus (409 Prozent). Doch auch der Browser Mozilla Firefox benötigt bereits 59 Prozent mehr Grafikpower. Entsprechend bezeichnet der IT-Konzern NVIDIA auf seiner Homepage Windows 10 als grafikintensivstes Betriebssystem auf dem Markt.

Virtuelle Grafikressourcen: Das steckt dahinter

Um virtuelle Grafikressourcen zuweisen zu können, müssen Unternehmen virtuelle Grafikprozessoren (kurz: vGPU) einführen. Dadurch haben sie die Möglichkeit, die Grafikressourcen einer physischen GPU auf mehrere virtuelle Maschinen (VMs) zu verteilen – wobei die VMs wiederum für die Bereitstellung und Verwaltung virtueller Desktops genutzt werden. Eine alternative Option ist, die Ressourcen mehrerer GPUs für eine einzelne VM zu nutzen.

Für welche Variante man sich entscheidet, hängt maßgeblich von den Anforderungen ab. So orientiert sich die flexible und zentral steuerbare Zuweisung der Grafikressourcen am jeweiligen Bedarf: Nutzt ein Anwender mit seinem virtuellen Desktop zum Beispiel überwiegend Office-Applikationen, benötigt er weniger Grafikleistung – und bekommt folglich weniger Grafikressourcen als ein Anwender, der 3D-Grafiken oder visuelle Simulationen erstellt. Falls erforderlich, können die Grafikressourcen zudem nach oben skaliert werden.

Auf diese Weise erhalten die virtuellen Desktops exakt die Grafikpower, die nötig ist, damit Mitarbeiter darüber sämtliche Applikationen hochperformant nutzen können. Laut Simon Schaber (Senior Solution Architect bei NVIDIA) führt der Einsatz der vGPU-Technologie somit zu einem besseren Benutzererlebnis. Und dies sei im Home Office-Kontext essenziell: „Home Office wird für viele Unternehmen immer wichtiger. Ein entscheidender Faktor für die erfolgreiche Umsetzung und Bereitstellung ist das Benutzererlebnis.“

Diese Lösungen bietet NVIDIA

Der Hersteller NVIDIA bietet verschiedene Lösungen an, um die vGPU-Technologie zu implementieren – und so digitale Arbeitsplätze mit zusätzlicher Grafikpower auszustatten. Dazu zählen besonders NVIDIA GRID Virtual PC und NVIDIA Quadro Virtual Workstation. Beide Lösungen sind hochskalierbar und decken unterschiedliche Anforderungen und Zielgruppen ab.

  • NVIDIA GRID Virtual PC ist vor allem auf Office-Worker ausgerichtet. So stellt die Lösung virtuelle Grafikressourcen für virtuelle Desktops bereit, auf denen Office-, Design- oder Video-Anwendungen laufen. Damit das gelingt, verteilt die Lösung die Ressourcen einer GPU auf mehrere VMs.
  • NVIDIA Quadro Virtual Workstation adressiert Anwender, die mit ihren virtuellen Desktops besonders grafikintensive Applikationen nutzen – um etwa 3D-Grafiken oder visuelle Simulationen zu erstellen. Dies können beispielsweise Designer, Architekten oder Ingenieure sein. Um den Bedarf solcher Anwendungen abzudecken, kann die Lösung die Grafikressourcen mehrerer GPUs einer einzelnen VM zuweisen.

Wie Simon Schaber hervorhebt, leistet CANCOM bei der praktischen Einführung der NVIDIA-Lösungen wertvolle Unterstützung. Dank umfangreicher Expertise in Virtualisierungs- oder Infrastrukturthemen biete CANCOM den Kunden eine ganzheitliche Lösungskompetenz aus einer Hand.

Weitere Informationen zum Thema erfahren Sie im Online-Seminar „Virtual GPUs – Powering the Remote Workspace“. So führt das Online-Seminar detailliert aus, wie Unternehmen ihre digitalen Arbeitsplätze mit virtuellen Grafikressourcen ausstatten können – damit die Mitarbeiter auch im Home Office jederzeit produktiv arbeiten können.

Hier geht es zur Anmeldung.

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Quelle Titelbild: © Luke Peters/unsplash.com

Hier schreibt Christian Schinko für Sie

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