5. August 2020 | pArtikel drucken | kKommentieren
CANCOM-Experte Andreas Watzinger im Interview zum Thema Mac Integration

„Es ist entscheidend, anhand konkreter Ziele eine verbindliche Roadmap zu entwickeln“

Immer mehr Unternehmen statten ihre Mitarbeiter mit Mac Geräten aus. Dies stellt Firmen häufig vor die Herausforderung, die Geräte in ihre bestehende, oft Microsoft-lastige, IT-Infrastruktur integrieren zu müssen. Wie die Integration gelingen kann, präsentiert Andreas Watzinger (Senior Consultant, Apple Competence Center bei CANCOM) in einem dedizierten macOS Management-Workshop. Im Interview führt er aus, welche zentralen Inhalte der Workshop behandelt.

CANCOM.info: Apple Devices werden in Unternehmen immer beliebter. In Ihrer Position stehen Sie im regelmäßigen Kundenkontakt. Wieso entscheiden sich Kunden zunehmend für den Mac?

Andreas Watzinger: Für Unternehmen wird es angesichts des Fachkräftemangels immer schwieriger, hochkarätige Mitarbeiter zu gewinnen. Sie müssen Wege finden, um erfolgreiches Recruiting zu betreiben. Damit das gelingt, ist es unter anderem wichtig, den Mitarbeitern die Wahl zu lassen, mit welchem Arbeitsgerät sie künftig arbeiten möchten. Genau hier kommt der Mac ins Spiel: Besonders die Generation der Digital Natives schätzt den Mac sehr. Hinzu kommt, dass Unternehmen bei der Betrachtung der Total Cost of Ownership (TCO) oft klar wird, dass der Mac wirtschaftlich betrachtet sehr attraktiv sein kann.

CANCOM.info: Nehmen wir an, ein Unternehmen entscheidet sich für die Einführung des Mac im Betrieb. Wie lassen sich die Devices sinnvoll in die bestehende IT-Infrastruktur integrieren?

Andreas Watzinger: Für die erfolgreiche Integration von Mac Devices in bestehende IT-Infrastrukturen müssen Firmen sicherstellen, dass relevante Apple-Dienste aus dem eigenen Unternehmensnetzwerk heraus erreichbar sind. Zudem ist es wichtig, den eingesetzten Identity Provider als zentrales Zugangssystem sowie den Prozess zur Authentifizierung genau zu betrachten. Wer eine Microsoft-lastige IT-Infrastruktur nutzt – was in vielen Unternehmen der Fall ist – muss vor allem den Authentisierungsprozess genau analysieren. Angesichts der starken Tendenz hin zu Microsoft Azure kann dieser Prozess nämlich zur großen Herausforderung werden. So ist es nicht selten nötig, die Mac Devices in sogenannte Hybrid Joined-Umgebungen zu integrieren. Wie das genau funktioniert, erklären wir in unserem macOS Management-Workshop.

CANCOM.info: Sie haben den macOS Management-Workshop erwähnt. Welches zentrale Ziel verfolgen Sie als CANCOM mit diesem Workshop?

Andreas Watzinger: Es geht in unserem Workshop insbesondere darum, die Kundenbedürfnisse besser zu verstehen – damit die Integration der Mac Devices bestmöglich gelingt. Der Kunde soll eine konkrete Vorstellung davon bekommen, welche seiner Anforderungen in welcher Form umsetzbar sind. Dafür beleuchten wir mit ihm gemeinsam den Status quo und erarbeiten ein entsprechendes Client Design – inklusive tragfähiges Integrations-Konzept. Tatsächlich muss der Kunde eine genaue Vorstellung über sein Integrationsprojekt haben, weil er dafür Vorbereitungen treffen muss. Wie beispielsweise relevante Stakeholder in das Projekt mitaufzunehmen oder Änderungen an der bestehenden Infrastruktur anzustoßen.

CANCOM.info: Mit anderen Worten: Im Workshop erarbeiten Sie gemeinsam mit dem Kunden möglichst konkrete Maßnahmen, um davon ausgehend eine Roadmap für die Integration zu entwickeln.

Andreas Watzinger: Exakt. Es ist entscheidend, anhand konkreter Ziele eine verbindliche Roadmap zu entwickeln. Nur so lässt sich der Mac erfolgreich in die bestehende IT-Infrastruktur implementieren. In der Praxis hat sich dafür der Workshop-Ansatz bewährt. Auf diese Weise können wir sicherstellen, dass der Kunde hinterher die Lösung bekommt, die am besten zu ihm passt. Maßgeschneidert sozusagen.

CANCOM.info: Die zu integrierenden Mac Devices laufen ja auf dem Betriebssystem macOS. Was zeichnet dieses Betriebssystem Ihrer Ansicht nach aus?

Andreas Watzinger: Apple bezeichnet macOS häufig als fortschrittlichstes Betriebssystem überhaupt. In vielerlei Hinsicht haben sie damit Recht. Dadurch, dass Software und Hardware optimal auf den Mac abgestimmt sind – man spricht hier von einem „Seamless Design“ – entsteht eine sehr auf den User ausgerichtete Experience. Zudem ergeben sich gerade beim Thema Security enorme Vorteile. Zum Beispiel bietet Apple den sogenannten T2 Security-Chip, der in viele neuere Mac Modelle im Vornhinein integriert ist. Unter anderem können Nutzer damit ihren Fingerabdruck als biometrische Authentifizierungsmethode nutzen – womit ein sicherer Zugang gewährleistet ist.

Sie möchten detailliert erfahren, wie Sie Mac Devices in Ihre bestehende IT-Infrastruktur integrieren können? Hier finden Sie weitere Informationen zum macOS Management-Workshop von CANCOM – einschließlich unverbindlicher Anfrage.

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Hintergrund zum Experten

Andreas Watzinger ist seit September 2017 bei CANCOM beschäftigt. In seiner Position als Senior Consultant im Apple Competence Center beschäftigt er sich täglich mit Themen rund um den Mac und dessen Einführung und Anwendung im Unternehmensumfeld.

Mit dem Betriebssystem macOS befasst sich Andreas Watzinger im professionellen Umfeld sogar schon seit 1999.

Quelle Titelbild: © KOBU Agency/unsplash.com 

Hier schreibt Christian Schinko für Sie

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