14. August 2020 | pArtikel drucken | kKommentieren

Studie: Coronakrise verdeutlicht digitales Defizit an deutschen Schulen

Dass Schulen in Deutschland eher Nachzügler als Vorreiter bei der Digitalisierung sind, ist schon länger bekannt. Gerade die vergangenen Monate seit dem Ausbruch der COVID19-Pandemie haben nun offenbart, wie groß der Nachholbedarf tatsächlich ist. Das geht aus einer aktuellen Studie von Civey hervor. 

Demnach sind bei der durch die Coronakrise ausgelösten „Digitalisierung über Nacht“, in denen Schulen in kürzester Zeit Präsenz- und Fernunterricht miteinander verknüpfen mussten, einige Mängel aufgetreten. Besonders häufig würden die befragten Lehrkräfte den ungleichen Bildungszugang (64 Prozent), die unzulängliche digitale Kompetenz der Lehrerinnen und Lehrer (55 Prozent) sowie den schlechten Zugang zu digitalen Lerninhalten (46 Prozent) beklagen. Laut Studie sind 67 Prozent außerdem der Meinung, dass das Bildungssystem in Deutschland die Schüler nicht ausreichend auf die digitale Zukunft vorbereitet.

Die aktuelle Situation fällt umso schwerer, als dass die Digitalisierung unumkehrbar ist und und immer mehr an Einfluss gewinnt. Das geht klar aus der Studie hervor. Demnach gehen 8 von 10 Befragte davon aus, dass sich die zunehmende Digitalisierung der letzten Monate auch langfristig auf die Gestaltung des Schulunterrichts auswirken wird.

Für die Studie, über die unter anderem die Fachzeitschrift „IT-Business“ berichtet hat, hat das Meinungsforschungsinstitut Civey 500 Lehrer und Lehrerinnen in Deutschland befragt.

Mangelhafte IT-Ausstattung und fehlendes Wissen

Bei der Frage, wieso das deutsche Bildungssystem ein solches digitales Defizit aufweist, geben 71 Prozent als zentralen Grund die mangelhafte technische Ausstattung an. 61 Prozent sehen die wesentliche Ursache im geringen technischen Know-how der Lehrkräfte. Und 45 Prozent bewerten die unzureichenden finanziellen Mittel als größtes Hemmnis.

Gerade beim Thema Finanzierung würden die Meinungen jedoch auseinander gehen. Laut Studie bevorzugt die eine Hälfte, Geld zu investieren, um die Einstellung neuer Lehrkräfte zu fördern. Die andere Hälfte würde die Investitionen hingegen lieber in die Ausstattung mit Computern und Tablets stecken.

So können Schulen die Digitalisierung vorantreiben

Die Studienergebnisse zeigen: In deutschen Schulen herrscht ein digitales Defizit, das durch die COVID19-Pandemie deutlich offengelegt wurde und mehrere Ursachen hat – wie eine veraltete IT-Ausstattung. Ein Unternehmen, das Schulen bei der Behebung ihres digitalen Defizits unterstützt, ist CANCOM.

Konkret berät, konzeptioniert, plant und implementiert der IT-Konzern digitale Technologien so, dass diese den jeweiligen Anforderungen optimal entsprechen. Dazu zählt vor allem der Aufbau einer individuellen, sicheren Bildungsplattform – die etwa über ein leistungsfähiges WLAN verfügt, mit modernen Devices bedienbar ist sowie digitale Tools und Services beinhaltet. Je nach Bedarf übernimmt CANCOM dabei den kompletten IT-Betrieb.

Neben Financial Services für eine flexible Finanzierung bietet CANCOM darüber hinaus Seminare, Trainings und Workshops an – um so den Umgang mit digitalen Lösungen zu schulen. Nähere Informationen zu den Leistungen von CANCOM im Bildungsbereich finden Sie hier.

Quelle Titelbild: © WavebreakMediaMicro/stock.adobe.com

Hier schreibt Christian Schinko für Sie

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