23. Oktober 2020 | pArtikel drucken | kKommentieren

New Work: Das bietet Spracherkennung aus der Cloud

Das Konzept „New Work“ ist eine Arbeitsweise der Digitalisierung und beinhaltet den Aspekt der Spracherkennung. Das bedeutet, dass beispielsweise das Dokumentieren von Vorgängen nicht mehr klassisch mit einem Diktiergerät und der anschließenden Transkription funktioniert, sondern das gesprochene Diktat direkt in einen Text umgewandelt werden kann – ohne manuelle Zwischenschritte. Das spart wertvolle Ressourcen.

Ein moderner Arbeitsplatz nach dem Konzept „New Work“ zeichnet sich in erster Linie durch moderne Hard- und Software aus: Geschäftsprozesse und Arbeitsabläufe sollen durch diese digitalisiert und somit optimiert werden. Das Konzept betrifft nahezu alle Branchen wie Rechtswesen, Banken und Versicherungen sowie Behörden.

„New Work“ etabliert sich immer mehr in Unternehmen. Remote Work und Home Office sind beispielsweise feste Bestandteile des Arbeitsmodells, genauso wie flexible Arbeitszeiten. Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung des Konzepts sind Software-Technologien, die diese Agilität hinsichtlich der Arbeitsweise erst ermöglichen. Eine solche Lösung ist zum Beispiel die cloudbasierte Spracherkennung.

Was zeichnet cloudbasierte Spracherkennung aus?

Über cloudbasierte Spracherkennungssoftware lassen sich die Vorteile der Spracherkennung mit denjenigen der Cloud-Technologie kombinieren. Damit können Anwender über die Spracheingabe mehr Wörter pro Minute transkribieren als über die herkömmliche Tastatureingabe – von jedem Ort und Device aus. Die Spracherkennung kann konkret dafür genutzt werden, um Berichte zu erstellen, E-Mails zu verfassen und beispielsweise bei Außeneinsätzen Notizen vorzunehmen. Dafür braucht es lediglich als Grundlage ein Device wie Laptop oder Smartphone sowie die entsprechende Software und die Stimme des Anwenders. Das Ergebnis: Unternehmen steigern ihre Effizienz und Produktivität.

Indem die Spracherkennungssoftware aus der Cloud angeboten wird, können Firmen darüber hinaus hohe Investitionskosten sparen und lange Vorlaufzeiten bei der IT-Beschaffung vermeiden. Schließlich müssen sie in keine zusätzliche Hardware investieren. Zudem steht die jeweilige Anwendung sofort zur Verfügung und Ressourcen lassen sich bedarfsgenau skalieren sowie entsprechend bezahlen.

Nicht zuletzt bietet cloudbasierte Spracherkennung den Vorteil, dass der Anbieter sich um das Einrichten, die Verfügbarkeit und die Sicherheit kümmert. Die Folge: Das eigene IT-Personal wird von administrativen Tätigkeiten entlastet und kann Ressourcen an anderer Stelle einsetzen.

Spracherkennung im Rechtswesen

Der Einsatz von Spracherkennung kann dazu beitragen, den Druck der Digitalisierung in einigen Branchen wie dem Rechtswesen abzumildern. Dort ist dieser besonders im Bereich des Dokumentierens enorm.

Zwar sind bereits digitale Diktiergeräte im Einsatz. Trotzdem braucht es eine Schreibkraft oder ein externes Schreibbüro, um die jeweiligen Schriftsätze zu transkribieren. Dafür werden Ressourcen wie Zeit und Personal benötigt, über die viele Rechtsanwaltskanzleien nicht verfügen. Hierbei kann Spracherkennungssoftware Abhilfe schaffen.

Das bietet Dragon Professional Anywhere von Nuance

Als führender Anbieter im Bereich der Spracherkennung bietet Nuance mit Dragon Professional Anywhere eine cloudbasierte Spracherkennungssoftware an. Laut Hersteller können Nutzer damit ihre Arbeitsabläufe erheblich optimieren.

Dies liege unter anderem am Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Dadurch würde die Erkennungsrate der gesprochenen Wörter, die auch branchenspezifische Begriffe umfassen können, schon bei der ersten Anwendung von Dragon 99 Prozent betragen – und sich mit fortlaufender Nutzung kontinuierlich verbessern.

Pro Anwender wird ein individuelles Sprachprofil gespeichert, welches kontinuierlich mitlernt. Dragon kann in verschiedenen Branchen und sowohl als Public als auch als Private Cloud in Unternehmen bereitgestellt werden. Auf das individuelle Sprachprofil lässt sich von allen Endgeräten wie Laptops, Tablets oder Smartphones zugreifen. Die Sicherheit und Datenübertragung der gesammelten Informationen erfolgt dabei über eine geschützte Verschlüsselung: Die Server für die Dragon-Lösungen stehen in Deutschland und entsprechen allen Anforderungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), BDSG (neu) sowie der ISO 27001.

Im Bereich des Rechtswesens hat Nuance mit Dragon Legal Anywhere indes eine branchenspezifische cloudbasierte Spracherkennungssoftware im Portfolio. Dem Hersteller zufolge lassen sich damit Arbeitsprozesse wie die Dokumentation in Kanzleien deutlich beschleunigen und verbessern.

Sie möchten mehr über die cloudbasierten Lösungen von Nuance erfahren? Dann laden Sie das Whitepaper „Neue Arbeitsweisen dank cloudbasierter Spracherkennung“ kostenlos hier herunter – und erfahren Sie mehr über die Digitalisierung von Arbeitsprozessen mit Spracherkennungssoftware aus der Cloud.

Quelle Titelbild: © Nuance

Hier schreibt Sandra Hackel für Sie

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