19. November 2020 | pArtikel drucken | kKommentieren
CANCOM Flex Infrastructure (CFI)

Die Vorteile der Cloud im lokalen Rechenzentrum

Seit Jahren ist Cloud Computing in Unternehmen auf dem Vormarsch. Das belegen zahlreiche Studien. Dennoch sagen Experten voraus, dass das lokale Rechenzentrum nicht gänzlich verschwinden wird. Vielmehr würden sich Hybrid IT Umgebungen durchsetzen, die Cloud Computing mit On Premise Infrastrukturen kombinieren. Genau hier setzt die neue CANCOM-Lösung „CANCOM Flex Infrastructure“ an. So zielt die Lösung darauf ab, die Vorteile des Bezugsmodells Cloud im lokalen Rechenzentrum zu ermöglichen.

Die Zahlen von Bitkom und KPMG lassen keine Zweifel zu: Cloud Computing ist inzwischen fester Bestandteil in Unternehmen (CANCOM.info berichtete). Demnach haben 76 Prozent der Firmen in Deutschland Cloud-Technologie im Jahr 2019 eingesetzt. Und das aus gutem Grund: 78 Prozent bezeichnen die Cloud als wichtigen Bestandteil, um ihre Digitalisierung voranzutreiben.

Gerade bei der Public Cloud zögern viele Betriebe allerdings noch. Laut Studie liegt dies vor allem daran, dass sieben von zehn Firmen, die Public Cloud-Lösungen aktuell nicht nutzen, einen unbefugten Zugriff auf sensible Daten befürchten.

Wie aus einem aktuellen Beitrag der Computerwoche hervorgeht, kann ein weiterer Hemmschuh das Thema Kosten sein. So könnten Public Cloud-Anwendungen wie IaaS teurer sein als geplant. Wörtlich heißt es: „Bei all den On-demand-Möglichkeiten, die man in der Cloud hat, wird man irgendwann zudem feststellen, dass diese meist gar nicht so günstig ist, wie ursprünglich gedacht. Wer bei den IaaS-Modellen anfängt, einzelne Funktionen in die Cloud zu schieben, merkt ziemlich schnell, dass man noch dieses und jenes braucht. Und plötzlich ist man dabei, das halbe Rechenzentrum aus der physischen Welt in der Cloud nachzubauen.“

Hybrid IT als neue Normalität

Entsprechend sieht der Artikel den Königsweg für Unternehmen nicht in der ausschließlichen Nutzung von Cloud-Services sondern in hybriden Infrastrukturen – also der Kombination aus On Premise und Cloud Computing. Ein gutes Management vorausgesetzt, biete Hybrid IT „Anwendern die Freiheit, Services und Applikationen zu verbinden und dort laufen zu lassen, wo es am sinnvollsten ist.“

Ähnlich äußert sich ein Beitrag des Fachportals „SearchDataCenter“. Demnach setzen viele Organisationen inzwischen auf eine Mischung aus On Premise- und Cloud-Infrastrukturen. Die Umsetzung solcher Hybrid IT Umgebungen sei jedoch mit einigen Herausforderungen verbunden. Unter anderem müssten sich Unternehmen die Frage stellen, wie sie ihre Rechenzentren so modernisieren können, dass diese auch neue Applikationen und Workloads abbilden. Der Artikel verweist dabei auf Jennifer Cooke, die sich beim Marktforschungsinstitut IDC intensiv mit dem Thema Data Center beschäftigt.

„Cloud-like Experience“ im lokalen Rechenzentrum

Genau hier knüpft CANCOM Flex Infrastructure (CFI) an. So ist die neue Lösung von CANCOM besonders darauf ausgerichtet, das lokale Data Center für künftige Workloads zu rüsten. Oberstes Ziel dabei: Firmen sollen On Premise von den gleichen Mehrwerten profitieren, die das Cloud Computing auszeichnen – also Agilität, Flexibilität und Skalierbarkeit. Der IT-Konzern spricht hier von einer „Cloud-like Experience“.

Wie CANCOM betont, haben Unternehmen dabei stets die volle Kontrolle über ihre Daten. Dies gewährleiste ein hohes Security- und Compliance-Niveau. Abgerundet werde die CFI-Lösung durch die Option, Cloud-Services über eine Vielzahl von Schnittstellen einzubinden.

Die wichtigsten Vorteile von CANCOM Flex Infrastructure im Überblick

Was die CFI-Lösung auszeichnet, beschreibt Manuel Ohnacker (Director Competence Center Hybrid IT & Datacenter Architectures): „CANCOM Flex Infrastructure eliminiert technologische, betriebliche und finanzielle Risiken in der Planung, Beschaffung und Pflege von Hardware Infrastruktur-Ressourcen.“

Konkret haben Firmen mit der CFI-Lösung die Möglichkeit, neue Hardware-Ressourcen für das Data Center nach Bedarf zu buchen – etwa, um moderne Workloads adressieren zu können. Dies können Server-, Storage- und Netzwerk-Ressourcen sein. Laut CANCOM ergeben sich durch die Lösung folgende zentrale Mehrwerte:

  • Schnelle Bereitstellung: Laut CANCOM wird Firmen die bedarfsgerechte initiale Hardware-Infrastruktur innerhalb kurzer Zeit bereitgestellt. Zusätzlich werden kostenneutrale Pufferkapazitäten vorgesehen, um kurzfristige Anforderungen direkt zu erfüllen.
  • Ganzheitlicher Service: Neben der Bereitstellung kümmert sich CANCOM um die Planung, Beschaffung und Pflege – wie Wartung, Instandhaltung und Aktualisierung der Hardware-Ressourcen. Dieser umfassende Service garantiere Unternehmen stets eine optimale Verfügbarkeit – und somit die heute notwendige Betriebssicherheit. Auch müssten vorhandene Applikationen nicht kostenintensiv für die Cloud angepasst werden. Daher empfiehlt Manuel Ohnacker den Unternehmen: „Konzentrieren Sie sich ruhig auf Ihr Business – den Rest machen wir.“
  • Hohe Skalierbarkeit und Agilität: Mit CANCOM Flex Infrastructure sei es möglich, neue notwendige Kapazitäten in kürzester Zeit in Unternehmen zu aktivieren. Zusammen mit den vorgehaltenen Pufferkapazitäten wird laut CANCOM auf diese Weise erreicht, dass es nie wieder zu einem Engpass kommt. So könne die IT-Abteilung jede Anforderung innerhalb von Minuten, statt Tagen oder Wochen, erfüllen. Die Folge: Plötzliche Veränderungen oder kurzfristige Anforderungen durch das Business ließen sich, ähnlich wie beim Cloud Computing, direkt adressieren. Das Wachstum der IT orientiere sich am Wachstum des Unternehmens.
  • Umfassende Datensicherheit und -kontrolle: „Unternehmen behalten jederzeit die vollständige Kontrolle und Entscheidungshoheit über ihre Daten“, betont Manuel Ohnacker. Dabei müssten sie nicht mit versteckten Kosten durch verschachtelte Services rechnen. Auch könnten sie flexibel entscheiden, wo ihre Daten gespeichert und verarbeitet werden sollen. Damit könnten Firmen ihre Daten umfassend schützen, selbst strenge Compliance-Richtlinien erfüllen und zudem ihre Kosten sicher und transparent planen.
  • Flexible Modelle: Wie CANCOM hervorhebt, basiert CFI auf einem Bedarfs- und nutzungsorientiertem Modell, das aktuell in den Varianten OnDemand Instance und Reserved Instance verfügbar ist. Die OnDemand Instance sei darauf ausgerichtet, Anforderungen mit mittleren Laufzeiten von etwa 12 Monaten zu adressieren – zum Beispiel, um temporäre Projekte oder Migrationen umzusetzen. Die Reserved Instance sei für langfristige Bedürfnisse gedacht und treffe einen sehr attraktiven Preispunkt. Für wiederkehrende Anfragen habe CANCOM die sogenannte Spot-Instance bereits in Vorbereitung. Diese würde sich durch sehr kurze Laufzeiten, zum Beispiel 3 Monate, auszeichnen. „Das bedeutet für den Kunden: Nach Auswahl der passenden Instance-Variante fallen Kosten lediglich für die vereinbarte Basisabnahme sowie darüber hinaus tatsächlich genutzte Kapazitäten an. Dies macht hohe Anfangsinvestitionen überflüssig, schont die Liquidität und schafft finanzielle Planungssicherheit – ohne Risiko oder versteckte Kosten“, so Manuel Ohnacker.

Sie möchten sich weiter zum Thema CANCOM Flex Infrastructure informieren oder wünschen eine unverbindliche Beratung? Hier können Sie mit den CANCOM-Experten in Kontakt treten.

Quelle Titelbild: © Gorodenkoff/stock.adobe.com

Hier schreibt Christian Schinko für Sie

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