Datenverarbeitung in Hochgeschwindigkeit mit High Performance Computing

Dass Daten für den künftigen Geschäftserfolg eine wesentliche Rolle spielen, ist allgemein bekannt. Dennoch haben viele Unternehmen bis heute Probleme, den Wert ihrer Daten auszuschöpfen. Inwiefern High Performance Computing hier unterstützen kann, erfahren Sie im Beitrag. 

Die Datenmengen wachsen stetig  – und sie wachsen in einem Ausmaß, dass Unternehmen langsam den Überblick verlieren. Dieses Bild zeichnet die aktuelle IDC-Studie „Data Driven Intelligence“ (CANCOM.info berichtete). Konkret würde die Datenmenge bei jedem dritten Unternehmen pro Jahr zwischen 31 und 60 Prozent steigen. Angesichts dieser Situation seien Firmen mit der Aufgabe größtenteils überfordert, den größten Mehrwert aus ihren Daten zu ziehen.

Für die künftige Wettbewerbsfähigkeit ist das gefährlich. Wie die Studienautoren betonen, müssen Unternehmen das enorme geschäftliche Potenzial ihrer Daten nutzen, um nicht abgehängt zu werden. Und dafür sei es nötig, die Daten betriebsübergreifend zu integrieren, zu verwalten und zu analysieren.

Verarbeitung riesiger Datenmengen mit High Performance Computing

Genau hier kommt das sogenannte High Performance Computing (HPC) ins Spiel: Darunter versteht man Technologien und Verfahren, die eine deutlich höhere Performance wie herkömmliche Desktop- oder Server-Lösungen aufweisen – sodass sie auch komplexe und anspruchsvolle Aufgaben wie die Analyse großer Datenmengen in kürzester Zeit erledigen können. Dafür werden die Rechenleistung mehrerer Systeme aggregiert sowie die Bearbeitung der Daten parallelisiert. Alle HPC-Lösungen bestehen aus drei Hauptkomponenten: Server, Storage und Netzwerk.

Zu den bekanntesten Vertretern von HPC-Lösungen zählen Supercomputer. Einige davon schaffen über 1 Billiarde Berechnungen pro Sekunde. Zwingend nötig sind Supercomputer für High Performance Computing jedoch nicht – selbst wenn sie die mit Abstand höchste Performance erzielen. So ist es beispielsweise auch möglich, mehrere „klassische“ Rechner in einem Cluster zu vereinen: Diese fungieren fortan als „ein System“ und kombinieren ihre Rechenpower, um etwa die Datenverarbeitung gemeinsam anzugehen. Die Bereitstellung eines solchen Clusters ist sowohl On Premise als auch in der Cloud möglich.

Wie ein Artikel der Computerwoche beschreibt, war High Performance Computing ursprünglich darauf ausgerichtet, Wissenschaftlern bei komplexen mathematischen Berechnungen zu unterstützen. Inzwischen sei der Einsatz von HPC deutlich breitgefächerter. Denn angesichts der enormen Datenmengen würden immer mehr Firmen jeder Größenordnung und Branche das Thema High Performance Computing für sich entdecken.

Markt für High Performance Computing wächst

Dieser Trend spiegelt sich in den aktuellen Markzahlen wider. Laut dem Marktforschungsinstitut „MarketsandMarkets“ wird der globale HPC-Markt von 37,8 Milliarden US-Dollar in 2020 auf 49,4 Milliarden US-Dollar in 2025 ansteigen. Dabei liege das durchschnittliche jährliche Wachstum bei über 5 Prozent.

Als wesentliche Treiber für diese Entwicklung bewerten die Analysten unter anderem den steigenden Bedarf einer zuverlässigen und schnellen Datenverarbeitung sowie die Möglichkeit, HPC-Lösungen über die Cloud auszuführen. Gerade Cloud Computing berge enorme Chancen für das künftige Wachstum des HPC-Markts: Indem Cloud Service Provider dazu übergingen, schlüsselfertige HPC-Lösungen anzubieten, werde der Bereich High Performance Computing auch für mittelständische Unternehmen hochrelevant. So würde der Einsatz von Cloud-Technologie die Kosten erheblich reduzieren, die für die Implementierung und Nutzung solcher Lösungen anfallen.

Das leistet Fujitsu PRIMERGY

Damit Firmen HPC-Lösungen praktisch einführen können, steuern verschiedene Hersteller entsprechende Komponenten bei. Für den Server-Bereich hat der Hersteller Fujitsu kürzlich den PRIMERGY RX2450 M1 auf den Markt gebracht. Nach eigenen Angaben ist dieser ideal für alle möglichen HPC-Szenarien geeignet.

Dank Prozessoren der AMD EPYC 7002-Serie biete der neue PRIMERGY-Server eine leistungsstarke Performance – bei gleichzeitig hoher Sicherheit. Zudem weise die Server-Lösung eine Vielzahl von Konfigurationsoptionen auf. Unter anderem ließen sich die integrierten AMD-Prozessoren von 8 auf bis zu 64 Kerne hochskalieren.

Neben High Performance Computing könnten Firmen den PRIMERGY RX2450M1 indes auch für andere Einsatzbereiche nutzen. Als Beispiele nennt Fujitsu virtualisierte, Cloud- sowie VDI (Virtual Desktop Infrastructure)-Umgebungen.

Sie möchten sich näher zu Fujitsu-Lösungen wie dem neuen PRIMERGY-Server informieren – oder wünschen eine unverbindliche Beratung? Dann kontaktieren Sie gerne CANCOM-Ansprechpartner Stefan Gerlach.

Quelle Titelbild: © Fujitsu 

Hier schreibt Christian Schinko für Sie

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