15. Dezember 2021 | pArtikel drucken | kKommentieren
CANCOM-Lösung "iPad als VDI Arbeitsplatz"

Virtual Desktop Infrastructure: Wesentlicher Baustein für das mobile Arbeiten

Gerade im öffentlichen Sektor spielen die Themen IT-Sicherheit und Datenschutz eine maßgebliche Rolle: So haben Behörden und öffentliche Ämter regelmäßig mit sensiblen, personenbezogenen Daten zu tun. Diese Daten müssen dabei kontinuierlich geschützt werden – egal, ob Mitarbeiter:innen im Büro oder im Home-Office darauf zugreifen. Die Einführung einer VDI (Virtual Desktop Infrastructure)-Umgebung kann wesentlich dazu beitragen. 

Wie bedeutend die Themen IT-Sicherheit und Datenschutz für den öffentlichen Sektor sind, zeigt die jüngst veröffentlichte Studie „Cybersicherheit in Zahlen“ von G DATA auf. In Zusammenarbeit mit Statista und „brand eins“ erstellt, wurden für die Studie über 5.000 Arbeitnehmer:innen in Deutschland befragt.

Demnach hängt das Vertrauen gegenüber Behörden in Deutschland maßgeblich davon ab, wie kompetent Behörden in punkto Datenschutz und IT-Sicherheit sind. Hier bestehe großer Nachholbedarf: Nur 45 Prozent der befragten Studienteilnehmer:innen würden Behörden und Institutionen beim Schutz und der Sicherheit persönlicher Daten vertrauen. Sehr großes Vertrauen hätten lediglich 15 Prozent.

Fokus auf mobiles Arbeiten nötig

Um die Themen Datenschutz und IT-Sicherheit heute optimal umzusetzen, müssen Behörden und öffentliche Organisationen ein besonderes Augenmerk auf den Bereich Remote Work legen. Denn spätestens seit dem Ausbruch der COVID19-Pandemie arbeiten Angestellte des öffentlichen Sektors nicht mehr ausschließlich im Büro.

Das geht beispielsweise aus einem aktuellen Beitrag von Haufe hervor: Demzufolge wird die öffentliche Verwaltung ohne mobiles Arbeiten und Home-Office künftig nicht mehr auskommen. Neben der Reduzierung von Dienstreisen dürften inzwischen Dienstvereinbarungen abgeschlossen werden, die es Mitarbeiter:innen ermöglichen, bis zu 60 Prozent ihrer Tätigkeit im Home-Office zu erledigen.

Gewährleistung von Sicherheit und Datenschutz mit einer Virtual Desktop Infrastructure

Doch wie kann der öffentliche Sektor in Zeiten des mobilen Arbeitens sicher und datenschutzkonform agieren – sodass beispielsweise der Zugriff auf persönliche Daten auch aus dem Home-Office jederzeit abgesichert ist?

Ein zentraler Baustein, um dies umzusetzen, ist die Einführung eines virtuellen Arbeitsplatzes. So sind VDI-Umgebungen darauf ausgerichtet, Unternehmen einen flexiblen und sicheren Zugriff auf Daten und Anwendungen zu ermöglichen. Damit das gelingt, spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Zu den wichtigsten zählen:

  • Datenspeicherung auf virtuellen Desktops: In einer VDI-Umgebung werden Daten und Anwendungen auf dem jeweiligen virtuellen Desktop abgelegt und bearbeitet – anstatt im lokalen Speicher des Endgeräts. Dies birgt einerseits den Vorteil, dass keine Daten einsehbar sind, wenn das Endgerät verloren geht. Schließlich sind auf dem Device selbst keine Daten abgespeichert. Andererseits kann die IT sämtliche Daten und Anwendungen auf den virtuellen Desktops zentralisiert verwalten – was das IT-Security-Niveau zusätzlich erhöht.
  • Verschlüsselter Zugriff: Um den Zugang auf den virtuellen Arbeitsplatz sicher zu gestalten, nutzen VDI-Umgebungen moderne Verschlüsselungsprotokolle. Dazu zählt etwa das Single Sign On-Verfahren sowie die Multifaktorauthentifizierung.
  • Festlegung von Richtlinien: Die von der IT definierten und umgesetzten Richtlinien beschränken den Nutzerzugriff. Somit können Nutzer mit ihren Geräten nur auf diejenigen Anwendungen und Daten zugreifen, für die sie berechtigt sind.

Das iPad als Bestandteil einer Virtual Desktop Infrastructure

Eine Möglichkeit für Behörden und weitere öffentliche Organisationen, eine Virtual Desktop Infrastructure einzuführen, bietet CANCOM mit der Lösung „iPad als VDI Arbeitsplatz“ an. Wie der IT-Konzern beschreibt, handelt es sich um eine ganzheitliche Lösung für den virtuellen Arbeitsplatz.

Die Basis dafür bilde die Citrix Workspace App (oder alternativ die Microsoft Remote Desktop App oder eine Virtualisierungslösung von VMware), die auf dem iPad installiert werden könnte. Anschließend könnten Mitarbeiter:innen das iPad nutzen, um von überall auf sämtliche Daten und Anwendungen sicher zuzugreifen, die auf den virtuellen Desktops gespeichert sind.

Die Vorteile von „iPad als VDI Arbeitsplatz“ in der Übersicht

Laut CANCOM beinhaltet das Angebot folgende zentrale Mehrwerte:

  • Einhaltung und Durchsetzung von Standards für IT-Sicherheit und Datenschutz
  • Einfache und schnelle Bereitstellung von virtuellen Arbeitsplätzen 
  • Reduzierter Administrationsaufwand und sinkende Kosten
  • Zentrales Management
  • Unkomplizierte Integration in bestehende IT-Infrastruktur 

Dass das iPad im Rahmen der Lösung als Arbeitsgerät ausgewählt wurde, ist indes kein Zufall. Wie CANCOM betont, lässt sich das iPad neben der mobilen Nutzung auch problemlos als Thin Client einsetzen – also wie einen Laptop. Dafür müssten Mitarbeiter:innen das iPad lediglich mit einem passenden Monitor sowie Maus und Tastatur verbinden. Ein zusätzliches Arbeitsgerät sei dann prinzipiell nicht mehr nötig (One Device-Strategie).

Hinzu komme der „Secure by Design“-Ansatz des iPads: Dieser biete unter anderem eine sichere, biometrische Authentifizierung über die Gesichtserkennung (Face ID) oder den Fingerabdruck (Touch ID). Außerdem verfüge das Betriebssystem iPadOS über umfangreiche Sicherheits- und Datenschutzfunktionen – zumal iPadOS dank regelmäßiger Patches immer auf dem neuesten Stand sei. Beispielsweise seien alle auf dem iPad gespeicherten Daten verschlüsselt – sodass Unbefugte die entsprechenden Informationen nicht lesen könnten. Nicht zuletzt hätten Mitarbeiter:innen die Möglichkeit, dienstliche und private Daten strikt voneinander zu trennen.

Sie möchten weitere Informationen zur Lösung „iPad als VDI Arbeitsplatz“ von CANCOM erhalten? Dann besuchen Sie gerne die exklusive Themenseite.

Quelle Titelbild: © CANCOM

Hier schreibt Christian Schinko für Sie

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