Einfache Verwaltung und hohe Produktivität: Das zeichnet die One Device Strategie aus

Hybrid- und Remote-Work-Lösungen sind in zahlreichen Unternehmen im Einsatz. Für die IT-Abteilung ist das eine große Herausforderung. Denn dafür ist es nötig, Komponenten wie IT-Infrastruktur, Applikationen und Endgeräte perfekt aufeinander abzustimmen. Diese Aufgabe wird umso komplexer, je mehr unterschiedliche Devices im Einsatz sind. Abhilfe schafft die One Device Strategie.

13. Dezember 2023

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Lesedauer: ca. 4 Min.

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Bild: © Samsung

Diese Strategie folgt einer klaren Prämisse: Anstatt Mitarbeiter mit verschiedenen Endgeräten für die tägliche Arbeit auszustatten – wie Notebook, Tablet oder Smartphone – bekommen sie deutlich weniger Devices bereitgestellt. Dies kann im Extremfall ein einziges Device sein. Dadurch lässt sich die Anzahl an Geräten, die beruflich im Einsatz sind, signifikant reduzieren. Moderne mobile Devices, wie bestimmte Smartphones und Tablets von Samsung, können einen Desktop-PC indes vollständig ersetzen.

Damit die One Device Strategie zum Erfolg führt, müssen Unternehmen als Grundvoraussetzung eine cloudbasierte, virtuelle Arbeitsplatzumgebung implementieren. Dieser ermöglicht den Angestellten einen sicheren Remote-Zugriff auf alle relevanten Applikationen und Daten – unabhängig von Zeit, Ort und Device. Welches Endgerät die Mitarbeiter im Berufsalltag verwenden, spielt dann keine Rolle mehr. Auf diese Weise können Firmen eine hohe Produktivität ihrer Mitarbeiter sicherstellen.

Entlastung der IT-Abteilung

Daneben profitiert auch die IT-Abteilung von der One Device-Strategie. So reduziert diese Strategie den Verwaltungsaufwand für die IT und erhöht das Security-Niveau. Dies liegt vor allem daran, dass weniger Devices verwendet werden. Denn dadurch fokussiert sich das Management auf eine geringe Anzahl von Betriebsplattformen. Bei einer Vielzahl unterschiedlicher Endgeräte sieht das anders aus: Diese benötigen in der Regel mehrere unterschiedliche Verwaltungs- und Sicherheitssysteme, weil sie auf verschiedenen Betriebssystemen laufen.

Für zusätzliche Sicherheit sorgt der Einsatz eines Mobile Device Management (MDM)-Systems. Damit können Unternehmen auch private Endgeräte im Berufsalltag zulassen – ohne Gefahr zu laufen, die Sicherheit des Unternehmensnetzwerks zu gefährden.

So gelingt die Umsetzung einer One Device Strategie

Um die One Device Strategie in Unternehmen einzuführen, bieten CANCOM und Samsung gemeinsam entsprechende Lösungen und Services an.

  • Samsung hat Galaxy Smartphones und Tablets im Portfolio, die laut Hersteller so leistungsstark sind, dass sie in Kombination mit der Samsung Desktop Experience (DeX) eine virtuelle Arbeitsoberfläche bereitstellen können, die eine Bedienung wie an einem Desktop-PC erlaubt. Beim Galaxy S23 betrage die Auflösung sogar bis zu 8k. Zusätzliche Endgeräte ließen sich mit Docking-Lösungen wie von Targus anschließen.

    Wie Samsung betont, erkennen die Smartphones oder Tablets automatisch die angeschlossenen Geräte und starten DeX. Per App oder Browser könnten sich Mitarbeiter dann in die virtuelle Arbeitsumgebung einloggen und sofort arbeiten. Die für die Arbeit benötigten Mobile Office Apps von Microsoft seien indes auf den Samsung Geräten vorinstalliert – sodass Mitarbeiter diese Apps bei Bedarf auch ohne virtuelle Arbeitsumgebung im Vollbildmodus auf DeX nutzen könnten.

    Wer ein Windows-Betriebssystem im Einsatz hat, profitiert laut Samsung außerdem von „Samsung DeX für Windows“: Darüber ließen sich Apps und Daten von kompatiblen Samsung Galaxy Smartphones auf den PC übertragen. So könnten beispielsweise Fotos und Präsentationen gezeigt, Apps gestartet und Daten verwaltet werden. Dazu sei es lediglich nötig, unter “Erweiterte Funktionen” die Verbindung zu Windows zu deaktivieren und DeX zu aktivieren und zu starten. Wie Samsung betont, kann der Smartphone-Desktop dann auf dem PC im Vollbildmodus geöffnet werden – womit der Windows Desktop ersetzt wird.

  • CANCOM unterstützt Unternehmen dabei, cloudbasierte, virtuelle Arbeitsplatzumgebungen einzuführen und zu betreiben. Dazu zählen die eigene Lösung CANCOM AHP Enterprise Cloud sowie Lösungen von Microsoft oder Citrix. Wie CANCOM hervorhebt, lassen sich all diese Umgebungen mit wenigen Klicks verwalten und kontrollieren – wodurch die IT den Mitarbeitern virtuelle Arbeitsplätze automatisiert bereitstellen kann. Gleichzeitig könnten hohe Sicherheits- und Compliance-Anforderungen erfüllt werden.

Deshalb sollten Unternehmen auf Samsung setzen

Warum die Umsetzung einer One Device-Strategie mit Samsung sinnvoll ist, erklärt Michael Schiefele (Senior Focus Sales Manager, CANCOM):

„Samsung bietet mit dem Knox Platform for Enterprise (KPE) Stack eine vollumfängliche Sicherheits-, Konfigurations- und Funktionsmetrik an, um One Device auch umsetzen zu können. Wenn Mitarbeiter von zu Hause ausarbeiten müssen, stellt sich neben der Frage nach Endgeräten auch jene nach der Sicherheit und Zugriffe auf Ressourcen wie Fileshares. Anstatt Mitarbeiter mit klassischen Paketen aus Notebook und VPN-Router auszustatten, können sie mit Samsung DeX-fähigen Smartphones sehr viel schneller und kostengünstiger angebunden werden. Samsung DeX steht für Desktop Experience. Also für die Desktoperfahrung mit Samsung Devices. Zur Umsetzung reicht ein gewöhnlicher HDMI oder idealerweise USB-C fähiger Monitor aus. An den Monitor können Maus und Tastatur sogar per Kabel angebunden und per USB-C durgeschleift werden. Alternativ natürlich auch per Bluetooth. Plus: Die Anbindung der Geräte kann auf Basis eines bestehenden Mobile Device Management Systems (MDM) und Client-Designs erfolgen, was ggf. bereits im Unternehmen genutzt wird – alle Vorteile mobiler Geräte kommen auch hier zum Tragen.”

Welche Vorteile das im Einzelnen sind, erläutert Michael Schiefele weiter:

„Sollten Unternehmen bereits eine Virtual Desktop Infrastructure (VDI)-Lösung von Citrix, VMware oder Microsoft AVD oder Windows 365 nutzen, kann diese auch auf DeX Smartphones ausgeführt werden. Mit der auf Citrix basierten VDI-Lösung von CANCOM, der CANCOM AHP, lassen sich zum Beispiel neue Mitarbeiter sofort anbinden. Das DeX-fähige Smartphone ist dann der „ThinClient“ und bietet somit Zugriff auf den Windows Desktop, den Nutzer gewohnt sind. So kann flexibel zwischen Home Office und Onsite-Office gewechselt werden. Darüber hinaus ist mit DeX die Verwaltung über das standardisierte MDM-System möglich: Alle gängigen MDM-Systeme wie IVANTI EPMM/Neurons for MDM (ehemals MobileIron), Microsoft Intune oder VMware WS1 unterstützen neben Android Enterprise die Samsung Knox-spezifischen APIs. Dadurch können die Geräte sogar originalverpackt an die jeweiligen Mitarbeiter nach Hause geschickt werden, da sich die Geräte über Zero Touch mit Knox Mobile Enrollment oder Android Zero Touch beim Einschalten automatisch am MDM-System anmelden und ausrollen lassen.”

Sie wünschen eine unverbindliche Beratung rund um das Thema One Device Strategie? Das Competence Center Mobility Solutions von CANCOM (jetzt Kontakt aufnehmen) berät Sie gerne zu allen Plattform- und Verwaltungsthemen und findet für Sie die passende Lösung. Außerdem können Sie über CANCOM individuelle Arbeitsplatz-Bundles beziehen – bestehend aus Smartphone, Display, Peripherie und Lizenzen – , die in einem Paket an die entsprechenden Mitarbeiter geschickt werden können. Auf Wunsch auch im Rahmen eines Device as a Service-Angebots mit einem Preis pro Gerät und Monat.

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