Digital Signage: So gelingt die gezielte Ansprache von Kunden und Mitarbeitern

Mit Digital Signage-Lösungen haben Unternehmen die Möglichkeit, Kunden und Mitarbeiter situationsbezogen mit multimedialen Inhalten anzusprechen. Dabei ist der Content zentral steuerbar und in Sekundenschnelle angepasst. Neben einer verbesserten Unternehmenskommunikation können so speziell Retail-Unternehmen ihren Kunden ein optimiertes Einkaufserlebnis bieten.

3. Juli 2024

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Lesedauer: ca. 3 Min.

Digital Signage: So gelingt die gezielte Ansprache von Kunden und Mitarbeitern

Bild: © LIGHTFIELD STUDIOS/stock.adobe.com

Ein Händler kann mit dem Einsatz von Digital Signage die Bewerbung seiner Produkte beispielsweise an die Wettervorhersage anpassen. An einem sonnigen Sommertag erscheint auf dem digitalen Schaufenster dann ein Sonderangebot für Badekleidung, während an regnerischen Tagen Regenjacken beworben werden.

Ändert sich das Wetter im Laufe des Tages, ist das kein Problem: Über ein zentrales Content Management System ist es möglich, die Inhalte innerhalb von Sekunden zu aktualisieren. So werden den Kunden immer Produkte kommuniziert, die zur aktuellen Situation passen und eine höhere Relevanz haben.

Ähnlich verhält es sich, wenn Digital Signage für die Unternehmenskommunikation eingesetzt wird. So lassen sich beispielsweise standortbezogene Informationen über digitale Displays oder Stelen anzeigen. Diese Informationen variieren je nach Niederlassung – und geben Mitarbeitern des jeweiligen Standorts unter anderem Aufschluss über Veranstaltungen in der Region, den Speiseplan der Kantine oder aktuelle Bahnfahrpläne.

Darüber hinaus lässt sich Digital Signage für interaktive Raum- und Arbeitsplatzbeschilderungen nutzen. Hier sehen die Mitarbeiter etwa auf dem Bildschirm ihres Smartphones, welche Büroräume belegt und welche verfügbar sind. Kombiniert mit einem Raumbuchungssystem können sie anschließend mit ihrem Smartphone die verfügbaren Räume direkt buchen – unabhängig von ihrem aktuellen Standort.

Die Beispiele zeigen: Digital Signage lässt sich auf vielfältige Weise einsetzen. Egal, ob damit Produkte beworben oder Mitarbeiter informiert werden. Dabei können die multimedialen Inhalte, die vom einfachen Text bis zum aufwendigen Video reichen, zentral gesteuert und in Sekundenschnelle aktualisiert werden. Doch wie gelingt die erfolgreiche Implementierung?

Digital Signage als Bestandteil einer ganzheitlichen Omnichannel-Strategie

Grundsätzlich gilt: Digital Signage sollte nicht als Insel-Lösung, sondern als Teil einer umfassenden Omnichannel-Strategie implementiert werden. So können beispielsweise Retail-Unternehmen Digital Signage-Lösungen in ein ganzheitliches Marketingkonzept integrieren.  

Unter anderem ist es möglich, Digital Signage mit Location Based Services zu kombinieren, um multimediale Inhalte an die persönlichen Interessen und Bedürfnisse der Kunden anzupassen und für sie relevante Informationen zum richtigen Zeitpunkt auszuspielen.

Auf diese Weise können Kunden etwa auf ihrem Smartphone spezielle, auf ihre Interessen zugeschnittene Rabattaktionen finden – wobei ihnen diese Aktionen nicht zuhause angezeigt werden, sondern genau dann, wenn sie vor dem Geschäft stehen. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Kaufes und steigert die Kundenzufriedenheit.

Erfolgreiche Umsetzung birgt mehrere Herausforderungen

Die Implementierung von Digital Signage-Lösungen in eine umfassende Omnichannel-Strategie kann allerdings komplex werden – zumal Unternehmen darüber hinaus die aktuellen Entwicklungen im Digital Signage-Umfeld im Auge behalten sollten.

Laut dem Fachmagazin „invidis“, das regelmäßig über das Thema Digital Signage berichtet, sind derzeit drei Trends von überragender Bedeutung: generative KI, Green Signage und Cybersecurity.

Bei der generativen KI gehe es vor allem darum, repetitive Aufgaben im Bereich der Inhalts- und Grafikgestaltung mittels KI-Technologie vermehrt zu automatisieren. Green Signage – also der nachhaltigere Einsatz von Digital Signage-Lösungen – ist laut invidis heute wichtiger denn je: So komme kein Unternehmen mehr an einer konsequenten Nachhaltigkeitsstrategie vorbei. Der Bereich Cybersecurity wiederum rücke den Schutz von Digital Signage-Netzwerken in den Fokus. Diese Netzwerke bilden die technische Basis, um die multimedialen Inhalte zentral steuern und anpassen zu können.

System-Integratoren wie CANCOM unterstützen bei der Umsetzung

Um derart komplexe Projekte zu bewältigen, können sich Unternehmen an ganzheitlich agierende System-Integratoren wenden: Neben der Erarbeitung von Kommunikationskonzepten unterstützen diese auch bei der Beratung, Auswahl und Lieferung der passenden Hard- und Software sowie beim Betrieb der Digital Signage-Lösungen.

Ein System-Integrator, der all diese Leistungen erfüllt, ist CANCOM. Der IT-Konzern hat zum fünften Mal in Folge den Spitzenplatz im renommierten Digital Signage-Ranking von invidis im DACH-Raum eingenommen. Zudem wurde das Unternehmen erstmals im EMEA-Markt als „Rising Star & Disruptor“ gelistet. Diese Auszeichnungen unterstreichen die führende Position von CANCOM, das umfangreiche Leistungsportfolio und die langjährige Expertise des Unternehmens als Digital Business Provider im Digital Signage- und Transformationsumfeld.

Ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil von CANCOM ist laut der Studie von invidis der Fokus auf IT-Sicherheit bei Digital Signage-Lösungen. Dank eigener, voll-redundanter Rechenzentren in Deutschland und Österreich werden CMS-Lösungen nach den höchsten IT-Sicherheitsstandards gehostet. Diese haben maßgeblich zum Unternehmenserfolg beigetragen und den Umsatz im ProAV/Digital Signage-Bereich in den letzten vier Jahren fast verdoppelt.

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