Video: © CANCOM/vimeo.com
Client Lifecycle Services werden im Workplace-Bereich immer wichtiger: Laut Gartner werden bis 2028 rund 70 Prozent aller Unternehmen weltweit den gesamten Geräte-Lebenszyklus auslagern – mehr als doppelt so viele wie 2025. Gründe dafür sind unter anderem weniger Logistikaufwand, die Entlastung der internen IT, Ressourcenschonung sowie eine bessere finanzielle Planbarkeit.
CANCOM bietet solche Client Lifecycle Services an – und hat seine Kapazitäten mit der neuen Service Factory in Norderstedt bei Hamburg nun weiter ausgebaut. Nähere Informationen zu den Leistungen von CANCOM inklusive Kontaktmöglichkeit finden Sie hier.
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Das Marktforschungsinstitut Gartner lässt keinen Zweifel: Client Lifecycle Services (von Gartner als Managed Device Life Cycle Services geführt, Anm. d. Red.) sind im Workplace-Bereich nicht mehr wegzudenken – und werden für Unternehmen immer wichtiger.
Tatsächlich prognostizieren die Analysten im aktuellen Market Guide for Managed Device Life Cycle Services eine tiefgreifende Transformation des globalen IT-Arbeitsplatzmarktes: Demnach wird das traditionelle Modell, bei dem Unternehmen ihre Geräte leasen oder kaufen und anschließend eigenständig verwalten, zunehmend durch Client Lifecycle Services abgelöst. Statt sich nach dem Erwerb selbst um die Geräte zu kümmern, lagern Unternehmen also sämtliche Leistungen, die mit dem Lebenszyklus der Geräte verbunden sind, an externe Dienstleister aus.
70 Prozent aller Unternehmen weltweit werden das bis 2028 tun – so Gartner weiter. Dies seien mehr als doppelt so viele wie noch im Jahr 2025. Folglich werde die Auslagerung des gesamten Geräte-Lebenszyklus bis 2028 zum etablierten Standard im Workplace-Umfeld.
Deshalb setzen Unternehmen verstärkt auf Client Lifecycle Services
Doch was sind die Gründe für diese Entwicklung – die einem Paradigmenwechsel gleichkommt?
- Weniger Logistikaufwand: Angesichts hybrider Arbeitsmodelle oder internationaler Lieferketten ist allein die Beschaffung und Bereitstellung von Endgeräten für Unternehmen sehr komplex geworden. Client Lifecycle Services können hier Abhilfe schaffen – und den Logistikaufwand für den jeweiligen Betrieb deutlich reduzieren.
- Entlastung der internen IT: Damit Unternehmen die Endgeräte produktiv und sicher im Arbeitsalltag einsetzen können, müssen diese unter anderem richtig konfiguriert, zentral verwaltet und regelmäßig aktualisiert werden. All diese und weitere Aufgaben übernimmt traditionell die interne IT-Abteilung – was deutlich Ressourcen bindet. Bei Client Lifecycle Services kümmert sich darum der jeweilige IT-Dienstleister.
- Schonung von Ressourcen: Zu den wesentlichen Leistungen moderner Client Lifecycle Services zählen die zertifizierte Datenlöschung sowie die Rückführung bzw. das Recycling von Altgeräten. So lassen sich die Geräte länger nutzen und Material wiederverwerten. Gleichzeitig können Unternehmen damit wichtige Kriterien von Regularien wie der CSRD erfüllen.
- Finanzielle Planbarkeit: Der traditionelle Erwerb von Geräten kann hohe Einmalinvestitionen verursachen – vor allem, wenn sich Unternehmen für den Kauf ganzer Geräteflotten entscheiden. Bei Client Lifecycle Services können Geräte und Services hingegen in monatlichen Raten bezogen werden (OPEX-Modell). So werden aus einmaligen Investitionen laufende Betriebskosten, die sich verlässlich kalkulieren lassen.
CANCOM baut Client Lifecycle Services weiter aus

Der Tag der offiziellen Eröffnung der neuen Service Factory (Bild: © CANCOM).
Wie stark die Nachfrage nach Client Lifecycle Services gestiegen ist, zeigt sich auch bei CANCOM: Die Service Factory in Jettingen-Scheppach, aus der CANCOM die entsprechenden Leistungen seit Jahren erbringt, stieß zuletzt an ihre Grenzen. Aus diesem Grund hat der IT-Konzern beschlossen, eine weitere Service Factory in Norderstedt bei Hamburg aufzubauen. Dieses Vorhaben wurde mit der offiziellen Eröffnung am 16. September 2026 Realität.
„Wir verzeichnen eine hohe und weiter wachsende Nachfrage nach Lifecycle Services. Mit der neuen Service Factory bauen wir deshalb unsere Kapazitäten gezielt aus und schaffen die Voraussetzungen, um auch große und komplexe Kundenprojekte effizient und skalierbar umzusetzen“, so CANCOM-CEO Rüdiger Rath in der offiziellen Pressemitteilung. „Gemeinsam mit unserem Standort in Jettingen-Scheppach entsteht eine leistungsfähige Nord-Süd-Infrastruktur, mit der wir regionale Nähe mit skalierbaren Serviceprozessen verbinden.“
Nach offiziellen Angaben umfasst die neue Service Factory eine Fläche von rund 4.250 Quadratmeter. Neben zwölf automatisierten Stream-Bahnen befinden sich darauf ca. 2.800 Logistikstellplätze für die parallele Konfiguration und Bereitstellung großer Stückzahlen von Endgeräten. Perspektivisch sollen bis zu 1.000 Geräte pro Tag verarbeitet und bis zu 488 Geräte gleichzeitig konfiguriert werden.
Zu den ersten Kunden, die von den erweiterten Kapazitäten profitieren, gehört Dataport: Dort übernimmt CANCOM die Bereitstellung und Konfiguration von Endgeräten für mehr als 100.000 Arbeitsplätze. Außerdem kümmert sich CANCOM um die Koordination von Serviceleistungen und technischen Vor-Ort-Services.
Nähere Informationen zu den Client Lifecycle Services von CANCOM, inklusive Möglichkeit zur Kontaktaufnahme, erfahren Sie hier.


