22. Juni 2015 | pArtikel drucken | kKommentieren

3 Prinzipien, damit Fitness-Bänder nicht zur Datenfalle werden

Intelligente Armbänder, Uhren, Thermostate – und die Frage: wie sicher sind unsere Daten, die wir den vernetzten Dingen um uns herum anvertrauen? Drei einfache Prinzipien könnten schon viel bewirken, so Raimund Genes, CTO des führenden IT-Sicherheitsanbieters TrendMicro im Video.

Fit sein will heute (fast) jeder. Smarte Armbänder können dabei helfen, halten den Träger zu mehr Bewegung an und geben einen Überblick, was geleistet wurde. Das kann durchaus anspornen. Abschreckend wirken dagegen Szenarien, die den Schutz der Privatsphäre und die Datensicherheit aufweichen: Werden die Daten in Zukunft an meine Krankenkasse weitergeleitet und muss ich dann mehr zahlen als mein Nachbar, der noch fitter ist?

Das ist bloß Sciencefiction-Fiction-Horror? Angesichts von Prämienoptionen, die schon heute Versicherungen anbieten – Familienväter bekommen gegenüber Singles seit Jahren einen Nachlass bei der Kfz-Versicherung  – liegt das Fitness-Armband-Beispiel durchaus im Bereich des Möglichen. Und: Auch wenn Verträge den Datenabverkauf ausschließen, heißt das noch lange nicht, dass die Kundendaten nicht irgendwann doch illegal auf dem Markt landen.

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Technisch ist das sogenannte Internet der Dinge, also die weltweite Vernetzung unbelebter Objekte, bereits Realität. Mit diesen drei einfachen Prinzipien, die Raimund Genes, CTO bei TrendMicro im Video nennt, könnte die Gesellschaft zusammen mit Politik, Firmen und IT-Herstellern sich auch endlich für die Zukunft vorbereiten.

 

3 Prinzipien für Datensicherheit

trend micro

Wohin gehen meine Daten? Bildquelle: Video TrendMicro/ Youtube.

1.   Eingebaute Sicherheit: Sicherheit muss bereits Teil des Designs smarter Geräte sein. Hat ein solches Gerät eine sichere Basis, ist es auch später leichter, den Schutz noch weiter zu erhöhen, als wenn beim Entwurf überhaupt nicht an die Absicherung gedacht wurde.

2.   Schutz der Anwenderdaten: Alle Daten, die über smarte Geräte gesammelt werden, sind wertvoll. Sie müssen deshalb verschlüsselt werden. Außerdem muss mittels geeigneter Authentifizierungsmethoden ein sicherer Zugriff darauf gewährleistet sein.

3.   Transparenz und Klarheit: Unternehmen sollten transparent und klar verständlich offenlegen, was mit den gesammelten Daten passiert: Zu welchem Zweck werden sie erhoben, wer hat darauf Zugriff, wie und wo werden sie gespeichert etc. Nur so lässt sich die Voraussetzung dafür schaffen, dass der Anwender die Kontrolle über die Daten erhält.

Quelle Video: TrendMicroCTO / Youtube.