13. März 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

5G war gestern

Die neue Technologie „pCell“ verspricht volle Frequenzkapazität ohne Einschränkungen: Funklöcher, langsame Datenübertragungen und unzuverlässige Verbindungen könnten bald Geschichte sein.

Silvester: eine Minute vor dem Jahreswechsel –  kaum ist der Klang der klirrenden Sektgläser vorbei, wird das Mobilfunknetz mit Videos, Fotos, SMS und Anrufen in die Knie gezwungen.

Zukünftig könnten sich pflichtbewusste mobile Gratulanten nicht mehr gegenseitig in die Quere kommen. Die Lösung heißt pCell. Bei dem Konzept der Firma Artemis erhält jedes mobile Gerät eine eigene pCell, eine „Persönliche-Zelle“, die die volle Frequenzkapazität ausnutzen kann. pCell umfasst jedes mobile Device und ist dabei nur 1 cm groß.

Erster Einsatz in San Francisco

Der Knaller: die Technik benötigt keine speziellen Geräte oder Adapter. Sie funktioniert mit LTE-fähigen Smartphones. Eine sofortige Nutzung der pCell-Technologie in überfüllten Mobilzellen ist problemlos möglich! Alternativ kann auch weiterhin der LTE-Standard genutzt werden, wenn die pCell Basisstationen außer Reichweite ist.

pCell wurde speziell für zukünftige Gadgets, wie Smartwatches oder andere Wearable Devices entwickelt. Das macht die Technologie zu einer essentiellen Komponente für das kommende Internet der Dinge.

Anstatt Mobilfunkmasten verwendet pCell diskrete Basisstationen: pWave-Radios, die dank ihrer Größe überall platziert werden können. So können beispielsweise Standorte gewählt werden, die entweder gar keine oder wenig Miete kosten. Mobilfunkbetreiber können pCell damit zu geringeren Kosten als herkömmliche Funkstationen einsetzen.

Noch bis zum Ende des Jahres 2014 will Firmenchef Perlman pCell in San Francisco einführen. Ist der Test erfolgreich, wird die Technik global ausgerollt.

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