17. Juni 2015 | pArtikel drucken | kKommentieren

90 Prozent der Lehrer mit digitalen Medien allein gelassen

Schüler und Studenten sind mit Web und digitalen Medien bestens vertraut. Doch wie steht es um die digitale Ausstattung und Weiterbildung der Lehrenden an Schulen und Bildungseinrichtungen? Denn: Gerade davon hängt der Erfolg des Unterrichts der Zukunft ab, so Education-Spezialist Georg Achterling von CANCOM im Video.

Dass Schüler, junge Erwachsene und fast jeder Berufstätige den Umgang mit PC, Internet und Co. beherrschen müssen, liegt auf der Hand. Der gezielte Unterricht mit digitalen Medien ist auch deswegen wichtig, um Schüler dort abzuholen, wo sie sind, schließlich haben laut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) 95,8 Prozent der deutschen Schüler bereits von zu Hause aus Zugang zum Internet.

Will Folsom/Megan's Graduation | 3/Flickr.

Wie sieht es mit der Nutzung digitaler Medien in Schulen aus? Quelle: Flickr: „Will Folsom“ CC BY 2.0)

Eine Forsa-Studie, für die 751 Lehrer an allgemeinbildenden und weiterführenden Schulen in Deutschland zur Nutzung der digitalen Medien Ende 2014 befragt wurden, zeigt den Status Quo: 86 Prozent der Schulen verfügen über keine Klassensätze von Tablets oder Smartphones. Und: sogar nur 77 Prozent der Lehrer haben einen dienstlichen Computer zu Verfügung. Besonders die digitale Infrastruktur und der professionelle Umgang mit den digitalen Medien ist entscheidend dafür, ob die Technologien im Unterricht sinnvoll angewendet werden können.

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CANCOM.info hat im Video mit Georg Achterling, Head of Education beim IT-Dienstleister CANCOM, gesprochen, der im Video sowohl die IT-Ausstattung an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen als auch die Anwender beleuchtet.

IT in Schulen, Universitäten und Bildungseinrichtungen

In deutschen Schulen wird die IT-Ausstattung oft nicht durch dafür ausgebildete Fachleute betreut. Nur an 47 Prozent der Schulen kümmern sich IT-Experten um Hardware und Software, so das Ergebnis der Forsa-Umfrage. Was können Experten zum besseren Lernen beitragen?

it suppport schule

Verantwortlichkeit für die IT-Ausstattung. Quelle: Forsa-Umfrage 2014.

Das Expertenhaus CANCOM verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz:

Hardware und Software: Die Ausstattung mit geeigneten Lernmaterialien, wie Tablets und interaktiven Whiteboards, muss an die Bedürfnisse der Lehrenden und Lernenden angepasst sein. Doch noch wichtiger ist es, passende Lernumgebungen durch geeignete Softwareausstattung zu schaffen, sodass die Zusammenarbeit vereinfacht wird. Dafür können auch geschützte Online-Lernplattformen zum Einsatz für den Unterricht, Hausaufgaben und den Elternkontakt in Einsatz kommen. Bisher verfügen nicht einmal die Hälfte der Schulen über solche Education-Plattformen.

Internet: Schnelles Wlan haben aktuell zwei Drittel der Schulen, nur knapp die Hälfte der Lehrenden haben eine gesonderte E-Mail-Adresse von der Schule. Nicht nur die Surf-Geschwindigkeit ist dabei entscheidend. In Schulen geht es freilich auch um jugendsicheres Surfen. Die IT kann dazu bestimmte Zugriffe einschränken.

Mobile Device Management: Sicher verwaltet werden sollten auch die schuleigenen oder mitgebrachten Geräte, die sich in das Netzwerk einwählen und damit gegen Cyberangriffe geschützt werden sollten. Mit einem guten Mobile Device Management können zudem schnell Rechte neu verteilt werden, z.B. dann, wenn ein neuer Lehrer oder Schüler an die Schule kommt. Als Extra erfahren Sie am Ende des Beitrags mehr zum Thema Mobile Device Management.

Lehrerausbildung

Aneignung der Kenntnisse für digital basierten Unterricht. Quelle: Forsa 2014.

Weiterbildung: Unerlässlich ist es zudem, dass sich die Lehrenden mit dem Medieneinsatz auskennen. An Schulen scheint es bisher kaum Weiterbildungsmöglichkeiten und gezielte Schulungen zu geben, denn fast 90 Prozent der Lehrer gaben an, sich privat die notwendigen Kenntnisse angeeignet zu haben. Man könnte sagen: die Lehrenden werden mit der Digitalisierung des Unterrichts allein gelassen. Experten können dies ändern, denn Sie kümmern sich nicht nur um das Material, sondern bieten Weiterbildungs- und Seminarmöglichkeiten an.

Hier geht es zur der gesamten Studie.

MEHR ZUM THEMA MOBILE DEVICE MANAGEMENT VON CANCOM:

Quelle: https://www.flickr.com/photos/johanl/6798184016/in/photolist-bmJtgf-bWhBHw-qBxCkS-5ZaXAe-8veMUC-9UkC7S-7t4jkq-hWfQhA-9hBepC-bvsLHx-9USSbk-4bjy4i-UPGg3-6d46c7-rm3nRP-bWhBG9-729EpH-9WhJja-pU4HhE-bm7FGx-6U76G7-5BkUwX-4MjXWY-7REsn7-bmvtts-ejYRY4-ek2GiC-4VbD4G-ech1m7-eCsNkt-5rjvFp-5z8HD3-7XjWtG-6HYzEY-nbWzC8-fKX5sA-4ZAk7a-mXoNa5-nmST8B-njQ4qs-p4qJzE-9yJjTp-bDrgf1-CPk8V-hvTQx1-5oE8CS-hWfK6f-4sDK7R-mXmTUX-8BWFpF

Mobile Geräte und Ihre Einbindung ins Schulnetzwerk braucht eine mobile Strategie. Quelle: Flickr: „Johann Larsson“ CC BY 2.0).

Cloud Computing und mobile Endgeräte ermöglichen jederzeit den sofortigen Zugriff auf Anwendungen und Daten. Auch in Bildungseinrichtungen wie Schulen und Hochschulen ist deshalb das sogenannte Mobile Device Management – also die Verwaltung der mobilen Geräte und Anwendungen – unabdingbar. Das leistet Mobile Device Management:

Mobile Learning Strategie: CANCOM analysiert den Bedarf der Lehre und entwickelt eine passende Mobile Learning Strategie (in Bezug auf mobile Hard-, Software und Support), die den Anforderungen des Unterrichts der Zukunft gerecht wird.

Sicherer Zugriff im Netz: (Hoch-)Schul-Netzwerke enthalten schützenswerte Daten. Loggen sich Schüler und Lehrer in das Wlan ein – mit eignen oder von der Schule bereitgestellten Mobilgeräten – können dadurch Sicherheitslücken entstehen. Mit einer einheitlichen Lösung stellt CANCOM sicher, dass alle Endgeräte und gegebenenfalls unterschiedlicher Betriebssysteme sicher in das Netzwerk eingebunden werden können. Auch stehen so Lösungen bereit, um beispielsweise im Falle verlorener Geräte schnell zu reagieren und es für weitere Zugriffe auf das Netzwerk und Daten zu sperren.

Jugendschutz: Nicht alle Inhalte, die im Web zu finden sind, entsprechen dem Jugendschutz oder sollen aus anderen (Rechts- und Sicherheits-)Gründen von Schülern nicht angesteuert werden können. Der Zugriff – auch von mobilen Geräten aus – sollte daher professionell verwaltet werden.

Anwendungen: Lernende und Lehrende brauchen gleichermaßen den Zugriff auf bestimmte Applikationen. Ein Beispiel: CANCOM.info berichtet, wie die Medienprofis von an der FH Vorarlberg mit Medien-Programmen aus der Cloud ausgebildet werden. Für die Hochschule ist es, gerade bei einer Vielzahl mobile Geräte, wichtig, alle Softwarelizenzen und damit die Kosten im Blick zu haben.

Support: Von der Anforderungsanalyse, über die Implementierung und Wartung bis hin zum laufenden Rundum-Support kümmert sich CANCOM zum Beispiel auch dann, wenn intern kein eigener IT-Beauftragter zur Verfügung steht.

Erfahren Sie hier mehr über CANCOMs Education Portfolio.

 

Quelle Video: CANCOM.info/ Youtube.