24. Oktober 2013 | pArtikel drucken

Citrix und NVIDIA machen VDI 3D-tauglich

Eine Virtual Desktop Infrastructure, kurz VDI, ist für Unternehmen eine verlockende Möglichkeit, um „echte“ Arbeitsplätze zu virtualisieren und den Mitarbeitern einheitliche, virtualisierte Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen. Problematisch wird es allerdings, wenn diese Mitarbeiter nicht nur einfache Aufgaben erfüllen, sondern 3D-Funktionen benötigen (etwa bei der Grafikbearbeitung oder der Darstellung komplexer Modelle). Bislang war es so, dass eine etwaige 3D-fähige Grafikkarte in einem VDI-Server nur einem Arbeitsplatz zugeordnet werden konnte, selbst wenn die VDI-Infrastruktur mehrere 100 Mitarbeiter bedient.

Das ändert sich mit der Grid-Technik des Herstellers NVIDIA. Dieses System kann die Grafikprozessoren virtualisieren und als VGPU den angeschlossenen virtuellen Umgebungen zur Verfügung stellen. Damit kann eine Grafikkarte ihre Leistung an mehrere Nutzer verteilen – das Einstiegsmodell kann 3D-Funktionen für bis zu 32 Nutzer anbieten.

NVIDIA wird zudem eine Lösung liefern, in der mehrere Grid-Grafikkarten in einem Server gebündelt sind, so dass Unternehmen ihre Umgebungen entsprechend erweitern können. Die erste Lösung, die Grid VGPUs unterstützt ist XenDesktop von Citrix. Damit lassen sich komplette, 3D-fähige Arbeitsplätze oder einzelne Anwendungen virtualisieren und zur Verfügung stellen. Die Funktion wird Bestandteil der neuesten Ausführung von XenDesktop, die demnächst bereitgestellt wird. Siehe Video oben (ohne Ton).

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