17. November 2013 | pArtikel drucken

Fußball 2.0: SAP HANA spielt in der Bundesliga

>

Mit Sensoren ausgestattete Spieler und Spielgeräte des TSG 1899 Hoffenheim sollen künftig Daten generieren, die mit SAP HANA analysiert werden. Damit will der Verein Echtzeit-Informationen über Spieler- und Teams erhalten, Trainingseinheiten und Spiele entsprechend auswerten und letztendlich die Performance jedes Einzelnen und des gesamten Teams optimieren.

Zur Analyse der Spielerperformance entwickeln SAP und TSG 1899 Hoffenheim eine Lösung, die mit Geodaten arbeitet. Diese werden über Sensoren an Schienbeinschonern und Trainingskleidung der Spieler sowie am Ball ermittelt und über die In-Memory-Funktionen von SAP HANA verarbeitet. Die Analyse bestimmter Leistungsmerkmale wie Sprints oder Ballkonkaktzeit jedes einzelnen Spielers soll den Trainern einen besseren Einblick in das Spielverhalten der Akteure vermitteln und Optimierungspotenziale aufdecken.

Mit diesen Daten lasse sich das Training individuell anpassen, um strategisch die Stärken und Schwächen jedes Spielers anzugehen und damit einen möglichst effektiven Trainingsplan zu erstellen. Spielsituationen können laut SAP in 2D- oder 3D-Ansichten räumlich dargestellt und Entfernungen, Durchschnittsgeschwindigkeiten und Ballbesitzquote sowie Spielertendenzen ausgewertet werden.

Lesen Sie weiter auf CANCOM.info