22. Oktober 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

Future-Züge in Londons Untergrund

Londons U-Bahn-System soll erneuert werden. 2020 könnten bereits die ersten Future-Züge durch Londons Untergrund fahren.

Wir kennen ihn alle: den Sprint von der Haustür zur U-Bahnstation, weil man doch wieder einmal zu oft auf den Snooze-Knopf des Weckers gedrückt hat. Etwas außer Puste, das Herz-Kreislauf-System läuft bereits auf Hochtouren, und die Wärmeproduktion des Körpers fühlt sich auch schon angesprochen. Auf dem Weg ins Büro in einer überfüllten U-Bahn sind diese Körperfunktion gänzlich unbrauchbar und wie sehr wünscht man sich dann eine angenehm temperierte, gut belüftete U-Bahn.

Keine U-Bahn-Fahrer mehr notwendig

Glaswand

Innovativ: Eine Glaswand schützt die Fahrgäste vor den Schienen.

An diesen und viele weitere Aspekten dachten die Macher, als sie das Konzept der neuen Londoner U-Bahn entwarfen. Außer dem „Built-in-Air-Cooling-System“ beinhaltet das Konzept auch Durchlaufwagen von einem zum anderen Gleis, wie wir es aus der Münchner S-Bahn kennen, ein verlässlicheres Ansage- und Signalsystem und natürlich eine höhere Kapazität.

19.000 Gäste soll das neue U-Bahn-System stündlich befördern. Auch U-Bahn-Fahrer soll es in der Londoner Tube der Zukunft nicht mehr geben, denn die Züge fahren per Autopilot und werden von einem Zentralrechner aus gesteuert.

2020 könnten laut Angaben von des Betreibers TfL bereits die ersten Future-Züge durch Londons Untergrund rollen.

 

 

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